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Gustav Peichl in Wien

Zum 90. Geburtstag Gustav Peichls widmet ihm das Österreichische Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien ab heute eine Schau und stellt dazu in chronologischer Reihenfolge 15 Bauten des am 18. März 1928 in Wien geborenen Architekten vor. Den Anfang setzt das erste realisierte Projekt, das Verwaltungsgebäude der Newag-Niogas von 1958/60 in Maria Enzersdorf, das Peichl noch in Kooperation mit Wilhelm Hubatsch und Franz Kiener entwarf. Den Abschluss bildet die markante Kindertagesstätte des Deutschen Bundestags im Spreebogen in Berlin von 1997/99. Die Exponate umfassen Skizzen, Entwürfe und Einreichpläne, die teils erstmals öffentlich zugänglich sind. Ergänzend erstellte Pola Sieverding eigens für die Schau aktuelle Fotografien mit ungewohnten Perspektiven der Gebäude, die die Materialität und die prägnante Formensprache von Peichls Baukunst verdeutlichen.

2013 schenkte Gustav Peichl, der 1953 sein Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste in Wien abschloss, dem MAK einen Bestand von 8.000 Skizzen, Konzepten, Entwurfszeichnungen und Plänen für seine in Österreich realisierten Bauten. Peichl fordert das Planen und Nachdenken auf dem Papier. Laut Kuratorin Kathrin Pokorny-Nagel seien für den Architekten Bauen und Architektur die Summe aus Form, Funktion, Material, Farbe und Licht. Es gelte nach einer sinnlichen Architektur zu streben. Als Vertreter der klassischen Moderne verfolge Peichl technische Ästhetik, klassische Proportionen, Witz und Sinnlichkeit – und damit eine unverkennbare, eigenständige Linie. Die Formensprache bleibt klar, einfach und orientiert sich an der Geometrie. So ragen die Lichtschächte der Bonner Bundeskunsthalle (1985-1992) als Kegel empor und sind zu Zweidrittel von weißen und azurblauen Mosaiksteinen bedeckt.

Ein Schlüsselwerk bildet die in der Steiermark zwischen 1976 und 1979 gebaute und in die Landschaft integrierte Erdfunkstelle Aflenz in Graßnitz. Hier absolviert Peichl die Symbiose von Architektur, Technik und Natur, indem er die Anlage unterirdisch baut und grasbewachsene Erdhügel darüberlegt. Ansehen erlangte der Wiener durch die Projekte zu den ORF-Landesstudios in Dornbirn, Eisenstadt, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg: Alle ORF-Gebäude, die er von 1969 bis 1982 entwarf, folgen demselben Prinzip aus Kreissegmenten um einen Zentralraum. In Deutschland gewann er im Rahmen der Internationalen Bauausstellung in Berlin den Wettbewerb um die Errichtung der Phosphat-Eliminationsanlage PEA in Berlin-Tegel (1980-1985) und entwarf den Westflügel des Städel Museums in Frankfurt am Main (1987-1990). Gustav Peichl nahm zweimal an der Architekturbiennale in Venedig und an der Documenta in Kassel teil. Er erhielt mehrere internationale Ehrungen, darunter den Reynolds Memorial Award des American Institute of Architects, den Nestroy-Ring oder den Mies van der Rohe Award for European Architecture. Von 1973 bis 1996 unterrichtete er an der Akademie der bildenden Künste Wien, von 2002 bis 2003 war er Gastprofessor an der Harvard School of Design in Boston.

Die Ausstellung „Gustav Peichl. 15 Bauten zum 90sten“ läuft vom 21. März bis zum 19. August. Das MAK hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro und jeden Dienstag von 18 bis 22 Uhr 5 Euro.

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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