Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 29.11.2018 Nachverkauf Auktion 69

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Friedrich-Leihgabe für die Hamburger Kunsthalle

Caspar David Friedrichs Gemälde „Ruine Oybin“ im Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle

Das Gemälde „Ruine Oybin“ von Caspar David Friedrich bereichert ab heute die Sammlung der Hamburger Kunsthalle. Manfred und Angelika Brockhaus, in der Schweiz lebende Nachfahren des Verlegers Heinrich Brockhaus, haben das um 1812 entstandene Werk, das der Friedrich-Forschung bisher weitgehend unbekannt war, dem Museum als Dauerleihgabe überlassen. Es ergänzt den Kunsthallen-Bestand, den zweitgrößten nach der Alten Nationalgalerie in Berlin, um das für Friedrich wichtige Motiv der Ruine und kehrt damit nach Hamburg zurück. Denn das Bild befand sich im Besitz der Schriftstellerin Elise Campe, die es vermutlich kurz vor ihrem Tod Milly Brockhaus, der in Leipzig lebenden Schwiegertochter von Heinrich Brockhaus, vermachte.

Auf dem Weg ins Riesengebirge hatte Caspar David Friedrich 1810 den oberhalb der gleichnamigen Ortschaft gelegenen Berg Oybin bestiegen. Von dessen Gipfelplateau aus scheinen ihn die Überreste des Cölestinerklosters besonders gefesselt zu haben; direkt vor Ort schuf er eine aquarellierte Bleistiftzeichnung. Das seit 1906 im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle aufbewahrte Blatt zeigt den Blick in die Sakristei der Klosterkirche mit ihrem chorartigen Abschluss. Die im Abendlicht aufscheinende „Ruine Oybin“ entstand auf Grundlage dieser Aquarellzeichnung.

In dem Gemälde verbindet Friedrich unmittelbares Naturerlebnis mit religiöser Überhöhung. Den sakralen Gehalt unterstreicht er durch Gegenstände und deren natursymbolischen Setzungen: Links am Gemäuer hängt ein Kruzifix, das durch die grünen Rankenpflanzen zu neuen Leben erwacht; die auf dem Altartisch wachsenden Getreideähren verweisen auf das Sakrament der Eucharistie; die gotische Madonnenskulptur wird durch eine als Mariensymbol geläufige Lilie ergänzt. In ihrer Dreizahl korrespondieren die Gegenstände zudem mit den Fensteröffnungen, womit Friedrich vermutlich auf die göttliche Dreieinigkeit verweisen wollte. Die Gestaltung des Himmels hat maßgeblichen Anteil an der besonderen Stimmung, die von diesem Bild ausgeht.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Hamburger Kunsthalle

Variabilder:

Caspar David Friedrichs Gemälde „Ruine
 Oybin“ im Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle
Caspar David Friedrichs Gemälde „Ruine Oybin“ im Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle

Künstler:


Caspar David Friedrich








News vom 14.12.2018

Alexandra Baumgartner in Salzburg

Alexandra Baumgartner in Salzburg

Straßburg Biennale wird verschoben

Straßburg Biennale wird verschoben

Ralf Beil muss Wolfsburg verlassen

Ralf Beil muss Wolfsburg verlassen

Fotosammlung Kicken kommt nach Düsseldorf

Fotosammlung Kicken kommt nach Düsseldorf

News vom 13.12.2018

Münster präsentiert Einfluss der Bauhaus-Ideen in Amerika

Münster präsentiert Einfluss der Bauhaus-Ideen in Amerika

Fürstliches in der Bundeskunsthalle

Fürstliches in der Bundeskunsthalle

Konsoltisch für das Mannheimer Schloss

Konsoltisch für das Mannheimer Schloss

Klassische Moderne am Bodensee

Klassische Moderne am Bodensee

News vom 12.12.2018

Zurich Art Prize für Leonor Antunes

Zurich Art Prize für Leonor Antunes

Spätgotische Madonna für das Frankfurter Liebieghaus

Spätgotische Madonna für das Frankfurter Liebieghaus

Mario Pfeifers politische Videoarbeit in Dresden

Mario Pfeifers politische Videoarbeit in Dresden

Exquisites zu Weihnachten bei Metz in Heidelberg

Exquisites zu Weihnachten bei Metz in Heidelberg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Pierre Soulages, Eau forte no. 10, 1957

lempertz:projects - Erfolgreiche Fortsetzung in Brüssel
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - Günther Förg, Ohne Titel, 2007

Gitterstrukturen
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash Splash Series

Mr. Brainwash Splash Series Je T"Aime neue Skulpturen erschienen.
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwash Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Frank Fluegel

Koller Auktionen AG - Chanel Tweedjacken, Hermès Tasche Sac Constance und Louis Vuitton Koffer

Erste rein virtuelle Auktion «ibid» endet in wenigen Tagen
Koller Auktionen AG

Nachbericht Auktion 268 'Siebenbürgische Kunst' und 269 'Kunst, Antiquitäten & Schmuck'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce