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Bildhauerinnen der Moderne in Berlin

in der Ausstellung „Die erste Generation. Bildhauerinnen der Berliner Moderne“

Das Georg-Kolbe-Museum in Berlin wendet in der Schau „Die erste Generation“ seinen Blick auf Bildhauerinnen der Moderne. Zu den zehn Künstlerinnen, die von ihrer Arbeit leben konnten und sowohl bei Kritikern wie auch dem Publikum auf Anklang stießen, gehören Käthe Kollwitz, Emy Roeder, Sophie Wolff, Tina Haim-Wentscher, Jenny Wiegmann-Mucchi oder Louise Stomps. Die etwa 60 Exponate thematisieren nicht nur die eigenständigen Wege der Künstlerinnen, sondern weisen indirekt auf Probleme hin, da Frauen während der Weimarer Republik noch keinen Zugang zu den Kunstakademien hatten. In der Folge mussten die Bildhauerinnen Lösungen für die schlechte Ausbildungssituation finden.

In der Kunst sind Malerinnen schon früher bekannt gewesen, so etwa die Barockkünstlerin Artemisia Gentileschi, während die Bildhauerei bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts eine Männerdomäne war. Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein wurde dieses Phänomen gerne damit begründet, dass es der Frau an physischer Kraft fehle, Großskulpturen zu schaffen. Die Frau konnte sich erst der Plastik zuwenden als diese ins Atelier zog und das Modellieren die zentrale Rolle übernahm, so etwa der Kunsthistoriker Hans Hildebrandt 1928. Als bei der Ausstellung der Berliner Secession etwa Käthe Kollwitz oder Marg Moll ihre Skulpturen präsentierten, spalteten sich die Meinungen.

Die Kuratorin Julia Wallner verdeutlicht dies mit einem Zitat aus dem Artikel, den 1916 Franz Servaes in der Zeitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration“ zur Schau in der Secession publizierte: „Merkwürdigerweise machen ein paar Frauen sich besonders bemerkbar, wenn auch nicht im besten Sinne. Renée Sintenis ist bizarr und graziös, Käthe Kollwitz sehr innerlich (wie in ihren Radierungen), aber gänzlich verunglückt in der Behandlung der Gliedmaßen; Milly Steger äfft Lehmbruck nach; und Margarete Moll strebt einen Scheußlichkeitsrekord an.“ Doch die Veränderungen nahmen Fahrt auf. So war Käthe Kollwitz die erste Frau, die an die Preußische Akademie der Künste berufen wurde.

Ein schillernder Mittelpunkt der Berliner Kunstszene war Christa Winsloe (1875-1944). Die viel talentierte Künstlerin war nicht nur Bildhauerin, sondern auch Schriftstellerin. Neben feuilletonistischen Texten schrieb sie zugleich für das Theater. Sie schuf die Vorlage für Leontine Sagans Film „Mädchen in Uniform“, die Winslow zu einer Ikone der lesbischen Szene machte. Nur wenig ist über Sophie Wolff bekannt, die um 1875 geboren wurde und 1944 starb. Sie war eine Freundin von Käthe Kollwitz. Beide reisten gemeinsam nach Paris und besuchten 1904 das Atelier von Auguste Rodin. Es gibt nur wenige Skulpturen, die Wolff gesichert zugeschrieben werden können. Sie sind sehr unterschiedlich, so dass man laut Wallner kaum vermuten möchte, dass sie von derselben Künstlerin geschaffen wurden.

Die Ausstellung „Die erste Generation. Bildhauerinnen der Berliner Moderne“ läuft bis zum 17. Juni. Das Georg-Kolbe-Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Georg-Kolbe-Museum
Sensburger Allee 25
D-14055 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 30 42 144
Telefax: +49 (0)30 – 30 47 041

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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