Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Gestohlenes Nolde-Gemälde wieder da

Das 2014 aus der Kirche im dänischen Ølstrup gestohlene Gemälde „Christus zu Emmaus“ von Emil Nolde ist wieder aufgetaucht. Kurz vor Weihnachten konnten die Staatsanwaltschaft und die Kriminalinspektion Flensburg das Altarbild aus dem Jahr 1904 sicherstellen. Den Behörden gelang es, über einen inhaftierten Mann, der die „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“ erpresst hat, wieder an das Bild zu kommen. Gerrit Grohmann, Leiter des Flensburger Kommissariats, und Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt zeigten sich über den Ermittlungserfolg sehr zufrieden: „Wir sind hoch erfreut, dass wir dieses wertvolle und kulturell bedeutsame Gemälde ausfindig machen konnten, um es nach Abschluss der Untersuchungen seinem rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben.“

Nach zweieinhalb Jahren Ungewissheit über den Verbleib des Bildes meldete sich im November 2016 der Erpresser bei der Nolde Stiftung in Nordfriesland. Unter dem Pseudonym „Kulturfreund“ verlangte er für die Rückgabe des Bildes eine Summe von 130.000 Euro, was rund zehn Prozent des angenommenen Marktwerts entspricht. Die Nolde Stiftung Seebüll schaltete daraufhin die Polizei ein. Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Flensburg übernahm das Kommissariat 4 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg ab Februar 2017 die Ermittlungen.

Trotz erschwerter Bedingungen – der Erpresser kommunizierte mit verschlüsselten Nachrichten über das Internet mit der Nolde Stiftung – führte die Spur zu einer schleswig-holsteinischen Anwaltskanzlei. Nach einer polizeilichen Durchsuchung der Kanzlei im November 2017 fand man Hinweise auf eine Person, die im Zusammenhang mit dem Kunstdiebstahl und der Erpressung zu stehen schien. Zwar war der Mann zum Zeitpunkt des Diebstahls und der darauf folgenden Erpressung in einer Justizvollzugsanstalt, doch erhärtete sich der Verdacht, dass dieser in Kontakt mit dem unbekannten Dieb des Gemäldes stand und ihn bei der Lösegeldforderung unterstützt hatte.

Intensive Verhandlungen zwischen dem inhaftierten Mann, dessen Verteidiger und der Staatsanwaltschaft Flensburg ermöglichten die Vermittlung der Rückgabe des Gemäldes an die Behörden. Am 22. Dezember 2017 erfolgte die Übergabe des Nolde-Gemäldes über einen Rechtsanwalt in Gegenwart der Polizei und einer Mitarbeiterin der Seebüller Stiftung. Sie konnte das Bild als das gestohlene Werk „Christus zu Emmaus“ identifizieren. Für die endgültige Bestätigung der Echtheit und die Bewertung von möglichen Schäden stehen derzeit weitere Untersuchungen an. Dann kehrt das Altarblatt in die kleine Ølstruper Kirche in der Nähe von Ringkøbing im Westen Dänemarks zurück, für die es Emil Nolde im Auftrag eines Adelshauses schuf.

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Nolde Stiftung Seebüll

Künstler:


Emil Nolde








News von heute

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

Cologne Fine Art-Preis für Horst Antes

George Grosz in Berlin

George Grosz in Berlin

Ara Güler gestorben

Ara Güler gestorben

News vom 17.10.2018

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Thomas Meier-Castel in den Kunstsammlungen Chemnitz

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Sigrid Neubert ist tot

Sigrid Neubert ist tot

Balderers Szenario in Luzern

Balderers Szenario in Luzern

News vom 16.10.2018

Lovis Corinth-Preis für Peter Weibel

Lovis Corinth-Preis für Peter Weibel

Mel Ramos gestorben

Mel Ramos gestorben

Mammen-Aquarell für Berlinische Galerie

Mammen-Aquarell für Berlinische Galerie

Chinas Farben in Düsseldorf

Chinas Farben in Düsseldorf

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - -	Lot 1267: Bedeutendes Objekt „Oscillating Echo Cipher“, Michael Glancy, 2002, Erlös: 33.000 Euro

Nachbericht Auktion 266 'Bedeutende Privatsammlung' und 'Europäisches Glas und Studioglas'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn - Lot 122: Teller aus dem Militärservice, St. Petersburg, Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Periode Nikolaus I (1825-1855), D. 24 cm

Vorbericht Auktion 267 'Russian Art & Icons'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Galerie Frank Fluegel - Mel Ramos - Martini Miss.

Mel Ramos verstorben
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce