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Gerhard von Graevenitz in Zürich

Das Museum Haus Konstruktiv in Zürich widmet Gerhard von Graevenitz eine Retrospektive. Das Wirken des 1934 in Brandenburg geborenen Vertreters der Op-Art gab seit Anfang der 1960er Jahre wichtige Impulse für die internationale Vernetzung der konstruktiv-kinetischen Kunst. Er strebte eine Kunst an, die „jenseits von Illusionismus die Wahrnehmung des Betrachters herausfordert und auf subtile Weise das Sehen selbst in den Fokus rückt“, so die Mitteilung des Museums. Die aktuelle Schau beinhaltet Leihgaben aus seinem Nachlass und präsentiert alle Schaffensphasen des Künstlers, der 1983 bei einem Flugzeugabsturz in der Schweiz ums Leben kam. Die chronologische Ordnung beginnt mit frühen Materialarbeiten und zieht sich über die „Weißen Strukturen“ bis zu den kinetischen Objekten. Sein Werkkonzept integrierte ebenso den Zufall, Bewegung und Licht wie auch auf Fragen der Struktur, Reihung und Progression.

Unter den frühen Arbeiten Gerhard von Graevenitz’ befindet sich neben einem weißen Gemälde von 1959 auch eine hängende, mit Gips, Leim und Ölfarbe ummantelte Drahtstruktur von 1958. Wie bei allen Werken aus seiner Studienzeit an der Akademie der Bildenden Künste München ist ein Einfluss des Informel spürbar. In den Materialarbeiten nutzte er die tachistische Technik des „intuitiven Automatismus“, um die strukturbedingten Gegebenheiten und Reaktionen von Malgrund und Farbe unter weitgehendem Ausschluss kompositioneller Abwägungen sichtbar zu machen. In der zweiten Gruppe der „Weißen Strukturen“ reduzierte Graevenitz den Anteil des Künstlers an der Werkentstehung. Eine Reihe „Weißer Strukturen“ bietet alternierende konvexe und konkave Teile, etwa halbkugelförmige Erhöhungen. Die Anordnung und Größe bestimmten dabei zufällige Würfelergebnisse.

Die kinetischen Objekte entstanden zwischen den frühen 1960er Jahren und 1982. Sie gelten als das Hauptwerk des Künstlers. Meist sind es unterschiedlich geformte weiße oder schwarze Elemente auf einem rechteckigen, quadratischen oder kreisförmigen Bildgrund. Ein kleiner Motor erlaubt die Bewegung der einzelnen Elemente, so dass die Bildstruktur ein Eigenleben gewinnt und sich verändert: So werden aus Quadraten zum Beispiel Linien, aus Punkten Zusammenballungen, und Balken schieben sich hin und her. Gerhard von Graevenitz war Mitherausgeber der vier Hefte der Zeitschrift „nota“ und betrieb die gleichnamige Galerie in München. So konnte sich die konstruktiv-konkrete Bewegung international vernetzen: Einmal über Ausstellungen mit Otto Piene oder François Morellet und zum anderen durch das Veröffentlichen der Texte von Yves Klein, Jean Tinguely oder Yaacov Agam.

Die Ausstellung „Gerhard von Graevenitz. Eine Retrospektive“ läuft bis zum 6. Mai. Das Museum Haus Konstruktiv hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 16 Schweizer Franken, ermäßigt 12 Schweizer Franken. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos.

Museum Haus Konstruktiv – Stiftung für konstruktive und konkrete Kunst
Selnaustraße 25
CH-8001 Zürich

Telefon: +41 (0)44 – 217 70 80
Telefax: +41 (0)44 – 217 70 90

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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