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Moderne Wandteppiche in Oldenburg

Werner Berges, Würfel, 1977

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg präsentiert im Prinzenpalais in einer Kabinettausstellung zwölf Wandteppiche des 20. Jahrhunderts. Neben Arbeiten des Worpsweder Künstlers Bernhard Hoetger und des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner spannt sich der Bogen über konstruktivistische Werke der 1960er Jahre oder gestisch abstrakten Arbeiten wie Georg Meistermanns „Schwinge“ von 1975 bis zu dem Pop Art-Teppich „Würfel“ des kürzlich verstorbenen Künstlers Werner Berges.

Das Bildwirken in Teppichen ist eine der ältesten künstlerischen Techniken und wurde bereits in Ägypten und Griechenland eingesetzt. Die Zentren Flandern und Deutschland gewannen im späten Mittelalter an Bedeutung. Die Tapisserien dienten als Schmuck und Kälteschutz in Wohnräumen. Eine erneute Blüte der Gattung begann unter dem französischen König Ludwig XIV. Im Haus der Färberfamilie Gobelin in Paris wurde 1662 die berühmte königliche Manufaktur gegründet. Die Tapete verdrängte mit ihrer Verbreitung seit etwa 1800 die aufwändigen und teuren Wandteppiche. Ebenso machten Dekorationen aus Stuckarbeiten, Leisten und Spiegeln die textilen Wandbehänge überflüssig. Die Renaissance des Wandteppichs ist im 20. Jahrhundert zu verorten. Berühmte Künstler wie Aristide Maillol, Pablo Picasso, Henri Matisse und Joan Miró fertigten Entwürfe für Bildteppiche an. Auch das Bauhaus besaß eine eigene Werkstatt für Weberei.

Die erste Tapisserie-Biennale fand 1962 in Lausanne statt und brachte die Wandbehänge zurück in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das Landesmuseum in Oldenburg kaufte während der 1960er und 1970er Jahre Bildteppiche an und gab Künstlern hierfür auch Aufträge. In der Kabinettausstellung, so die Kuratorin der Anna Heinze, könne nun „die faszinierende Stofflichkeit dieser Objekte wiederentdeckt werden“.

Die Ausstellung „Gewirkte Bilder – Wandteppiche des 20. Jahrhunderts“ ist bis zum 18. Februar im Prinzenpalais in Oldenburg zu sehen. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg – Prinzenpalais
Damm 1
D-26135 Oldenburg

Telefon: +49 (0)441 – 220 73 00
Telefax: +49 (0)441 – 220 73 09

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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