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Haegue Yang in Köln

Haegue Yang, Mountains of Encounter, 2008

Haegue Yang zeigt seit gestern erstmals eine Überblicksschau ihres gesamten Werkes im Museum Ludwig in Köln. Anlass ist die Verleihung des Wolfgang-Hahn-Preises 2018 durch die dortige Gesellschaft für Moderne Kunst an die Konzeptkünstlerin. Zu sehen sind über 120 Werke, die die Entwicklung und die beständige Transformation in ihrem Schaffen herausstreichen. Die Installationen, die teilweise extra für die Präsentation in Köln angepasst wurden, setzen sich mit der westlichen Kunstgeschichte aber auch den Institutionen der Kunstwelt auseinander. Gleichermaßen lässt sich Haegue Yang durch historische Ereignisse und Persönlichkeiten in ihrem Schaffen anregen.

Den Auftakt der Schau bildet Yangs erste Jalousieinstallation aus ihren „Series of Vulnerable Arrangements – die Version Utrecht“ von 2006. Die Arbeit, die aus verschiedenen Medien und Materialien besteht, ist durch den simultanen Einsatz von Wind, Düften, Licht und Wärme atmosphärisch und sinnlich aufgeladen. Innerhalb dieses Arrangements dokumentieren Videoessays die Streifzüge der Künstlerin durch unterschiedliche Städte der Welt und vermitteln in persönlichen Kommentaren Gefühle von Heimat, Isolation und Ortlosigkeit, die das Unterwegssein mit sich bringt.

Das Werk „Mountains of Encounter“, das von einem Treffen zwischen der US-Journalistin Nym Wales mit dem koreanischen Unabhängigkeitskämpfer Kim San 1937 inmitten der chinesischen Bergregion Yan’an inspiriert wurde, ist das wahrscheinlich größte Objekt der Ausstellung. Auch sie ist eine Jalousienarbeit. In unterschiedlichen Höhen hängen rote Lamellenelemente von der Decke in einem verdunkelten Raum. Sie werden von beweglichen Strahlern in einem bestimmten Rhythmus beleuchtet. Dabei treten unterschiedliche Teile der Installation in den Vorder- oder Hintergrund. Das Museum Ludwig erwarb diese Konstruktion als Teil des Preises von Haegue Yang, die nun dauerhaft in dessen Sammlung zeitgenössischer Kunst verbleibt. 1971 in Seoul geboren, lebt und arbeitet Yang in Berlin und in ihrer Heimat. Seit 2017 unterrichtet sie an der Frankfurter Städelschule, an der sie selbst gelernt hat. Ihre Werke werden international ausgestellt, etwa 2009 auf der Biennale in Venedig oder 2012 auf der Documenta in Kassel.

Die Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis 2018“ ist bis zum 12. August zu sehen. Das Museum Ludwig hat dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr und an jedem ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Werksverzeichnis, das für 48 Euro im Museumsshop und für 58 Euro im Buchhandel erhältlich ist.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165
Telefax: +49 (0)221 – 221 24 114

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Veranstaltung vom:


18.04.2018, Haegue Yang. ETA 1994–2018. Wolf gang-Hahn-Preis 2018

Bei:


Museum Ludwig Köln

Bericht:


Leise Tropfen und sanftes Licht

Variabilder:

Haegue Yang hat den Wolfgang-Hahn-Preis 2018 erhalten
Haegue Yang hat den Wolfgang-Hahn-Preis 2018 erhalten

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Haegue Yang, Medicine Man – Indiscreet Other World, 2010
Haegue Yang, Medicine Man – Indiscreet Other World, 2010

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Haegue Yang, The Intermediate – Pair Incarnate, Gwynplaine
 and Ursus, 2015
Haegue Yang, The Intermediate – Pair Incarnate, Gwynplaine and Ursus, 2015

Variabilder:

in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis
 2018“
in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis 2018“

Variabilder:

in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis
 2018“
in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis 2018“

Variabilder:

in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis
 2018“
in der Ausstellung „Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang-Hahn-Preis 2018“








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