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Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth wiedereröffnet

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth nach der Restaurierung

Mit einem Festakt eröffnet heute das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth seine Türen nach sechsjährigen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Als eines der wenigen noch im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten des 18. Jahrhunderts gehört das oberfränkische Juwel zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Zuschauerraum zählt zu den spektakulärsten Schöpfungen der europäischen Festarchitektur des Barock. Im Mittelpunkt der Erneuerungen des von 1744 bis 1748 errichteten Baus von Giuseppe Galli Bibiena stand die Bewahrung der Originalsubstanz und der Authentizität, damit Konservierung statt Rekonstruktion. So blieben etwa die Gebrauchsspuren auf den originalen Oberflächen des Logenraumes erhalten. Die etwa 30 Restauratoren widmeten sich der Abnahme späterer Mal- und Schmutzschichten. Retuschen wurden zurückhaltend eingesetzt, da „ein historisches Denkmal nicht ‚wie neu‘ aussehen“ muss, so die Mitteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung. Größtenteils wurden die Malschichten der zu dunkel geratenen Restaurierung des letzten Jahrhunderts entfernt sowie die öligen, für das Nachdunkeln mitverantwortlichen Insektenschutzmittel des Logenhauses.

Zudem befreiten die Restauratoren das Bühnenprospekt von einem nachträglichen Einbau aus den Jahren 1935/36, so dass nun die originale Größe der Bühnenöffnung des 18. Jahrhunderts vorliegt. Hinzu kommen ein neues Bühnenbild und neuer Vorhang, die auf den kunsthistorischen Forschungen der Schlösserverwaltung basieren. Das rekonstruierte Bühnenbild ist ein Entwurf von Carlo Galli Bibiena zur Eröffnungsoper von 1748. Bühnenmaler des Bühnenservice Berlin gestalteten die Vorhangelemente nach historischem Vorbild als Leinwandmalerei. Zu den baulichen Renovierungen des Hauses gehörten auch die Reparaturen an der Konstruktion, insbesondere am Dachstuhl. Die Sanierung konzentrierte sich auf die Balance zwischen modernen Nutzungsansprüchen und der Denkmalpflege, etwa an der Haus- und Bühnentechnik, dem Brand- und Arbeitsschutz.

Die Bedeutung des historischen Zuschauerraumes benötigte besondere Lösungen: Es wurde eine Hochdrucknebellöschanlage installiert, um einen Dachstuhlbrand bereits im Entstehen mit geringsten Wassermengen effektiv löschen zu können, wobei die Dachkonstruktion ihre Tragfähigkeit behält und kein Löschwasserschaden entsteht. Wichtig zum Erhalt des Opernhauses war ein stabiles Raumklima. Die moderne Bühnentechnik – die barock-historische Version existiert nicht mehr – erlaubt, das Opernhaus auch als Theater zu nutzen. Da großes Gewicht auf der Denkmalverträglichkeit liegt, dient das Markgräfliche Opernhaus nun vorwiegend zu musealen Zwecken; einzig im Sommer wartet es mit Konzerten und szenischen Aufführungen auf. Die Kosten für die Gesamtmaßnahmen liegen bei 29,6 Millionen Euro; ursprünglich waren dafür 18,7 Millionen Euro vorgesehen.

Das Opernhaus ließ die theater- und musikbegeisterte Markgräfin Wilhelmine anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth mit dem Württemberger Herzog Carl Eugen errichten. Die Einweihung erfolgte mit den Opern Ezio und Artaserse von Johann Adolph Hasse. Zur Wiedereröffnung wird Artaserse durch die Theaterakademie August Everding am 12., 14. und 15. April aufgeführt. Hierauf folgen vom 17. bis 29. April die Residenztage unter dem Motto „Vorhang auf!“. Ab 17. April ist der reguläre Besuch des Hauses möglich. Weitere Informationen auf der Seite:


Infos: www.bayreuth-wilhelmine.de

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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