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Sotheby’s strebt neuen Rekordpreis für Modigliani an

Für Modiglianis „Nu couché“ von 1917 hofft Sotheby’s auf einen neuen Spitzenpreis

Das Sammlerherz wohl nur weniger Menschen darf bei der Auktion „Impressionist and Modern Art“ von Sotheby’s in New York am 14. Mai höher schlagen. Denn dann kommt Amedeo Modiglianis „Nu couché (sur le côté gauche)“ zum Aufruf. Der weibliche Akt entstand 1917 und zählt zu den wohl größten Leinwänden des Malers mit einer Breite von 147 Zentimetern. Ferner ist es das einzige horizontale Aktbild, das die Unbekleidete zur Gänze auf der Leinwand festhält. Die Brünette mit Hochsteckfrisur zeigt ihren eleganten Rücken mit leicht angezogenen Beinen und blickt selbstbewusst über ihre rechte Schulter zum Betrachter. Insgesamt schuf Modigliani zwischen 1916 und 1919 dreizehn sitzende und 22 liegende Frauenakte. Viele dieser Arbeiten befindet sich in Museen wie dem Metropolitan Museum of Art in New York oder der Courtauld Gallery in London. Die „Nu couché“ war zuletzt in der Retrospektive zu Modigliani bis April in der Tate Modern in London zu sehen und wartet in New York mit einem Schätzpreis von mindestens 150 Millionen Dollar auf.

Als Amedeo Modigliani seine Aktbilder 1917 ausstellte, wurde die Schau der sinnlichen Gemälde von der Polizei geschlossen. Die Bilder waren von außen in der Galerie von Berthe Weill leicht einsehbar, die sich weigerte, die „unanständigen“ Gemälde abzuhängen. Laut Sotheby’s gehören die Aktbilder des Italieners zu den bahnbrechenden Errungenschaften der Moderne. Der einzigartige Ausdrucksstil des Malers wird hier ersichtlich. Die gelassene Ruhe, betonte Eleganz und der leicht verlängerte Rücken sind auf Einflüsse der italienischen Renaissance und des Manierismus zurückzuführen. Die lineare Schlichtheit erinnert an afrikanische Kunst, die erdfarbene Palette samt geometrischer Modellierung sind dem Kubismus zuzuordnen. 2003 erwarb der jetzige Eigentümer die „Nu couché“ für netto 24 Millionen US-Dollar. Den aktuellen Auktionsrekord hält Christie’s seit November 2015 für ein weiteres Aktbild mit netto 152 Millionen US-Dollar. Die Serie „Nu couché“ verdankt ihre Entstehung der finanziellen Unterstützung durch den Kunsthändler Léopold Zborowski, der Modigliani ein Atelier ermöglichte, seine Modelle bezahlte und dem Künstler täglich 15 Franc zahlte.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Für Modiglianis „Nu couché“ von 1917 hofft Sotheby’s auf einen neuen Spitzenpreis
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