Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.05.2019 Auktion 50 • Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Lars-Christan Koch wird Sammlungsdirektor im Humboldt-Forum

Lars-Christian Koch wird Sammlungsdirektor im Berliner Humboldt Forum

Nach der Absage von Inés de Castro als Sammlungsleiterin für die Staatlichen Museen zu Berlin im zukünftigen Berliner Humboldt-Forum hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz nun eine interne Neubesetzung vorgenommen. Der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters nominierte heute einstimmig Lars-Christian Koch zum Direktor für die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst. Bisher ist der 59jährige Musikethnologe Abteilungsleiter am Ethnologischen Museum und hat auch die kommissarische Leitung des gesamten Museums inne.

Stiftungspräsident Hermann Parzinger stellte sofort klar: „Lars-Christian Koch war von Anfang an ein gleichrangiger Kandidat, der im Bewerbungsverfahren durch Expertise, Erfahrung, internationale Vernetzung und Enthusiasmus für die neue Aufgabe überzeugt hat. Er ist nicht nur ein renommierter Musikethnologe, er kennt die beiden Sammlungen durch seine jahrelange Arbeit und wird zeitgemäße und vor allem öffentlichkeitswirksame Ausstellungen und Projekte gestalten. Ich bin sicher, dass die Staatlichen Museen zu Berlin mit dieser Personalentscheidung für die Arbeit und die Kooperationen im Humboldt-Forum bestens gerüstet sind.“

Lars-Christian Koch, geboren 1959 in Peine, hat von 1980 bis 1985 Ethnologie, Musikwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn studiert. Dort wurde er nach Forschungsaufenthalten in Indien 1994 mit der Arbeit „Zur Bedeutung der Rasa-Lehre für die zeitgenössische Nordindische Kunstmusik“ promoviert. Von 1999 bis 2002 arbeitete Koch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln und wurde dort 2002 mit einer Arbeit zu den Liedern Rabindranath Tagores habilitiert. 2003 kam er nach Berlin und übernahm die Abteilung „Medien – Musikethnologie, Berliner Phonogramm-Archiv und Visuelle Anthropologie“ des Ethnologischen Museums.

Koch ist außerplanmäßiger Professor für Musikethnologie an der Universität zu Köln und Honorarprofessor an der Universität der Künste Berlin und hatte Gastprofessuren an den Universitäten Wien und Chicago inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorie und Praxis der nordindischen Musik, Instrumentenkunde unter besonderer Berücksichtigung des Instrumentenbaus, audiovisuelle Medien in kulturellen Kontexten, Popular-Musik und urbane Kultur, musikalische Interpretationen im historischen Kontext und Musikarchäologie.

Zu seinem neuen Amt sagte Koch: „Ich freue mich sehr über die Berufung und denke, dass ich für die Arbeit gut gerüstet bin. Dem Museum für Asiatische Kunst fühle ich mich besonders durch meine regionalen Forschungsschwerpunkte Südostasien und Ostasien sehr verbunden. Das Humboldt-Forum kann nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, mit den Sammlungen auf aktuelle Fragen zu antworten. Das bedeutet, dass unsere Ausstellungen flexibler werden müssen, vor allem aber auch zeitgenössischer. Die immer wichtiger werdenden Aspekte der Globalisierung, der Dialog zwischen den Kulturen bis hin zu Fragen der Repatriierung von Kulturgütern begleiten mich in meiner täglichen Arbeit und werden auch für das Humboldt-Forum entscheidend sein. Die Digitalisierung bietet große Chancen stärkerer Teilhabe, die mir sehr wichtig ist. Kurz und gut: Unsere Präsentationen müssen so sein, dass sie beim Publikum glaubwürdig ankommen.“

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Bericht:


Inés de Castro soll Museumschefin in Berlin werden

Bericht:


Inés de Castro geht doch nicht nach Berlin

Variabilder:

Lars-Christian Koch wird Sammlungsdirektor im Berliner Humboldt
 Forum
Lars-Christian Koch wird Sammlungsdirektor im Berliner Humboldt Forum








News vom 18.04.2019

Zwei Neuerwerbungen für München

Zwei Neuerwerbungen für München

Sissel Tolaas in Berlin

Sissel Tolaas in Berlin

Bauhaus und Sachsen in Leipzig

Bauhaus und Sachsen in Leipzig

Drei Künstler erhalten Ars Viva-Preis

Drei Künstler erhalten Ars Viva-Preis

News vom 17.04.2019

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Stahl - Lot. 37, Cornelis de Vos, zugeschrieben: Zuschlag 50.000 Euro

Auktionshaus Stahl: Nachbericht zur Kunstauktion 13. April 2019
Auktionshaus Stahl

Galerie Neher - Essen - Otto Modersohn,

Otto Modersohn in der Galerie Neher
Galerie Neher - Essen

Kunsthaus Lempertz - Joseph Nigg, Signiertes Tablett mit Blumenkorb, Trauben und Vogelnest, Wien 1816

Twinight Collection erzielt 3,6 Millionen
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce