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Mika Rottenberg in Bregenz

Das Kunsthaus Bregenz präsentiert seit dem Wochenende das Schaffen von Mika Rottenberg in ihrer ersten institutionellen Ausstellung in Österreich. Die 1976 in Buenos Aires geborene Argentinierin thematisiert in ihren Arbeiten Kreisläufe der Produktion und der Zirkulation von Waren. In ihren improvisierten Architekturen bilden Videoinstallationen oftmals das Zentrum. Hier untersucht die Absolventin des Beit Berl College nahe Tel Aviv und der School of Visual Arts der New Yorker Columbia University die „Verführungskraft und Magie unserer hyperkapitalistischen, weltweit vernetzten Realität und deren Hoffnungslosigkeit. Die Künstlerin verwebt dokumentarische Elemente mit Fiktion und erschafft komplexe Allegorien für die Lebensbedingungen, die unsere globalen Systeme prägen“, so Kurator Rudolf Sagmeister. In Bregenz sind neben Videoarbeiten auch Skulpturen und Installationen auf vier Stockwerken zu sehen.

In ihren Gegenwartsanalysen nutzt Mika Rottenberg, die mit ihrer Teilnahme an der Biennale in Venedig 2015 und an den Skulptur Projekten 2017 in Münster einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde, eine karikierende Übertreibung, die jedoch einen ernsten Hintergrund besitzt. Der Betrachter wird in die Rolle des Voyeurs gezwungen, um die inszenierten Arbeitsabläufe zu sehen. In Bregenz müssen die Besucher durch verdunkelte Schleusen gehen. Laut Sagmeister sei der Weg durch die Korridore wie ein Gang durch das organische Innere oder fast so, als durchliefe der eigene Körper den Prozess bis zur Verpackung und anschließender Verwertung. Wir alle seien Ware.

Rottenbergs surreale Szenografien verdeutlichen die absurde Warenanhäufung und die Sinnlosigkeit eines globalen Vertriebs. Im Video „NoNoseKnows“ von 2015 gehen chinesische Frauen einer eintönigen Arbeit nach: Sie sitzen in Anoraks an einem langen Tisch und setzen Sandkörner in Muscheln. Danach öffnen sie die Muschel und entnehmen ihr die kostbare Perle. Rottenbergs Akteure sind meist Frauen, die selten dem Schönheitsideal entsprechen. Allerdings besitzen sie übernatürliche Kräfte, wie es die zweite Darstellungsebene von „NoNoseKnows“ verdeutlicht. Eine Frau mit einer langen Nase und blondiertem Haar ist zu sehen. Ein Seilzug verbindet sie mit den Arbeiterinnen. Das absurde Element ist, dass die Blondine zum Niesen gebracht werden muss, damit Fertiggerichte für die Kantine hergestellt werden können. Reale und surreale Arbeit sind aneinandergekoppelt, als gäbe es nichts Selbstverständlicheres: So erzeugt Sand Perlen und das Niesen die Nudeln.

Die Ausstellung „Mika Rottenberg“ läuft bis zum 1. Juli. Das Kunsthaus Bregenz hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Begleitend erscheint ein künstlerisches Werkbuch für 42 Euro.

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
A-6900 Bregenz

Telefon: +43 (0)5574 – 485 94 0
Telefax: +43 (0)5574 – 485 94 408

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


21.04.2018, Mika Rottenberg

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Künstler:

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