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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Gemälde Alter und Neuerer Meister sowie Kunsthandwerk bei Neumeister in München. Ein Blick in den Katalog

Künstlerische Aneignung



Andrea del Sarto Nachfolge, Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben

Andrea del Sarto Nachfolge, Die Heilige Familie mit dem Johannesknaben

Was heute oft einen großen Aufschrei auslöst und sofort Urheberrechtsklagen nach sich zieht, war in früheren Jahrhunderten ein häufiges Mittel der künstlerischen Beschäftigung und Wertschätzung: die Übernahme von kompositorischen Ideen. So hat sich ein unbekannter Künstler wohl aus der direkten Nachfolge Andrea del Sartos für seine eigene „Heilige Familie mit dem Johannesknaben“ bei zwei Gemälden des bekannten Florentiners aus den späten 1520er Jahren bedient. Die Komposition entspricht mit einigen Abweichungen Sartos „Sacra Famiglia Borgherini“, die heute im Metropolitan Museum in New York hängt, und der „Carità“ aus der National Gallery in Washington. Der Künstler scheint beide Werke aus eigener Anschauung gekannt zu haben. Allerdings spricht seine Verwendung von Leinwand für eine spätere Entstehung. Zudem lässt die markante Gestaltung der Physiognomien Mariens und des Kindes auf einen Maler schließen, der den Stil des Meisters nicht streng imitiert. Auch durch die von den Vorbildern abweichende Farbgebung im Gewand Mariens demonstriert er seine Selbständigkeit. So liegt nun bei Neumeister in München mit der „Heiligen Familie“ für 25.000 bis 30.000 Euro ein Gemälde vor, das zwar an das Schaffen eines der führenden Florentiner Künstler der Renaissance anknüpft, sich zugleich davon aber emanzipiert.


Die seit dem Mittelalter beliebten Madonnen-Darstellungen fanden nahtlos Eingang in die Kunst der Renaissance, jedoch mit anderen stilistischen Mitteln. Dafür listet der Katalog eine Maria mit Kind und Johannesknaben vor einem Busch mit Ausblick in eine weite Flussgegend. War die Holztafel über Jahrzehnte Giuliano Bugiardini zugeschrieben, geht die jüngere Forschung von seinem Florentiner Kollegen Bartolomeo Ghetti als Urheber der anmutigen Gruppe aus (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). In der deutschen Spätgotik ist eine weitere Maria mit Kind angesiedelt, die wohl in Köln oder am Niederrhein um 1480/90 ihren Ursprung hat. Die Madonna mit etwas teigigem Gesicht sitzt unter einem Baldachin in einem Fensterrahmen, der den Ausblick auf einen Hortus conclusus freigibt (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR). Schon in die Barockmalerei weist Jan Victors’ innige, aber auch ernste Zwiesprache zwischen „Abraham und Isaak vor der Opferung“, die der Rembrandt-Schüler 1644 eindringlich geschildert hat (Taxe 12.000 bis 18.0000 EUR).

Gemälde Alter Meister

Das Angebot an religiöser Kunst setzen Giovanni Battista Gaulli mit dem Bozzetto „Der heilige Franz Xaver in der Glorie“ für ein nicht ausgeführtes Fresko in der römischen Kirche Sant’Andrea al Quirinale um 1704 (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), Johann Zick mit einer etwas überholungsbedürftigen Zweisamkeit von Joseph und dem Jesusknaben (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) sowie Christian Wilhelm Ernst Dietrich mit einer 1760 gemalten „Anbetung der Hirten“ im Stall fort, bei der alles Licht von dem neugeborenen Christus ausgeht (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Aber auch für andere Gattungen haben die Alten Meister gesorgt. Das Stillleben bedienen Johannes Leemans mit seiner Trompe-l’œil-Darstellung eines Vogelkäfigs samt Piepmatz, um das er 1674 an einer Wand Jagdutensilien gruppiert hat (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR), und Johannes Borman, dem eine Zusammenstellung aus geschälter Zitrone auf einem Silberteller, Mandarine sowie Trauben und Pfirsichen in einer Porzellanschale zugeschrieben wird (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Zwischen diesen Preiskategorien tummeln sich auch die Landschaften. Philipp Peter Roos’ südliche Ruinengegend, die er mit Hirtin samt Kind und Ziegenherde angereichert hat, rangiert bei 6.000 bis 8.000 Euro, Johann Anton Eismanns topografisch verklärter Blick auf Salzburg mit einem Frachtboot am Ufer der Salzach im Vordergrund bei 20.000 bis 25.000 Euro. Andrea Appianis Tondo „Apotheose der Psyche“, eine Ölstudie im Rund für das zentrale Deckenfresko in der Villa Reale in Monza um 1792, war schon im vergangenen Herbst bei Neumeister im Programm. Nun ist sein Wert um ein Drittel auf 20.000 bis 25.000 Euro gesunken. Zudem tun sich zwei Bildnisse hervor: In der Nachfolge des russischen Hofmalers Georg Christoph Grooth steht ein Staatsportrait der sanft lächelnden Zarin Elisabeth Petrowna (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR), weitaus intimer ist das Selbstbildnis im Halbprofil, das Johann Heinrich Tischbein d.Ä. in jungen Jahren von sich fertigte (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Porzellan und Silber

Eröffnet wird die Auktion am 21. März mit den Fayencen und dem Porzellan, bei denen eine ovale Schale der Meißner Manufaktur um 1745 mit einem bunten Holzschnittdekor aus Vögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten auf sich aufmerksam macht (Taxe 800 bis 1.000 EUR). Nymphenburg liefert wie fast immer bei Neumeister zahlreiche Stücke aus dem „Bayrischen Königsservice“ zwischen 1.000 und 2.600 Euro, diesmal aber auch das seltenere Dekor „Grüne Jagd“ von Hans Kratzer, das bei einem 72teiligen Speiseservice mit mindestens 4.500 Euro zu Buche schlägt. Ältere Nymphenburger Ware gibt es mit einem durchbrochenen Henkelkorb von Dominikus Auliczek samt Blumen- und Insektendekor um 1792/95 (Taxe 400 bis 500 EUR), mit einer Ansichtentasse vom „Wittelsbacher Palais“ samt Untertasse aus dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts (Taxe 800 bis 1.000 EUR) und den beiden Biskuitporzellanbüsten von König Max I. Joseph und seiner zweiten Gemahlin Karoline um 1808/09 nach einem Modell von Johann Peter Melchior (Taxe 3.800 bis 4.000 EUR).

Beim Silber steht zunächst eine Reihe barocker Augsburger Arbeiten zur Verfügung, darunter eine vergoldete Fruchtschale mit höfischer Tanzgesellschaft im Spiegel von Johannes Kilian um 1690 (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR) oder ein Samowar mit Rechaud von Salomon Dreyer aus den frühen 1750er Jahren, auf dessen Wandung das Wappen der Grafen Walderdorff prangt (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR). Über den goldenen Korpus seiner Deckeldose hat der Münchner Silberschmied Johann Georg Oxner um 1700 eine dichte Silbermanschette aus floralen Ranken mit runden Medaillons gelegt (Taxe 1.400 bis 1.500 EUR). Nach Königsberg in Ostpreußen geht es mit einem Kugelfußbecher samt gravierten Barockblumen von Balthasar Keucks aus dem Jahr 1695 (Taxe 1.000 EUR), nach Straßburg mit einem vergoldeten Becher im Lederfutteral, der mit seinem Entstehungsjahr 1773 sowie den Schleifengirlanden und Medaillons mit den Monogrammen MC und NG schon in den Klassizismus weist (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR). Im Historismus protzt ein Weinkühler, bei dem wohl die Hanauer Firma J.D. Schleissner Söhne um 1900 auf Entwurfszeichnungen von Juste-Aurèle Meissonnier aus den 1720er Jahren zurückgegriffen hat (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR).

Jugendstilobjekte

Neuen Schwung in die künstlerische Entwicklung brachte im ausgehenden 19. Jahrhundert der Jugendstil, in seiner französischen Ausprägung etwa die Glasfirma Daum Frères in Nancy mit ihrer hohen violettbraunen Bodenvase, über die im Ätzdekor wilder Wein wuchert (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). In Deutschland ging es oft etwas bodenständiger zu, was Richard Riemerschmids markante Anrichte aus dunkelbraun gebeiztem Buchenholz mit Messingeschlägen von 1900 zeigt (Taxe 2.000 bis 2.300 EUR). Wer schon für die kommende Adventszeit planen will, dem sei eine oktogonale Silberdose empfohlen. Denn auf deren abgetrepptem Deckel prangt mittig ein buntes Aquarell mit dem heiligen Nikolaus, der den feixenden Krampus eben unter seinem Arm wegschleppt. Den Ersatz für die Nikolausstiefel hat die Wiener Werkstätte nach einem Entwurf von Eduard Josef Wimmer-Wisgrill um 1910 produziert (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR).

