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Yves Tanguys Grafiken in Berlin

Yves Tanguy, Illustration für „Dormir dormir dans les pierres“ von Benjamin Péret, Paris 1927

Die Sammlung Scharf-Gerstenberg rückt in der Schau „Im Reich des Misteldruiden“ den Fokus auf das kleine grafische Werk von Yves Tanguy. Der Maler gehört zu den ersten Künstlern, die sich nach dem Erscheinen des surrealistischen Manifests im Jahr 1924 der Gruppe um André Breton anschlossen. Hier wurde er als „Reiseleiter aus der Zeit der Misteldruiden“ bezeichnet. Die Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin präsentiert den wenig bekannten Werkkomplex von etwa 35 Blättern. Neben den Grafiken sind auch Bücher, Zeitschriften, Kataloge und Fotografien wie auch Drucksachen und Objekte aus der Kölner Sammlung von Heinz Joachim Kummer zu sehen. Die Schau führt durch das Schaffen des Künstlers bis zu seiner Emigration nach New York im Jahr 1939.

Yves Tanguy war Autodidakt und nutzte in seiner Grafik meist Linienradierungen ohne Vorzeichnung. Einen atmosphärischen Hintergrund schuf er teilweise durch das Aufreiben einer Gaze. Ferner kombinierte er Radierungen mit farbigen Monotypien und Prägedrucken; einige Blätter kolorierte er mit Wasserfarben. Der literaturbegeisterte Maler kooperierte mit dem Dichter Benjamin Péret (1899-1959) und illustrierte dessen Gedichtband „Dormir dormir dans les pierres“. In einem Blatt aus dem Zyklus von 1927 liegen drei rote Handschuhe auf dem Boden. Eine Art fliegende Qualle schwebt zu einem Wolkenwesen empor, dessen genaue Natur unklar bleibt und mit einer rauchenden schwarzen Esse bestückt ist. Der Eindruck einer endlosen mysteriösen Unterwasserwelt lässt sich nicht ganz unterdrücken. Tanguys Bildsprache vereint organisch gewölbte, gestraffte oder weich ausdehnbare abstrakte Körper in einer grenzenlos scheinenden Welt. Sie nimmt etwa Ideen Salvador Dalís vorweg, erinnert an gegenstandlose Reliefs von Hans Arp oder verweist auf die amorphen Figuren von Wols.

Die Ausstellung „Im Reich der Misteldruiden. Das grafische Werk von Yves Tanguy“ ist bis zum 8. April zu sehen. Die Sammlung Scharf-Gerstenberg hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Katalog.

Sammlung Scharf-Gerstenberg
Schloßstraße 70
D-14059 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 34 35 73 15
Telefax: +49 (0)30 – 34 35 73 12

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


08.12.2017, Im Reich der Misteldruiden - Das grafische Werk von Yves Tanguy

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Variabilder:

Yves Tanguy, Illustration für „Dormir dormir dans les pierres“ von Benjamin
 Péret, Paris 1927
Yves Tanguy, Illustration für „Dormir dormir dans les pierres“ von Benjamin Péret, Paris 1927

Variabilder:

in der Ausstellung „Im Reich der
 Misteldruiden. Das grafische Werk von Yves Tanguy“
in der Ausstellung „Im Reich der Misteldruiden. Das grafische Werk von Yves Tanguy“

Variabilder:

Yves Tanguy, Je suis venu comme j’avais promis, Adieu, 1926
Yves Tanguy, Je suis venu comme j’avais promis, Adieu, 1926

Variabilder:

Unbekannter Fotograf, Yves Tanguy, um 1927
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Künstler:


Yves Tanguy








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