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Sarah Haffner gestorben

Sarah Haffner, Selbst, 2002

Die Schriftstellerin und Malerin Sarah Haffner ist tot. Sie starb am gestrigen Sonntag im Alter von 78 Jahren in einem Pflegeheim in Dresden. Haffner wurde 1940 als Tochter des Schriftstellers und Historikers Sebastian Haffner und seiner jüdischen Frau Erika Schmidt-Landry in Cambridge geboren, wo sich ihre Eltern nach der Emigration 1938 vorübergehend niedergelassen hatten. Sie wuchs überwiegend in London sowie seit 1954, nach der Rückkehr der Familie nach Deutschland, in West-Berlin auf. 1957 begann sie ein Kunststudium an der dortigen Hochschule der Künste unter anderem bei dem gegenständlichen Maler Ernst Schumacher. Wegen der Geburt des Sohnes David, hervorgegangen aus ihrer von 1960 bis 1962 währenden Ehe mit dem Maler Andreas Brandt und heute ein bekannter Fotograf, unterbrach sie das Studium, lebte als freischaffende Künstlerin und machte den Abschluss erst im Jahr 1973. Später war Haffner unter anderem als Dozentin tätig.

Charakteristisch für jenes malerische Schaffen Haffners, das am ehesten in die Öffentlichkeit gedrungen ist, sind Ansichten menschenleerer, in kalten Farben gehaltener Stadträume, bei denen Bauten häufig als abstrahierte Farbflächen in Erscheinung treten. Leitmotivisch finden sich auf ihren Bildern häufig Straßenbahnen oder andere Verkehrsmittel als Symbole einer technoiden, herz- und gefühllosen Welt, der sich die anonymisierte Masse Mensch ausgesetzt sieht, die er aber selbst geschaffen hat. Daneben trat Sarah Haffner mit Porträts, Stillleben und Landschaften hervor. Einem breiteren Publikum ist sie mit ihrer Malerei allerdings nicht bekannt geworden. Zwar hatte sie seit 1965 immer wieder Ausstellungen in Galerien und kleineren Ausstellungshäusern überwiegend in Deutschland und England, eine große Retrospektive oder bedeutende Ausstellungsbeteiligungen blieben ihr jedoch versagt. Tätig war Haffner auch als Herausgeberin und Autorin sowie als Filmemacherin. Insbesondere engagierte sie sich seit 1968 für die Frauenbewegung in Deutschland.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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 Haffner, Selbst, 2002
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