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Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Fälschung in der Bayrischen Staatsbibliothek: Martin Waldseemüllers Globussegmentkarte

Die Version der Globussegmentkarte von Martin Waldseemüller in der Bayrischen Staatsbibliothek ist eine Fälschung. Nach neuesten Erkenntnissen handele es sich nicht um ein Original, sondern um eine wohl vor 1960 entstandene Kopie von dem Exemplar, das sich in der University of Minnesota befindet. Diesen Schluss ließe das Ergebnis einer materialwissenschaftlichen Untersuchung zu, teilte heute das Münchner Institut mit. So enthält die Druckfarbe als Hauptbestandteile die Elemente Eisen und Titan, was auf eine Herstellung der Karte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hindeutet.

Die Globensegmentkarte des Freiburger Kartografen Martin Waldseemüller aus dem Jahr 1507 ist dafür berühmt, dass auf ihr erstmals der Name „America“ für den damals neu entdeckten Kontinent erscheint. Die Bayrische Staatsbibliothek hatte ihr Exemplar der Weltkarte 1990 für zwei Millionen D-Mark über eine Drittmittelfinanzierung erworben. Die Echtheit des Einblattdruckes sei zu keiner Zeit und von keiner Seite in Zweifel gezogen worden.

Der Verdacht einer Fälschung kam erst durch die heutige Zugänglichkeit von hochauflösenden Digitalisaten im Internet im Zusammenhang mit einem weiteren Exemplar auf, das beim Auktionshaus Christie’s in London versteigert werden sollte. Im Vorfeld wurden beide Karten verglichen und eine detailgenaue Übereinstimmung festgestellt, die auf die gleiche Druckvorlage schließen lässt. Erst nachdem Zweifel an der Echtheit des bei Christie’s eingelieferten Exemplars angemeldet wurden, erfolgte ein Abgleich dieser Version mit derjenigen der University of Minnesota, was den Fälschungsverdacht für das Christie’s-Exemplar erhärtete, der nun auch für den Münchner Druck angemeldet werden musste.

Die Bayrische Staatsbibliothek kaufte die Globensegmente 1990 von der im Jahr 2003 verstorbenen Witwe des renommierten österreichisch-amerikanischen Antiquars Hans Peter Kraus an. Sie sind eingebunden in eine Inkunabel von Claudius Ptolemäus’ „Cosmographia“, die 1486 erschien und zahlreiche Karten enthält. Der 1988 verstorbene Hans Peter Kraus hatte dieses Buch 1960 auf einer Auktion bei Sotheby’s in London erworben. Die Staatsbibliothek prüft nun, inwieweit hinsichtlich der Fälschung rechtliche Ansprüche geltend gemacht werden können.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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