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Brian McKee verstorben

Der Fotograf Brian McKee ist gestorben

Brian McKee ist tot. Am 19. April verstarb der junge Künstler überraschend in Istanbul. Der 1977 in Missouri geborene Fotograf studierte an der Interlochen Arts Academy in Missouri und am Bard College im Staat New York. Von 1996 bis 2001 arbeitete er als Assistent für Lynn Davis. Wie sie fotografierte er in seinem Werk vor allem Architektur. Er verzichtete dabei bewusst auf die Darstellung von Menschen. Doch sind seine Motive häufig so gewählt, dass menschliches Einwirken an den Bauwerken unmittelbar erkennbar ist. Dabei zeigt McKee nicht unbedingt monumentale Erhabenheit, sondern richtet seinen Blick auf Zerfall, Umbruch sowie Wandel und die Überreste, die der Mensch dabei in Form fast schon ruinenhafter Architektur in der Welt hinterlässt. Seine Werke sind daher gesellschaftskritisch zu verstehen. Der Nahe Osten und der Raum der ehemaligen Sowjetunion boten sich McKee als Fundgrube von ihm bevorzugter Motive. Er arbeitete in Usbekistan, im Libanon, in Afghanistan und zuletzt in der Türkei.

Der Künstler verwies einmal selbst auf die Werke des nigerianischen Autors Chinua Achebe. Vor allem dessen erster Roman „Things Fall Apart“ kann als Schlüssel für das Verständnis von McKees Schaffen herangezogen werden. Architektonische Überreste speichern demnach die vom Fortlauf der Zeit, durch Wandel und Veränderung verdrängte Geschichte. Und diese Geschichte kann man in seinen Fotografien wiederfinden. Seine Arbeit führte Brian McKee immer wieder nach Deutschland. Ein Schwerpunkt bildeten dabei verlassene sowjetische Militäranlagen in der ehemaligen DDR. Eine zweite Motivgruppe fand er in Orten, die in Vorbereitung oberirdischen Braunkohleabbaus bereits von ihren Bewohner verlassen worden waren.

Brian McKee zeigte seine Arbeiten international. Seit dem Jahr 2000 war er regelmäßig auf zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem in New York, Essen, Tel Aviv und Wien vertreten. Für seine Arbeit wurde er mehrfach geehrt, so etwa 2001 mit der Auszeichnung als „Emerging Young Artist“, gemeinsam gestiftet von ArtLink und Sotheby’s. Ebenfalls 2001 wählte ihn das Duke University’s Center for Documentary Studies in seine Liste der „25 Under 25: Up-and-Coming American Photographers“.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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