Skulpturen und Möbel

Die Skulpturenofferte ist diesmal gut besetzt und beginnt zeitlich mit einem norditalienischen gemalten Kreuz des 14. Jahrhunderts. Wohl später kam das Bronze-Kruzifix zwischen den beiden Trauernden Maria und Johannes hinzu (Taxe 7.500 bis 8.000 EUR). Im Rheinland haben die Neumeister-Experten einen sitzenden heiligen Petrus um 1460/70 mit Tiara in strenger frontaler Haltung lokalisiert (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR), nach Salzburg eine etwa gleichaltrige „Schöne Madonna“ (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR) und in den schwäbisch-augsburgischen Raum eine „Trauernde Maria“ um 1500 in sanftem Schmerz aus einer Kreuzigungsgruppe (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR). Namentlich fassbar sind Joseph Matthias Götz für einen nach oben blickenden Engel mit erhobenem Arm, der wohl um 1725 in bewegter Haltung an einem Altar angebracht war (Taxe 8.500 bis 10.000 EUR), und Johann Benedikt Witz für zwei zusammengehörige Reliefs aus Obstholz mit der Berufung und dem Tod des heiligen Franz Xaver um 1760/65 (Taxe je 4.000 bis 6.000 EUR).

Nochmals zurück in die Renaissance geht es mit einem wohl deutschen Hinterglasbild, das in malerischer Präzision mittig eine Kreuzigungsszene und auf dem Rahmen alttestamentliche Gestalten, Gottvater und Rundmedaillons mit Passionsszenen vereint. Leider sind Teile ergänzt und das Glas brüchig, was wohl die niedrige Schätzung von 1.500 bis 1.800 Euro erklärt. Ebenfalls in das 16. Jahrhundert datiert ein zweistöckiger süddeutscher Fassadenschrank aus Eiche und Blumenesche mit korinthischen Säulen, der schon allein durch seine Größe beeindruckt (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR). Barockes Mobiliar listet der Katalog mit einem ebenfalls architektonisch gegliederten, mainfränkischen Nussbaumschrank (Taxe 2.000 bis 2.200 EUR), mit einer norddeutschen Aufsatzschreibkommode aus Esche und Ulme mit zahlreichen kleinen Schüben im Innern (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR) oder mit einem französischen Armlehnsessel, den um 1760 der Pariser Ebenist Jean-Baptiste Gourdin gestempelt hat (Taxe 2.000 bis 2.200 EUR). Für die überraschend kalten Tage empfiehlt sich etwas Wärmedämmung, etwa in Form einer flandrischen Tapisserie aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit der Opferung der Tochter Jephtas aus dem Buch der Richter (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Noch in der Mitte des 18. Jahrhunderts griff der Stuttgarter Hofuhrmacher Caspar Griebel auf die in der Renaissance entwickelte Form der horizontalen Tischuhr zurück und versah sie mit zeitgenössischen Dekorationselementen (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

Erst um die 15 Jahre alt war Josef Karl Stieler, als er Mitte der 1790er Jahre seine Mutter Philippine Stieler in Öl auf Leinwand bannte. Völlige Sicherheit in der Beherrschung der Mittel ist dem späteren Hofmaler König Ludwigs I. von Bayern da noch nicht gegeben, aber ein beachtliches Frühwerk ist das Portraits trotzdem (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Ob das biedermeierliche Bildnis einer jungen Dame namens Bertha Schultze, das für 10.000 bis 12.000 Euro aus süddeutschem Adelsbesitz eingeliefert wird, ebenfalls von Stieler stammt, ist nicht sicher. Möglicherweise stammt es auch von einem seiner Schüler wie Joseph Bernhardt oder Friedrich Dürck. Auch der Schöpfer des ovalen Portraits eines jungen Mannes, der seine attraktive Figur dem jungen Griechen Antinoos, dem Geliebten Kaiser Hadrians, leiht, ist unbekannt. Vorgeschlagen wurde jüngst unter anderem der Venezianer Natale Schiavoni, der zwischen 1816 und 1821 in Wien wirkte (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Keine Schwierigkeiten bereiten die Zuschreibungen bei den von Neumeister angebotenen Landschaften. Unter ihnen findet sich zugleich das Hauptlos der der Auktion, Josef Wopfners „Stürmische Überfahrt“ zweier Männer, zweier jungen Frauen und eines Kindes vermutlich auf dem Chiemsee 1887. Die fast 180 Zentimeter breite Leinwand mit der effektvollen Szenerie soll 30.000 bis 35.000 Euro kosten. Ruhig und sonnenbeschienen geht es dagegen bei Hans Dahl zu, der sich seine unverwechselbare Handschrift durch die Wiedergabe von Motiven seiner norwegischen Heimat in fast überbelichteter Schärfe erarbeitete. Seine amouröse Segelpartie in einer Fjordlandschaft ist für 5.000 bis 7.000 Euro zu haben. Charles Leickert, sonst eher für seine Winterlandschaften bekannt, tritt diesmal mit einem sommerlichen Sonnenuntergang an einem holländischen Kanal mit Windmühle und titelgebender „Fähre“ aus dem Jahr 1852 auf (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Sein Amsterdamer Kollege Jan Jacob Coenraad Spohler greift die kalte Jahreszeit auf und schickt ein dörfliches „Eisvergnügen“ für 4.000 bis 6.000 Euro in die Auktion.

