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Johanna Reich in Brühl

Das Max Ernst Museum Brühl des Landesverbandes Rheinland (LVR) widmet Johanna Reich, Trägerin des Frauenkulturpreises des LVR 2016, aktuell die Ausstellung „Die gestohlene Welt“. Zentrale Themen im Schaffen der 1977 in Minden geborenen Foto- und Videokünstlerin sind die Digitalisierung wie auch die mediale Vereinnahmung des Alltags. In Brühl präsentiert Reich 18 teilweise mehrteilige Arbeiten, darunter Videos, Fotografien, Installationen und aktuelle Projekte wie „Cut-Out“ zu Max Ernsts Figurengruppe „Corps enseignant pour une école de tueurs (Lehrerkollegium einer Schule für Totschläger)“. Johanna Reich, die an der Kunstakademie Münster, der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Kunsthochschule für Medien Köln sowie an der Facultat de Belles Arts in Barcelona studierte, will mit ihren Arbeiten zum Nachdenken über die Gegenwart anregen: „Ich bin ein großer Technik-Fan… Es gibt wunderbare technische Errungenschaften. Die Frage ist nur immer, wie nutzt sie der Mensch?“

Ihr Projekt „Heroines“ thematisiert die Identitätssuche von Mädchen und befragt sie nach ihren Vorbildern. Die gewählten Idole, darunter die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren und die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, projiziert Reich auf das Gesicht der Teilnehmerinnen und fotografiert sie. Diese Überblendung mit den Zügen der gewählten „Heldin“ ist im Falle von Kay Susan die Schauspielerin Marilyn Monroe. Das Mädchen bedeckt den Großteil ihres Antlitzes mit der Hand und wird damit zur Projektionsfläche des Sexsymbols. Eine Einheit bildet das Auge Kays, das zugleich das rechte Auge der Monroe ist.

In der Serie „Der Blick auf die Welt“ sucht Johanna Reich nach „bleibenden“ fotografischen Bildern der Zeitgeschichte. Menschen zwischen 30 bis 90 Jahren sollten prägende Momente der Geschichte benennen und ihre Wahl begründen. Reich nahm deren Äußerungen auf und projizierte das entsprechende Bild auf den Körper der Teilnehmer. Diese Überblendungen zog sie auf Fotofahnen auf und vermittelt dem Besucher über Kopfhörer die Begründungen der Befragten, etwa zur Mondlandung oder dem Mauerbau. Mit dieser individuellen Sicht auf die Weltgeschichte will die Künstlerin „Gegenentwürfe zur offiziellen Geschichtsschreibung“ bieten.

Der Frauenkulturpreis des LVR wird seit 2014 alle zwei Jahre verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung will der LVR das künstlerische Schaffen von Frauen hervorheben und fördern sowie der nach wie vor bestehenden strukturellen Benachteiligung von Frauen im Kunstbetrieb entgegenwirken. Johanna Reich überzeugte die Jury „mit ihren vielschichtigen Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Malerei, Videokunst und Performance“, so die Mitteilung des LVR.

Die Ausstellung „Johanna Reich – Die gestohlene Welt“ läuft bis zum 8. April. Das Max Ernst Museum in Brühl hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet sowie am Karfreitag und Ostermontag. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend erscheint ein Katalog.

Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1
D-50321 Brühl

Telefon: +49 (0)2232 – 57 930

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


25.02.2018, Johanna Reich – Die gestohlene Welt

Bei:


Max Ernst Museum Brühl

Künstler:

Johanna Reich








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