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Abgrenzungssysteme von Driss Ouadahi in der Kunsthalle Barmen

Rastermodule, Zäune, Unterführungen: diese architekturimmanenten Sujets begegnen dem Besucher derzeit in der Von der Heydt-Kunsthalle in Barmen. Hochhaussiedlungen in der nordafrikanischen Heimat des Künstlers, deren Licht- und Farbwirkungen sowie seine generelle Affinität zur Baukunst sind bestimmende Komponenten in den großformatigen Ölgemälden von Driss Ouadahi. Der Titel der Schau „Systeme der Abgrenzung“ verweist sogleich auf die kritischen gesellschaftlichen und politischen Aspekte, die den Bildern innewohnen.

Driss Ouadahi wurde als Sohn algerischer Eltern in Marokko geboren und wuchs bei den Großeltern in Algerien auf. Zunächst studierte er bis 1982 in Algier Architektur, wechselte dann an die dortige Kunsthochschule und setzte ab 1988 seine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Michael Buthe fort, der sich stark für Afrika interessierte. In seinem malerischen Schaffen bleibt Ouadahi dennoch der Architektur treu und verbindet sie mit origineller brüchiger Ästhetik. Die Blicke des Betrachters pendeln zwischen vordergründigen Rastern und dahinter liegenden Verlockungen. So wirft Driss Ouadahi Fragen nach dem Dahinter auf. Ewige Rohbauten, aus spekulativen Gründen begonnen und nie vollendet, das armselige Leben in monotonen Trabantenstädten und Massenunterkünften, unheimlich anmutende Unterführungen in klinischem Kacheldesign oder das aktuelle Thema der Installation nahezu unüberwindlich hoher Zäune, wie um die spanischen Enklaven in Nordafrika, sind Motivserien, die seismografisch die Zeit mit all ihren Verwerfungen reflektieren.

Driss Ouadahi treibt die von Licht- und Farbwirkungen seiner Heimat beeinflussten Sujets bis an die Grenze der Abstraktion. Einzelne Bestandteile der Bauten münden quasi in reine Farbfeldmalerei. In die Ausstellung integrierte die Kuratorin Beate Eickhoff dialogisch ansprechende Positionen von Künstlern, mit denen Ouadahi in engem Austausch steht. Mit unterschiedlichen Mitteln gehen sie Fragestellungen von Migration, Kolonialisierung, Ausgrenzung und Identität nach. Dazu gehören Susan Hefuna, Mona Hatoum, Kader Attia, Mounir Fatmi, Tamara K. E. und Saâdane Afif.

Die Ausstellung „Systeme der Abgrenzung. Malerei von Driss Ouadahi – mit Beiträgen von Saâdane Afif, Kader Attia, Mona Hatoum, Susan Hefuna, Mounir Fatmi und Tamara K. E.“ ist noch bis zum 6. Mai zu besichtigen. Die Von der Heydt-Kunsthalle hat täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog für 20 Euro in der Kunsthalle erschienen.

Von der Heydt-Kunsthalle
Geschwister-Scholl-Platz 4-6
D-42275 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 563 65 71
Telefax: +49 (0)202 – 563 80 91

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


25.02.2018, Systeme der Abgrenzung - Malerei von Driss Ouadahi

Bei:


Von der Heydt-Museum

Künstler:

Driss Ouadahi








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