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Strittiges Gedicht Gomringers in Berlin wird übermalt

Eugen Gomringers umstrittenes Gedicht „Avenidas“ an der Fassade der Alice Salomon Hochschule wird verschwinden. Dafür haben sich Mitarbeiter und Studierende der Berliner Institution in einer Abstimmung ausgesprochen und für eine neue Gestaltung an der Südfassade des Baus plädiert. Auslöser für die Debatte war, dass der spanische Text „Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer“ vor allem von studentischer Seite als Diskriminierung gegenüber Frauen kritisiert worden war. Im Herbst 2018 lässt die Hochschule nun im Zuge einer Fassadenrenovierung ein Gedicht der Lyrikerin Barbara Köhler anbringen, der aktuellen Alice Salomon-Preisträgerin. Ab diesem Zeitpunkt soll die Wand alle fünf Jahre mit Texten neu ausgezeichneter Schriftsteller dieses Preises bespielt werden.

Die Diskussion schlug seit ihrem Aufkommen schnell hohe Wellen. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland, warnte im September 2017 mit deutlichen Worten vor „einer Entwicklung, die darauf abzielt, der Kunst einen Maulkorb vorzuspannen oder sie gar zu verbieten“. Selbstverständlich zeigte sich auch der 93jährige Schweizer Künstler Gomringer nicht begeistert und warnte genauso vor einem „Eingriff in die Freiheit von Kunst und Poesie“. Seine Tochter verteidigte zudem öffentlich das Werk mit Argumenten, die gegen eine frauendiskriminierende Intention sprechen.

Uwe Bettig, Rektor der Alice Salomon Hochschule, berichtet nun zum endgültigen Ergebnis: „Wir haben uns die Entscheidung in der Hochschulleitung und im Akademischen Senat nicht leicht gemacht. An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, dass wir größten Respekt vor Eugen Gomringer, seinem Schaffen und seinem Werk haben.“ Diese Wertschätzung soll nun – auch auf Wunsch des Künstlers hin – in einer Tafel mit dem Gedicht und Hinweisen zu dessen Kontroverse ausgedrückt werden. Im neuen Verfahren des wechselnden Bespielens der Fläche sieht die Prorektorin der Hochschule, Bettina Völter, auch Vorteile: „Die Südfassade bleibt somit ein Ort von Kunst im öffentlichen Raum und ein Ort, der Arbeiten unserer Preisträger und Preisträgerinnen vorstellt.“ Mit dem Beschluss würden unterschiedliche Preisträger und ihre Werke Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb der Hochschule erhalten.

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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