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Nordrhein-Westfalen erinnert an Peter Behrens

Peter Behrens, Salonflügel, 1900/01

Am 14. April jährt sich der Geburtstag des deutschen Gestalters Peter Behrens zum 150. Mal. Seine progressiven Konzepte haben besonders in Nordrhein-Westfalen etliche Spuren hinterlassen. Doch statt einer gesamten Retrospektive, wie sie zuletzt 2013 in Erfurt arrangiert worden war, konzentrieren sich drei Häuser an verschiedenen Orten im Rheinland auf spezielle, auch lokale Aspekte von Behrens’ Werk. Ab dem 22. April steht im Oberhausener LVR-Industriemuseum die Architektur im Mittelpunkt, während ab dem 18. Mai das Krefelder Kaiser Wilhelm Museum die Grafik sowie die Kontakte zum Direktor Friedrich Deneken in den Blick nimmt. Den Auftakt bestreitet derzeit das Museum für Angewandte Kunst in Köln mit einer Schau unter dem Titel „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“. Sie stellt die künstlerischen Entwicklungssprünge zwischen 1894 und 1914 vor. Der Titel „Alleskönner“ weist dabei auf das breit angelegte Arbeitsspektrum des Künstlers hin.

Von den 221 Exponaten stammen allein 55 aus dem umfangreichen Behrens-Bestand des Museums. Sie gliedern sich thematisch in acht Abschnitte, beginnend mit impressionistisch geprägten Gemälden aus den Jahren um 1895 bis hin zur Kölner Werkbundausstellung des Jahres 1914, für die Peter Behrens das bekannte Plakat mit dem Motiv des Fackelreiters schuf. Bibliophile und typografische Arbeiten bilden den Auftakt und verkörpern noch den schwungvollen Geist des Jugendstils. Allseits bekannt ist sein 1916 angebrachter Schriftzug „Dem Deutschen Volke“ am Hauptportal des Berliner Reichstagsgebäudes, zu dem Schriftproben von 1907 zu sehen sind. Der Parcours führt vorbei an Behrens’ frühestem Farbholzschnitt aus dem Jahr 1896, dem danach zahlreiche Gebrauchsgegenstände wie Gläser, Speise- und Mokkaservice, Zinn- und Steinzeugkrüge, Möbel, Tapetenentwürfe oder Textilien folgen.

Aus antiken Vorbildern entwickelte der Künstler um 1900 einen streng geometrischen linearen Stil. Für die Darmstädter Künstlerkolonie gestaltete er das Plakat und die Festschrift. Der nach seinen Ideen von der Stuttgarter Pianofortefabrik Schiedmayer gefertigte Salonflügel für das Musikzimmer in seinem Musterhaus auf der Mathildenhöhe gehört zu den Starstücken der Kölner Schau. Den Bauhausstil nimmt ein von Behrens entworfenes und 1905 für ein Muster-Wohnzimmer im Berliner Kaufhaus Wertheim gefertigtes Klavier vorweg, das lange als verschollen galt und jetzt erstmalig aus Privatbesitz entliehen werden konnte.

Bei einem um 1900 entstandenen Reformkleid vermied Peter Behrens jegliches Ornament; strenge vertikale Linien von Nähten und Knopfleisten zeichnen es aus. Es verweist auf seine Nähe zu damaligen Reformbewegungen, die er auch als Rektor der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule ab 1903 protegierte. Für den Viersener Unternehmer Josef Kaiser entwarf er 1914 die „lachende Kaffeekanne“, die seitdem als Signet der Supermarktkette diente. Aber bereits ab 1907 war der Alleskönner als Schöpfer des Corporate Designs der AEG in Berlin zuständig, womit sein Schaffen einem neuen Höhepunkt entgegenstrebte.

Die Ausstellung „#alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag“ ist bis zum 1. Juli zu sehen. Das Museum für angewandte Kunst hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Zur Ausstellung sind fünf Themenhefte zu einzelnen Schaffensaspekten erschienen, die je 3,50 Euro kosten.

Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 238 60
Telefax: +49 (0)221 – 221 238 85

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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 Behrens, Bank, 1902
Peter Behrens, Bank, 1902

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Peter Behrens, Kaiser’s Kaffeekanne mit Milchkännchen und
 Zuckerdose, 1914
Peter Behrens, Kaiser’s Kaffeekanne mit Milchkännchen und Zuckerdose, 1914

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