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Am 08.12.2018 Nachverkauf zu den Dezember-Auktionen 2018

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Vor allem die Alten Meister hielten für Neumeister und die Einlieferer einige Überraschungen bereit. Ein gelungener Auftakt zum 60. Geburtstag des Münchner Auktionshauses

Die glücklichen Madonnen



wohl Bartolomeo Ghetti, Maria mit dem Kind und dem Johannesknaben, Florenz 1. Hälfte 16. Jahrhundert

wohl Bartolomeo Ghetti, Maria mit dem Kind und dem Johannesknaben, Florenz 1. Hälfte 16. Jahrhundert

Anmutig steht die schöne Maria vor einem Busch mit dichtem Blattwerk und dem sich weitenden Blick in eine von Bergen gesäumte Flusslandschaft. Auf ihrem linken Arm hält sie den nackten Jesusknaben und blickt auf den Johannesknaben hinab, den sie mit ihrer rechten Hand zart am Kinn streichelt. Mit solchen Werken folgt die Kunst der italienischen Renaissance den mittelalterlichen Madonnen-Darstellungen, gibt ihnen aber einen menschlicheren Ausdruck. Das und die malerische Qualität der Holztafel, die über Jahrzehnte Giuliano Bugiardini zugeschrieben wurde, für die jüngere Forschung aber von seinem Florentiner Kollegen Bartolomeo Ghetti stammt, überzeugten die Kunden bei Neumeister, die aus den anvisierten 10.000 bis 12.000 Euro schließlich 92.000 Euro werden ließen. Für den Preisanstieg war auch die Tatsache nützlich, dass das Gemälde in der Nachkriegszeit für zehn Jahre als Leihgabe der Sammlung Heinrich Scheufelen in der Staatsgalerie Stuttgart hing.


Gemälde Alter Meister

Noch überschwänglicher fielen die Gebote kurz danach für einen „Genius des Ruhms“ aus, den die Experten vorsichtig der italienischen Barockmalerei des 17. Jahrhunderts zugewiesen hatten. Doch entdeckten die zahlreichen Interessenten in dem geflügelten Schönen zurecht ein Werk aus dem direkten Umfeld Alessandro Rosis. Eine fast identische Arbeit des Florentiner Malers hatte das Dorotheum im Oktober 2013 für 50.000 Euro zugeschlagen. Und so blieb es auch bei Neumeister nicht bei den taxierten 3.000 bis 4.000 Euro. Ein englischer Sammler gewährte dafür letztlich 94.000 Euro. Vor allem die günstig veranschlagten Gemälde Alter Meister zogen am 21. März in München die Aufmerksamkeit auf sich und sorgten für einige Überraschungen, etwa auch eine beidseitig mit einer Kreuzigung und dem Tod des heiligen Martin von Tours bemalte Altartafel vom Ende des 15. Jahrhunderts, die erst bei 14.000 Euro übernommen wurde (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR). Zwar lag die losbezogene Zuschlagsquote nach Auktionsende nur bei durchschnittlichen 48 Prozent, doch konnte Neumeister auch diesen Wert im Nachverkauf um 20 Prozentpunkte nach oben schrauben.

Hoch hinaus ging es zudem mit der Zarin Elisabeth Petrowna, einer unehelichen Tochter Peters des Großen, die 1741 durch einen Staatsstreich an die Macht kam. Das Staatsportrait der sanft lächelnden Zarin aus der Nachfolge des russischen Hofmalers Georg Christoph Grooth verabschiedete sich erst bei 60.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Für die eindringliche Schilderung „Abraham und Isaak vor der Opferung“ des Rembrandt-Schülers Jan Victors von 1644 verdoppelten sich die Preisvorstellungen auf 24.000 Euro, für die „Heilige Familie mit dem Johannesknaben“ aus der Nachfolge Andrea del Sartos endeten sie mit 33.000 Euro knapp über der oberen Taxgrenze. An die Erwartungen hielt sich die Kundschaft bei Giovanni Battista Gaullis Bozzetto „Der heilige Franz Xaver in der Glorie“ um 1704 mit 18.000 Euro (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR) und bei einem intimen Selbstbildnis im Halbprofil von Johann Heinrich Tischbein d.Ä. mit 15.000 Euro (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR), während sie mit den 7.000 Euro bei der auf das Jahr 1760 datierten „Anbetung der Hirten“ von Christian Wilhelm Ernst Dietrich wieder etwas spendabler waren (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

Auch im jüngeren Malereiprogramm der Auktion riss ein Jüngling das Publikum mit sich. Das zarte Bildnis des jungen Mannes mit rotem Barett eines unbekannten Künstlers im Stil der Renaissance sorgte bei 75.000 Euro für den besten Anstieg der Auktion (Taxe 800 bis 1.000 EUR). Mit ihm konnte sich kein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert messen. Es folgten bei taxkonformen 30.000 Euro Josef Wopfners charakteristisches Chiemsee-Bild „Stürmische Überfahrt“, bei unerwarteten 26.000 Euro Cantius Dillis’ weiter Blick über ein Gebirge mit Almhütte und Jägern aus dem Jahr 1826 (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR) und bei 20.000 Euro Charles Leickerts Sonnenuntergang an einem holländischen Kanal mit Windmühle und titelgebender „Fähre“ aus dem Jahr 1852 (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Das goldene Abendlicht sorgte auch bei Peter Conrad Schreibers „Blick über den Albaner See auf Castel Gandolfo“ für die Preissteigerung von 2.000 Euro auf 8.500 Euro.

Für die Gattung der Genremalerei standen Felix Schlesingers Schilderung dreier Kinder samt Hund beim Beerenpflücken im Wald für 15.000 Euro (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR) oder Hermann Kaulbachs „Kinder in der Küche“ für 14.000 Euro (Taxe 14.000 bis 16.000 EUR). Etwas mehr Zugkraft entwickelte ein kleines Mädchen, das auf einer südländischen Terrasse am Meer spielt. Mit 11.000 Euro verelffachte sich die Bewertung für die wohl aus Italien um 1900 stammende Malerei. Landschaftliches war etwa noch mit Johann Jakob Dorners d.J. Hochgebirge samt Bauern und zwei Packeseln unter drohenden Wolken bei 5.500 Euro gefragt (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR), ebenso mit Albert Kappis’ effektvoll aufziehendem Gewitter am Starnberger See mit 6.000 Euro (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Sturmgepeitscht näherte sich Gustav Schönlebers Fischerboot von 1886 erst bei 4.500 Euro seinem neuen Hafen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Mit 7.000 Euro blieb das biedermeierliche Bildnis einer jungen Dame namens Bertha Schultze, das Josef Karl Stieler zugeschrieben wird, klar unter der Erwartung von mindestens 10.000 Euro. Sein Altersportrait der Mutter Philippine Stieler aus der Mitte der 1790er Jahre fand überhaupt keinen Abnehmer (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Da tat sich Gabriel von Max’ symbolistische Seherin „Astralia“ von 1897 mit 6.200 Euro schon etwas leichter (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR). Auch einige Arbeiten auf Papier sorgten bei der Käuferschaft für gute Stimmung. Dazu gehörten Friedrich Christian Reinermanns frühromantische aquarellierte Sicht auf Weilburg an der Lahn mit hoch über dem Felsen thronenden Schloss für 5.800 Euro (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR) oder der im Stil eines Kloster mit maurischem Kreuzgang gehaltene Innenhof der Villa Rufolo in Ravello von Carl Friedrich Heinrich Werner für 2.800 Euro (Taxe 2.000 bis 2.200 EUR).

Kunsthandwerk

Eröffnet wurde die Auktion traditionell mit der der Keramikware, unter der sich eine ovale Schale der Meißner Porzellanmanufaktur um 1745 mit einem bunten Holzschnittdekor aus Vögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten bei 3.500 Euro gewinnbringend platzierte (Taxe 800 bis 1.000 EUR). 5.500 Euro waren es für das 72teilige Nymphenburger Speiseservice mit dem selteneren Dekor „Grüne Jagd“ von Hans Kratzer (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR). Ihren Wert konnten die beiden Biskuitporzellanbüsten von König Max I. Joseph und seiner zweiten Gemahlin Karoline um 1808/09 nach einem Modell von Johann Peter Melchior auf 8.000 Euro verdoppeln.

Beim Silber lockten ein frühklassizistischer vergoldeter Straßburger Becher mit Blumengirlanden im Lederfutteral von 1773 bei 8.000 Euro (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR) und vor allem ein historistischer Weinkühler aus Berlin, dessen Wandung die Gebrüder Friedländer um 1898 mit Silbermünzen samt Herrscherportraits von 1818 bis 1888 belegten. Er schwang sich von 1.200 Euro auf 7.500 Euro auf. Einen Preissprung legte zudem Eduard Josef Wimmer-Wisgrills um 1910 für die Wiener Werkstätte entworfene oktogonale Silberdose auf 21.000 Euro hin. Der Clou bei dem Stück: auf dem abgetreppten Deckel prangt mittig ein buntes Aquarell mit dem heiligen Nikolaus, der den grinsenden Krampus eben unter seinem Arm wegschleppt (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Nicht ganz so hoch, aber immer noch ansehnlich waren beim Jugendstil-Glas die 3.000 Euro für eine fein mit wilden Orchideen bemalte Henkelschale der Daum Frères (Taxe 500 bis 800 EUR).

Dann kamen die Skulpturen an die Reihe, die exzellent mit einem gemalten norditalienischen Kreuz des 14. Jahrhunderts bei 24.000 Euro eröffneten. Wohl später kam das Bronze-Kruzifix hinzu (Taxe 7.500 bis 8.000 EUR). Während ein auferstandener Christus um 1490 aus dem Umkreis Erasmus Grassers bei 6.000 Euro bezauberte und ein heiliger Petrus aus dem Rheinland um 1460/70 bei diesem Zuschlag wenigstens seine untere Schätzgrenze erreichte, musste es bei einer etwa gleichaltrigen Salzburger Madonna erst der Nachverkauf mit 18.000 Euro richten (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Hier fanden ebenso die beiden Reliefdarstellungen von Johann Benedikt Witz mit der Berufung und dem Tod des heiligen Franz Xaver um 1760/65 erst bei jeweils 2.800 Euro einen Abnehmer (Taxe je 4.000 bis 6.000 EUR).