Von den Arbeiten zu kleineren Preisen sind eine 1832 datierte, wilde Schlachtenszene zu napoleonischer Zeit des gebürtigen Würzburgers Heinrich Ambros Eckert für 3.500 bis 4.000 Euro, Johann Jakob Dorners d.J. alpine Gebirgslandschaft mit Bauern und zwei Packeseln unter drohenden Wolkenbergen für 2.000 bis 2.500 Euro und Carl Eberts urwüchsige „Hammerschmiede im Walde“ von 1876 für 4.000 bis 4.500 Euro zu nennen. Der 1779 geborene Cantius Dillis, der zwanzig Jahre jüngere Bruder des berühmteren Johann Georg von Dillis, zeichnet für eine idyllische Gebirgslandschaft mit Almhütte und Jägern aus dem Jahr 1826 verantwortlich (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Nochmals ins flache Holland geht es mit Willem de Klerks weidenden Rindern an einem stillen Gewässer mit Hirten und Bauernhaus (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Von Kinderwelten und entrückten Damen

Die niederländische Stilllebenmalerei feiert in Sebastian Wegmayrs Arrangement aus Trauben, Pfirsichen und weiteren Früchten sowie einem Vogelnest und Insekten aus den 1840er Jahren fröhliche Urständ (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR). Hauptsächlich Genremaler war Felix Schlesinger, bekannt für wirklichkeitsnah anmutende und zugleich liebevolle Schilderungen oft, aber nicht immer heiterer Kinderszenen. Ein Mädel, zwei Buben und ein Hund sind zum Erdbeerpflücken ausgerückt, eines der Mädchen ist allerdings wohl gerade einen kleinen Hang herabgerutscht und droht im finsteren Wald zu verschwinden (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR). Themenverwandt sind die Arbeiten des etwas jüngeren Hermann Kaulbach, etwa seine „Kinder in der Küche“ für 14.000 bis 16.000 Euro. Überwiegend der Erwachsenenwelt widmete sich Hugo Kauffmann, der 1869 eine Gruppe von „Kartenspielern“ in etwas muffiger Stube festhielt (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Symbolistisch wird es gegen Ende der Auktion mit einigen mythologischen Themen. Eines davon zeigt einen Satyrknaben mit einigen Haustieren – und ist insofern etwas Besonderes, als es sich um eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Johann Baptist Hofner und Franz von Lenbach handelt. Letzterer besuchte den vier Jahre älteren Hofner gelegentlich in dessen Atelier und malte an dessen Bildern mit, um ihn zur Arbeit zu ermuntern. Diesem Vorgehen verdankt auch der 1900 datierte Satyr seine Vollendung (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Ehemals im Besitz des Malers, Dichters und Bildhauers Georg Papperitz befanden sich einst Bruno Piglheins ungestüme „Centauren im Meer“ (Taxe 20.000 bis 24.000 EUR). Mit der Portraitkunst, darunter Gabriel von Max’ junge Dame „Astralia“ von 1897, die der Erdenwelt entrückt scheint (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR), und Leo Putz’ Bildnis des in Meran tätigen Landgerichtsrats Dr. Homan von 1895 (Taxe 15.000 bis 18.000 EUR), findet die Versteigerung ihren Abschluss.

Die Auktion beginnt am 21. März um 14 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum 19. März täglich von 10 bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.neumeister.com.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



19.03.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander & Ulrich Raphael Firsching

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