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Daniel Libeskind erhält Internationalen Brückepreis

Der Internationale Brückepreis 2018 geht an Daniel Libeskind

Der in Polen geborene Amerikaner Daniel Libeskind erhält in diesem Jahr den Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec. Damit ehrt die Brückepreisgesellschaft den Architekten für sein künstlerisches Schaffen, das immer wieder Themen aufgegriffen habe, die „die Abgründe der Weltgeschichte im 20. und 21. Jahrhundert aufzeigen und den Betrachter zu der Einsicht führten, dass so etwas nie wieder passieren darf“. Weiter heißt es in der Begründung: „So stellt er die Massenmorde des Nationalsozialismus im Jüdischen Museum zu Berlin dar, wo ‚Leerstellen‘ die Getöteten symbolisieren und beim Besucher Irritation und Orientierungsverlust erzeugen.… Er thematisiert die Grausamkeiten der Kriege im dekonstruktivistischen Imperial War Museum North in Manchester ebenso wie im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, dessen Fassade er durch einen Keil sprengt. Bei seinem Entwurf des Ground Zero setzte er sich mit dem rezenten Terrorismus auseinander.“ Seine Architektur warne etwa vor mangelnder Dialogbereitschaft und religiösem Alleinvertretungsanspruch sowie der fehlenden Menschlichkeit. Mit dieser Form des Mahnens und Erinnerns seien seine Bauten „Denkmäler“ im besten Wortsinn.

Daniel Libeskind kam 1946 im polnischen Lodz nahe Warschau in einer jüdischen Familie zur Welt. 1957 emigrierten seine Eltern zunächst nach Israel, bevor sie drei Jahre später in die USA auswanderten. Seit 1965 besitzt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach seinem Musikstudium in Israel wandte er sich der Architektur zu, die er an der Cooper Union in New York und der School of Comparative Studies an der University of Essex studierte. Charakteristisch ist seine erzählerische Formensprache, so entspricht die Höhe der von ihm projektierten Freedom Towers als Neubau des zerstörten World Trade Centers – in amerikanischen Feet gemessen – dem Jahr der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika 1776. Weitere Gebäude des Architekten sind die London Metropolitan University, der Erweiterungsbau des US-amerikanischen Denver Art Museums, das Hochhaus Ziota in Warschau und das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück. Die Humboldt-Universität und die University of Essex ehrten Libeskind Ende der 1990er Jahre jeweils mit Ehrendoktorwürden.

Der Internationale Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec wird seit 1993 von der gleichnamigen Gesellschaft verliehen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert und geht an Persönlichkeiten, die sich um die demokratische Entwicklung und die Verständigung in Europa in herausragendem Maße verdient gemacht haben. Die Preisträger sollen durch ihr persönliches Schicksal und Engagement der Idee eines friedlichen, freiheitlichen und ganzheitlichen Europa in Kultur, im Denken und Handeln verbunden sein. Frühere Preisträger waren zum Beispiel der Klarinettist und Komponist Giora Feidman, Günter Grass, der ukrainische Politiker und Boxweltmeister Vitali Klitschko, der Historiker und Schriftsteller Timothy Garton Ash. Die Auszeichnung ging im letzten Jahr an Alfons Nossol, den ehemaligen Erzbischof von Oppeln. Daniel Libeskind wird die Ehrung am 26. Oktober in Görlitz entgegennehmen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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