Alte Möbel tun sich derzeit auf dem Kunstmarkt schwer. Kaum jemand interessiert für wuchtige Stücke der Renaissance und des Barock, die eine normale Durchschnittswohnung sprengen. Daher war es schon etwas erstaunlich, dass ein zweistöckiger süddeutscher Fassadenschrank des 16. Jahrhunderts aus Eiche und Blumenesche mit korinthischen Säulen die Sammler auf den Plan rief und 24.000 Euro einheimste (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR). Es schloss sich ein deutscher Barockschrank von 1705 mit korinthischen Pilastern, Bastionsfüllungen und seltsam stilisierten Blütenmotiven bei 7.000 Euro zur oberen Schätzung an. Für einen etwas jüngeren süddeutschen Nussbaumschrank waren die 3.000 bis 3.500 Euro zu wenig. Hier ging es auf 5.000 Euro hinauf. Zu den gefragten Objekten des Kunsthandwerks gehörte auch eine horizontale Tischuhr aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Dabei griff der Stuttgarter Hofuhrmacher Caspar Griebel auf die in der Renaissance entwickelte Form zurück, versah sie mit zeitgenössischen Dekorelementen und war so bei 5.000 Euro erfolgreich (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



24.04.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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20.03.2018, Schmuck - Alte Kunst

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Neumeister Münchener Kunstauktionshaus GmbH & Co. KG

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Künstlerische Aneignung

Kunstwerk:

Johann Peter Melchior, König Max I. Joseph und Königin Karoline
 von Bayern, um 1808/09
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Kunstwerk:

Ovale Schale,
 Meißen, um 1745
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Kunstwerk:

Andrea del Sarto Nachfolge, Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben
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Kunstwerk:

Gabriel von
 Max, Astralia, 1897
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Cantius Dillis, Gebirgslandschaft mit Almhütte und Jägern, 1826
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Johann Jakob Dorner d.J., Gebirgslandschaft mit ziehendem Bauern und
 Packesel
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Josef Wopfner, Stürmische Überfahrt, 1887

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Taxe: 30.000 - 35.000 EURO

Zuschlag: 30.000,- EURO

Losnummer: 452

Caspar Griebel, Horizontaltischuhr, Stuttgart 18. Jahrhundert

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Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

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Losnummer: 286

Johann Heinrich Tischbein d.Ä., Selbstbildnis in jungen Jahren

Johann Heinrich Tischbein d.Ä., Selbstbildnis in jungen Jahren

Taxe: 12.000 - 15.000 EURO

Zuschlag: 15.000,- EURO

Losnummer: 329

 Porzellanmanufaktur Nymphenburg, Hans Kratzer, Speiseservice „Grüne Jagd“

Porzellanmanufaktur Nymphenburg, Hans Kratzer, Speiseservice „Grüne Jagd“

Taxe: 4.500 - 5.000 EURO

Zuschlag: 5.500,- EURO

Losnummer: 21

Cantius Dillis, Gebirgslandschaft mit Almhütte und Jägern, 1826

Cantius Dillis, Gebirgslandschaft mit Almhütte und Jägern, 1826

Taxe: 2.000 - 3.000 EURO

Zuschlag: 26.000,- EURO

Losnummer: 377

Eduard Josef Wimmer-Wisgrill, Deckeldose, um 1910

Eduard Josef Wimmer-Wisgrill, Deckeldose, um 1910

Taxe: 2.500 - 3.000 EURO

Zuschlag: 21.000,- EURO

Losnummer: 101

Giovanni Battista Gaulli, Der heilige Franz Xaver in der Glorie, um 1704

Giovanni Battista Gaulli, Der heilige Franz Xaver in der Glorie, um 1704

Taxe: 15.000 - 20.000 EURO

Zuschlag: 18.000,- EURO

Losnummer: 281

Andrea del Sarto Nachfolge, Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben

Andrea del Sarto Nachfolge, Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben

Taxe: 25.000 - 30.000 EURO

Zuschlag: 33.000,- EURO

Losnummer: 265

 Oberitalien, Kruzifix, Norditalien, 14. Jahrhundert und später

Oberitalien, Kruzifix, Norditalien, 14. Jahrhundert und später

Taxe: 7.500 - 8.000 EURO

Zuschlag: 24.000,- EURO

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Gabriel von Max, Astralia, 1897

Gabriel von Max, Astralia, 1897

Taxe: 3.000 - 3.500 EURO

Zuschlag: 6.200,- EURO

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Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Anbetung der Hirten, 1760

Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Anbetung der Hirten, 1760

Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

Zuschlag: 7.000,- EURO

Losnummer: 312




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