Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 01.06.2018 Auktion 1109: Photographie

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Helmuth Macke ist in Bonn angekommen

Helmuth Macke, Zwei Reiter im Park, 1914

Der Expressionist Helmuth Macke steht in seinem Werkschaffen vielen Zeitgenossen keineswegs nach. Durch intensive satte Farbfassungen und teils dramatisch gesteigerte Linienführungen vermitteln seine Bilder eine ungeahnte Ausdrucksstärke, der sich auch bedeutende Kollegen verschrieben hatten. Dazu gehört zu allererst sein Vetter August Macke, aber auch Meister wie Hermann Max Pechstein, Alexej von Jawlensky, Erich Heckel, Franz Marc, Hans Thuar oder Gabriele Münter, in deren Umfeld Helmuth Macke verkehrte. Geboren in Krefeld am 29. Juni 1891 und ertrunken im Bodensee am 8. September 1936, bot sich das doppelte Jubiläum aus 125. Geburtstag und 80. Todestag an, Helmuth Macke mit einer Ausstellungstournee wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Dabei versuchten die Initiatoren, einzelne Stationen im Leben des Künstlers mit unterschiedlichen Schwerpunkten einzubeziehen. Nach dem Auftakt in Konstanz vor zwei Jahren endet nun die Rundreise im Bonner August Macke Haus. „Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden“ vereint insgesamt rund 100 Bilder.

Die Kunst von Helmuth Macke bettet sich in den generellen Duktus der Zeit ein, nicht ohne einen eigenen Charakter zu entfalten. Nach dem Schulabbruch studierte er an der Krefelder Kunstgewerbeschule bei Jan Thorn Prikker, dessen Einfluss sich ebenso auswirkte wie der enge Austausch mit seinem Kommilitonen Heinrich Campendonk oder seinem Vetter August. Die Landschaften, Porträts und Stillleben sind schon in der Frühphase experimentell angelegt und entwickeln während seines Aufenthaltes am Tegernsee ab 1909 ein spannungsvolles Leuchten und perspektivische Verzerrungen.

Nachdem er hier den Beginn des Blauen Reiters miterlebt hatte, tauchte Helmuth Macke ab 1912 von Berlin aus in das Umfeld der Brücke-Künstler ein, was Themen und stilistische Handschrift erkennbar spiegeln. Ende 1913 musste er in den Krieg ziehen. Die Malerei der 1920er und 1930er Jahre steht deutlich unter den Vorzeichen der Kriegserlebnisse. Der Malstil nimmt stark lyrisch-sachliche Züge an. 1933 nahm er in der Alten Mühle in Hemmenhofen am Bodensee Quartier. Die letzte Phase kennzeichnen zarte Landschaftsbilder und melancholische Stillleben. Viele seiner Werke wurden als entartet beschlagnahmt und im Krieg zerstört. Die instruktiv angelegte Schau ist nach der Eröffnungsausstellung das zweite Highlight im August Macke Haus. Bereits 17.000 Besucher in den ersten drei Monaten nach der Wiedereröffnung sprechen für sich.

Die Ausstellung „Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden“ ist bis zum 17. Juni zu besichtigen. Das August Macke Haus hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 13 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9,50 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 25 Euro.

Museum August Macke Haus
Hochstadenring 36
D-53119 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 65 55 31
Telefax: +49 (0)228 – 69 15 50

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 12

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Variabilder (9)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


18.03.2018, Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden

Bei:


August Macke Haus

Variabilder:

Helmuth Macke, Soldaten auf der Rast, 1918
Helmuth Macke, Soldaten auf der Rast, 1918

Variabilder:

Helmuth Macke, Schrank eines achtteiligen
 Schlafzimmer-Ensembles, 1928
Helmuth Macke, Schrank eines achtteiligen Schlafzimmer-Ensembles, 1928

Variabilder:

Helmuth Macke, Niederrheinisches Dorf, 1923
Helmuth Macke, Niederrheinisches Dorf, 1923

Variabilder:

Helmuth Macke, Karussell am Rheinufer, 1924
Helmuth Macke, Karussell am Rheinufer, 1924

Variabilder:

Helmuth Macke, Heuhocken in Sindelsdorf, um 1910
Helmuth Macke, Heuhocken in Sindelsdorf, um 1910

Variabilder:

Walter Gerhardt, Wolfgang Macke, Helmuth Macke, Walter Macke, Lothar
 Erdmann und Elisabeth Erdmann-Macke, um 1919/20
Walter Gerhardt, Wolfgang Macke, Helmuth Macke, Walter Macke, Lothar Erdmann und Elisabeth Erdmann-Macke, um 1919/20

Variabilder:

Alexej von Jawlensky, Blaue Berge
 (Landschaft mit gelbem Schornstein), 1912
Alexej von Jawlensky, Blaue Berge (Landschaft mit gelbem Schornstein), 1912








News vom 25.05.2018

Frankfurt zeigt Foam Talent

Frankfurt zeigt Foam Talent

Marisa Merz in Salzburg

Marisa Merz in Salzburg

Kandidaten des Belgian Art Prize verzichten auf Nominierung

Anton Hartinger in Wien

Anton Hartinger in Wien

News vom 24.05.2018

Krefeld: Peter Behrens vis-a-vis mit jungem Möbeldesign

Krefeld: Peter Behrens vis-a-vis mit jungem Möbeldesign

Labyrinth im Kulturspeicher Würzburg

Labyrinth im Kulturspeicher Würzburg

Hans Hofmanns Frühwerk in Kaiserslautern

Hans Hofmanns Frühwerk in Kaiserslautern

Extreme Nomaden in Frankfurt

Extreme Nomaden in Frankfurt

News vom 23.05.2018

Raphaela Vogel in der Kunsthalle Basel

Raphaela Vogel in der Kunsthalle Basel

Kunstpreis Ruth Baumgarte an Mona Hatoum

Kunstpreis Ruth Baumgarte an Mona Hatoum

Schafhausen verlässt die Kunsthalle Wien aus politischen Gründen

Schafhausen verlässt die Kunsthalle Wien aus politischen Gründen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Torso eines jungen Mannes, Römisch, Ende 1. Jh. n. Chr.

Akeleipokal des Marktgerichts
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - Joos van Cleve, Porträt eines jungen Mannes

Fulminante Steigerungen bei der Alten Kunst
Kunsthaus Lempertz

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - NIKOLAOS TZAFOURES (ZUGESCHRIEBEN) 1455 Candia/Kreta - 1501TRIPTYCHON MIT DER BEWEINUNG CHRISTI (GRABLEGUNG), DER VERKÜNDIGUNG UND AUSGEWÄHLTEN HEILIGEN  Ende

Nachbericht: 84. Auktion - REKORDE ÜBER REKORDE
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Van Ham Kunstauktionen - Philipp Küsel, Elfenbeinhumpen mit Puttenreigen „Die fünf Sinne“, Augsburg 1689/92

Hoch die Humpen
Van Ham Kunstauktionen

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Ticha, Hans - Gelbes Kopftuch

Frühjahrsversteigerung von bildender Kunst im Juni 2018.
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Van Ham Kunstauktionen - Saphir-Diamant-Ring, England, um 1900

Diamantenrausch
Van Ham Kunstauktionen





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce