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Kiki Smith weise Weltsicht in München

Kiki Smith kam 1954 als Tochter des amerikanischen Bildhauers Tony Smith in Nürnberg zur Welt. Nun hat sich die Künstlerin wieder nach Bayern aufgemacht und stellt seit dem Wochenende ihr Schaffen im Haus der Kunst in München vor. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Skulpturen von den 1980er Jahren bis in die jüngste Vergangenheit. Mit den Exponaten will Kuratorin Petra Giloy-Hirtz den gedanklichen Kosmos der Künstlerin vorstellen, der die politischen und sozialen, die philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur umspannt. Mit ihrer analytischen Durchdringung vor allem des weiblichen Körpers stellt Kiki Smith ohne Scheu vor Tabus und Grenzen der Scham die Bedingungen menschlichen Daseins zur Diskussion. Sie behandelt Alter, Tod und Sterben, Verwundung und Heilung, Ganzheit und Fragmentierung, Sexualität und Geschlecht, Identität und Erinnerung. Neben ihrer skulpturalen Arbeit nutzt Smith dafür viele andere Medien, insbesondere Zeichnung, Radierung und Lithografie, aber auch Buch, Fotografie und Video, und verwendet eine Fülle von Materialien, etwa Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Pigment, Aluminium, Latex, Federn, Haar oder Bienenwachs.

Ihre Konzentration auf den menschlichen Leib zeigt sich oft in einzelnen menschlichen Körperteilen: Bauch, Kopf, Hände, Gedärm oder Gefäße mit den Körperflüssigkeiten Blut, Schweiß, Milch und Tränen. Vom Ganzen abgetrennt, wirken sie wie archäologische Funde oder Reliquien. Durch ihre Hingabe an das „Drama“ des Körpers sei das gesamte emotionale Spektrum von Gewalt und Verletzlichkeit, von Harmonie und Geborgenheit in ihren Werken gegenwärtig, so Giloy-Hirtz. Mit „Glass Stomach“ von 1985 präsentiert Kiki Smith den Magen als durchsichtiges Gefäß. Der organische Ort der chemischen Spaltung von Nährstoffen und ihre Umwandlung in Energie gleichen einem Laborgerät für alchemistische Experimente. Von diesen anatomisch angelegten Darstellungen ausgehend hat Smith seitdem ein Universum entfaltet, das von Mädchen, Frauen und Mischwesen bevölkert ist und auch die Natur mit Tieren vieler Art, Gewächsen und Gestirnen einbezieht. So nimmt sie auch das Verhalten des Menschen gegenüber der Schöpfung in den Blick und hat dazu eine klare Haltung: „Man beutet keine Natur aus, die zu einem spricht.“ Ein Beispiel dafür sind die „Jersey Crows“ von 1995/2017, mit denen Kiki Smith 20 Krähen, die Opfer von Pestiziden wurden und tot vom Himmel fielen, ein Denkmal gesetzt hat.

Die Ausstellung „Kiki Smith: Procession“ ist bis zum 3. Juni zu sehen. Das Haus der Kunst hat täglich von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 12 Euro bzw. 5 Euro; für Kinder unter zwölf Jahren ist er frei. Der Katalog aus dem Prestel Verlag kostet im Museum 49,95 Euro.

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D-80538 München

Telefon:+49 (0)89 – 211 271 13
Telefax:+49 (0)89 – 211 271 57

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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02.02.2018, Kiki Smith: Procession

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Kiki Smith








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