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Alternative Kunst und Musik nach 1968 in Berlin

Die Akademie der Künste in Berlin feiert das 50jährige Jubiläum der alternativen Kunst- und Musikszene seit 1968 mit zwei Ausstellungen, einem Konzertprogramm sowie einem Symposium. Das Gesamtprojekt vereint unter dem Titel „Underground und Improvisation“ Kunstbewegungen in Ost und West vom Jahr der Studentenrevolte und des Prager Frühlings bis hin zur Nachwendezeit in Berlin und Osteuropa. Die Schnittstellen zwischen bildender Kunst, Video und experimenteller Musik sind bei diesen Underground-Generationen, die in Abgrenzung zur „offiziellen“ oder Popkultur arbeiteten, nicht immer trennscharf, was das Projekt umso vielfältiger macht.

Dies tritt vor allem im Ausstellungsteil „Notes from the Underground – Art and Alternative Music in Eastern Europe 1968-1994“ in den Vordergrund. Hinter dem „Eisernen Vorhang“ waren Rockmusik, Punk, New Wave, Performance, Mode, Musikvideos und Super-8-Filme in Abgrenzung zu staatlichen Regulierungen künstlerischer Ausdruckswille einer Gegenkultur. Dabei war häufig Einfallsreichtum gefragt, denn Zensur und Mangel machten den in dieser Zeit tätigen Künstlern und Künstlerinnen das Arbeiten schwer. Selbst gebaute Instrumente, der Vertrieb und die Aufnahme von eigenen Songs auf Kassetten oder kleine Auflagen von selbstverlegten Zeitschriften zeugen heute davon. Der Begriff „Underground“ ist dabei von verschiedenen Blickwinkeln aus zu sehen. Seine Bedeutung reicht von einfacher Haltung gegen den Mainstream bis zu politischer Verfolgung und von durch Zensur zurückgedrängter Kunst bis hin zu offenen Szenen in liberaleren Ostblockstaaten wie Polen.

1968 wurde das Musiklabel „FMP“, dessen Abkürzung für „Free Music Production“ steht, als eine von Künstlern initiierte Plattform für die Produktion, Präsentation und Dokumentation „freier Musik“ in Berlin gegründet. Es entwickelte sich zu einem internationalen Brennpunkt für aktuelle und teils heftig umstrittene improvisierte Musik. Selbstbestimmung und Selbstorganisation standen dabei im Mittelpunkt. Schnell fanden auch feministische Positionen ihren Zugang zu dem international aktiven liberalen Zusammenschluss, genauso wie später außereuropäische Einflüsse, beispielsweise von afrikanischen Volksmusiken. Die „Free Music Production“ bestand bis 2010 und hatte immer wieder wichtige Veranstaltungen und Konzerte in der Berliner Akademie der Künste, wodurch sich mit der jetzigen Präsentation der Kreis schließt.

Die Ausstellungen „Free Music Production / FMP: The Living Music“ und „Notes from the Underground – Art and Alternative Music in Eastern Europe 1968–1994“ laufen bis zum 6. Mai. Die Akademie der Künste am Hanseatenweg hat von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die für beiden Schauen konzipierte Publikation „Underground + Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968“ ist für 14 Euro zu erwerben.

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
D-10557 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 200 57 2000
Telefax: +49 (0)30 – 200 57 2175

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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