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Denkmalschutz kritisiert Domabriss

Der Abriss der Pfarrkirche St. Lambertus in Immerath im Januar 2018

Für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) beginnt das Jahr mit einem herben Rückschlag. Grund dafür ist der Abriss der Pfarrkirche St. Lambertus in Immerath vom 8. Januar. Der Sakralbau stand seit dem 14. Mai 1985 unter Denkmalschutz, doch für den Braunkohletagebau Garzweiler musste er nun weichen. Bis 2045 sollen etwa 5.000 Menschen umgesiedelt werden, darunter auch die Ortschaft Immerath in Nordrhein-Westfalen. Trotz erfolgter Energiewende und wachsenden Engagements gegen die Umweltverschmutzung durch Kohlekraftwerke konnte sich die Stiftung nicht durchsetzen. Gerade zu Beginn des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und mit den Wandel der politischen Rahmenbedingungen hätten sich der Vorstand und die wissenschaftliche Kommission der DSD eine Neubewertung der Notwendigkeit der Zerstörung gewachsener Kulturlandschaften gewünscht. Denkmale stiften Identität, Heimatgefühl und sollen lebendige Orte der Erinnerung bleiben. Der neoromanische Bau von Erasmus Schüller sei dabei nur ein Beispiel für zahlreiche einzigartige Baudenkmäler in Deutschland, die durch wirtschaftliche Überlegungen immer wieder bedroht werden, so die DSD.

Der sogenannte „Dom zu Immerath“ entstand zwischen 1888 und 1891 und war die einzige Kirche im Kreis Heinsberg mit einer Doppelturmfassade. Eine Versetzung des Gebäudes wie bei der weitaus kleineren Heuersdorfer Emmaus-Kirche, die ins sächsische Borna transloziert wurde, stand nicht zur Debatte. Breits im Oktober 2013 wurde der Bau mit einem feierlichen Gottesdienst profaniert. Am 21. Juni 2017 trugen Industriekletterer die Turmkreuze ab, im darauffolgenden Dezember löste man das in der Apsis eingearbeitete steinerne Kruzifix in Einzelteilen aus der Wand. Anschließend wurde es an der Apsis der St. Franziskus-Kirche in Bonn angebracht. Die „Forschungsstelle Glasmalerei“ aus Mönchengladbach konnte unter Leitung von Annette und Ernst Jansen-Winkel in den letzten vier Tagen vor Abriss einen Teil der künstlerisch gestalteten Glasfenster retten. Noch am 7. Januar demonstrierten rund 300 Menschen mit langen Spruchbändern vergeblich für das Bestehen der St. Lambertus-Kirche. Einige Greenpeace-Aktivisten besetzten sogar über Nacht das Gebäude. Am 8. Januar begann die Abtragung des Gotteshauses, am Tag darauf fielen beide Türme.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland und fördert jährlich 400 Projekte. Seit 1985 setzt sie sich für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein und konnte bereits über 5000 Denkmale deutschlandweit unterstützen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Erasmus Schüller








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