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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Berlin erhält Werke von Max Beckmann

Die Staatlichen Museen zu Berlin erben bedeutende Werke von Max Beckmann und Hans Purrmann. Das Konvolut aus zwei Gemälden, 46 Zeichnungen und 52 druckgrafischen Blättern des Expressionisten sowie einem Gemälde von Purrmann stammt von der im vergangenen Jahr verstorbenen Kunsthistorikerin und Beckmann-Forscherin Barbara Göpel. „Dank der Schenkung von Barbara Göpel sind die Staatlichen Museen zu Berlin nunmehr in der glücklichen Lage, einen beeindruckenden Schatz an Werken Max Beckmanns zu versammeln“, so Generaldirektor Michael Eissenhauer. Vor allem Holm Bevers, kommissarischer Direktor des Kupferstichkabinetts, freut sich über die Neuzugänge, denn bisher besaß das Kupferstichkabinett nur sechs Zeichnungen Beckmanns.

Bei den Beckmann-Gemälden handelt es sich um das „Bildnis Erhard Göpel“ von 1944 und das „Selbstbildnis in der Bar“ von 1942, das nun das 1937 als „entartet“ beschlagnahmte „Selbstbildnis im Smoking“ ersetzt. Letzteres hängt heute im Busch-Reisinger Museum der Harvard University. Die zwischen 1900 und 1947 entstandenen Zeichnungen – darunter Szenen von Beckmanns Frontdienst im Ersten Weltkrieg und Porträts des Künstlers, seiner zweiten Frau Quappi oder des Kunsthändlers Gottlieb Friedrich Reber – fungieren teilweise als Vorstudien bekannter Gemälde. Die Druckgrafiken befinden sich als Dauerleihgaben Barbara Göpels bereits seit den 1990er Jahren im Kupferstichkabinett. Hans Purrmanns südliche Landschaft „Häuser und Mauern in Porto d’Ischia“ stammt aus dem Jahr 1955.

Barbara Göpel war die Witwe des bereits 1966 verstorbenen Kunsthistorikers Erhard Göpel, dessen Rolle im Nationalsozialismus „zutiefst ambivalent“ erscheine, so Eissenhauer. Zwar war er seit Februar 1942 für den „Sonderauftrag Linz“ aktiv am NS-Kunstraub beteiligt, zugleich schützte Göpel seinen als „entartet“ diffamierten Künstlerfreund Max Beckmann vor dem Zugriff der Nationalsozialisten und machte sich nach 1945 mit seiner Gattin in der Forschung zur Kunst der Klassischen Moderne, vor allem zum Œuvre Beckmanns und Purrmanns verdient. Auch wenn es bei dem Vermächtnis bisher keinen konkreten Verdacht auf Raubkunst gibt, wollen die Staatlichen Museen zu Berlin die Provenienz der Erbschaft lückenlos klären.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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