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Bremen stellt polnische Privatsammlung vor

Katarzyna Kozyra, White Olympia, 1995

Die Weserburg in Bremen gibt erstmals in Deutschland einen Einblick in die polnische Privatsammlung der Signum Foundation. Sie wurde 2002 von Hanna und Jaroslaw Przyborowski gegründet und ist in Posen, Lodz und Venedig ansässig. In der Bremer Ausstellung „Who does your heart belong?“ sind Werke von 19 Künstlern zu sehen, darunter Magdalena Abakanowicz, On Kawara, Agata Michowska, Michal Martychowiec und Stanislaw Ignacy Witkiewicz. Neben den Medien der Malerei und Skulptur spannt sich der Bogen auch zur Performance- und Prozesskunst, Fotografie, Neon-Textarbeiten, Konzeptkunst oder provokanten und verstörenden Selbst-Inszenierungen. Ziel ist es, die Kunst aus Polen als Teil der Weltkunst zu zeigen sowie ihren Einfluss und ihre Querverbindungen zu internationalen Strömungen.

Der Neo-Avantgardist Edward Krasinski, der etwa in der Tate Liverpool oder dem Stedelijk Museum in Amsterdam ausstellte, ist mit seinen minimalistischen Interventionen vertreten. Als Pionierin der feministischen Kunst in Polen während der 1970er Jahren gilt Natalia LL mit ihren provozierenden Fotoserien „Consumptive-“ und „Postconsumptive Art“. 1995 schuf Katarzyna Kozyra „White Olympia“ und damit eine deutliche Referenz an Edouard Manets „Olympia“ von 1863. Doch die Rollen sind verändert. So liegt eine kahl geschorene nackte Frau nicht mehr als Lustobjekt in einem Boudoir, sondern in einem Krankenhausbett. Hinter ihr steht nicht die schwarze Bedienstete mit Blumen, sondern eine ältere weiß gekleidete Krankenschwester, die der jungen Frau den Transfusionhalter näher ans Bett schiebt. Alle Erotik des Vorgängerbildes ist dahin, was bleibt ist die selbstbewusste Frau. Eigenwillig und verstörend sind auch die Selbstportraits des in Danzig lebende Andrzej Karmasz. Der Fotograf präsentiert sich einmal als nigerianische Frau des Fulani-Volkes und in einem anderen Werk als japanische Geisha.

Die Ausstellung „Where Does Your Heart Belong? Werke aus der Signum Foundation“ läuft bis zum 2. September. Die Weserburg hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Weserburg – Museum für Moderne Kunst
Teerhof 20
D-28199 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 59 83 90
Telefax: +49 (0)421 – 50 52 47

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Katarzyna Kozyra, White Olympia, 1995
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 Tribe, 2007
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