Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Josef Scharl in Bremen

Das Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen widmet sich aktuell dem Maler und Grafiker Josef Scharl. Der Expressionist gehörte zu den aufstrebenden deutschen Künstler der 1920er Jahre, heute ist er aber nahezu in Vergessenheit geraten. Er sei ein Künstler, der die „Goldenen Zwanziger“ und die Veränderungen in den 1930ern in seinen Bildern einfange, so Museumsdirektor Frank Schmidt. Nachdem die letzte Retrospektive etwa 20 Jahre zurückliege, sei die Zeit nun reif für einen neuen Blick auf den Künstler. Die Schau präsentiert rund 45 Werke aus seiner gesamten Schaffenszeit, darunter auch selten gezeigte Werke aus den 1940er und 1950er Jahren, wie „Albert Einstein“ von 1952.

Josef Scharl, 1896 in München geboren, begann 1910 eine Ausbildung zum Dekorationsmaler an der Münchner Malerschule. Ab 1915 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Malerische Vorbilder fand er in Paul Cézanne und Vincent van Gogh, inhaltlich aber beschäftigte sich der Münchner mit sozialkritischen und antimilitaristischen Themen, wie bei seinem „Triumphzug“ von 1932. Über das expressive Gemälde marschieren unter einem Baldachin gesichtslose, teils lachende Gestalten, gekleidet wie einst Napoleon, Cäsar und ein Hauptmann. Rote, blaue, grüne und gelbe Flächen sind zu einem großen Farbteppich verwoben. Im Vergleich dazu ist die 1933 entstandene „Piéta“ fast farblos. Das Gemälde zeigt einen nackten, stark verwundeten Mann auf dem kalten Boden liegend, vermutlich einen im Krieg gefallenen Soldaten. Die Nationalsozialisten sprachen dem linksorientierten Scharl 1935 ein Ausstellungsverbot aus. So zog er 1938 ohne Familie und Freunde in die USA, wo er bis zu seinem Tod 1954 blieb und aus den Augen der Kunstwelt nahezu gänzlich verschwand.

Die Ausstellung „Josef Scharl – Zwischen den Zeiten“ läuft bis zum 3. Juni. Das Paula Modersohn-Becker Museum hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist er frei. Der Katalog kostet im Museum 25 Euro, im Buchhandel 29,80 Euro.

Paula Modersohn-Becker Museum
Böttcherstraße 6-10
D-28195 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 33 88 222
Telefax: +49 (0)421 – 33 88 233

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


18.02.2018, Josef Scharl - Zwischen den Zeiten

Bei:


Paula Modersohn-Becker Museum

Künstler:

Josef Scharl








News vom 07.12.2018

Gustav Kluge in Oldenburg

Gustav Kluge in Oldenburg

Diandra Donecker wird neue Geschäftsführerin bei Grisebach

Diandra Donecker wird neue Geschäftsführerin bei Grisebach

Neues Online-Werkverzeichnis zu Koloman Moser

Neues Online-Werkverzeichnis zu Koloman Moser

Düsseldorf restituiert ein Gemälde aus der Sammlung Mosse

Düsseldorf restituiert ein Gemälde aus der Sammlung Mosse

News vom 06.12.2018

Lothar Baumgarten gestorben

Lothar Baumgarten gestorben

News vom 05.12.2018

Sotheby’s Prize für Black Cinema-Ausstellung in L.A.

Sotheby’s Prize für Black Cinema-Ausstellung in L.A.

Reinholds Landschaften in der Hamburger Kunsthalle

Reinholds Landschaften in der Hamburger Kunsthalle

Turner Prize für Charlotte Prodger

Turner Prize für Charlotte Prodger

Max-Beckmann-Preis für Cindy Sherman

Max-Beckmann-Preis für Cindy Sherman

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Ramos - Black Cat

Winter Accrochage 30.11.2018 – 19.01.2019
Galerie Frank Fluegel

Kunsthaus Lempertz - Seltener Ge-Teller, China, Südliche Song-Zeit (1127-1279)

Spitzenobjekte aus Privatsammlungen
Kunsthaus Lempertz

58. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden

Ketterer Kunst Auktionen - Ivan Aivasovsky - Ruhige See. Öl auf Leinwand, 1887, 65,3 x 98,5 cm, Erlös: € 212.500

Ketterer Kunst-Auktion in München - Kunst des 19. Jahrhunderts - TOP-LOS KAUFT RUSSLAND
Ketterer Kunst Auktionen

Ketterer Kunst Auktionen -  Hartmann Schedel, Das Buch der Chroniken und Geschichten, Nürnberg 1493. Erlös: 147.600*

Chronisch gut: Auktion Wertvolle Bücher in Hamburg - Schedel für € 148.000*
Ketterer Kunst Auktionen

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Lev Khesin, Racosm, 2017

Benefizauktion zugunsten des Kinderfriedensprojekts „The Art Road to Peace“
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Berlin, 1. Dezember 2018: Die Herbstauktionen 2018 bei Grisebach erzielen einen Gesamtumsatz von EUR 22,5 Mio!
Villa Grisebach Auktionen GmbH





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce