Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.10.2018 Auktion 49

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

John Portman gestorben

John Portmans erstes Atriumhotel: Das Hyatt Regency Atlanta von 1967

John Portman ist tot. Der US-amerikanische Architekt starb am 29. Dezember in Atlanta im Alter von 93 Jahren. International bekannt wurde er als Erfinder des mehrstöckigen Atriumhotels. Portman selbst sagte: „Ein normales Haus bauen und mit Zimmern befüllen, das kann jeder. Aber das interessiert mich nicht. Ich möchte in den Menschen Enthusiasmus, ein gewisses Feuer entfachen.“ Der am 4. Dezember 1924 in Walhalla im US-Bundesstaat South Carolina geborene Architekt prägte mehrere amerikanische und asiatische Städte, darunter Atlanta mit dem Marriott Marquis Hotel, Singapur mit dem Mandarin Oriental Singapore Hotel, Detroit mit dem Renaissance Center und mit dem Shanghai Centre in der gleichnamigen chinesischen Stadt. Kennzeichnend für den Stil John Portmans, der seine Ausbildung am Georgia Institute of Technology in Atlanta 1950 abschloss und 1953 in derselben Stadt sein Architekturbüro eröffnete, ist der große Maßstab und das Überdimensionierte. In seinen Plänen bevorzugte er die Symmetrie und geometrische Grundformen, wie beim Tomorrow Square in Shanghai. Dieser 55 Stockwerke und 285 Meter hohe Wolkenkratzer ist von vier schmalen und kürzeren quadratischen Türmen flankiert. Der zentrale Turm ragt weiter in die Höhe und endet in einer Art Pyramide mit offener Mitte.

John Portmans umstrittene Bauwerke haben in Fachkreises auch Kritiker, etwa den Architekten der Louvre-Pyramide Ieoh Ming Pei. Sie bezeichnen seine Gebäude als Betonbunker oder Festungen. Den finanziellen Durchbruch erlangte Portman mit der Gründung der Kaufhauskette Americas Mart. Diese erfolgreiche Idee erweiterte er um das Finanz- und Immobilienwesen. In dieser Kombination agierte Portman nicht nur als Architekt, sondern auch als sein eigener Bauherr und Entwickler. In den 1980er Jahren häufte der Amerikaner jedoch hohe Schulden mit seinen Projekten und konzentrierte sich vermehrt auf den asiatischen Markt. Sein Architekturbüro leitete er bis 1998 und übergab es dann an seinen Sohn Jack. An seinem Wohnort Atlanta hat er die meisten Gebäude und Plätze entworfen. So wurde er bereits zu Lebzeiten mit dem John Portman Boulevard in der Hauptstadt Georgias geehrt. Weitere Auszeichnungen umfassen etwa 1978 die Medal for Innovations in Hotel Design des American Institute of Architects und 1984 den Award for Excellence des Urban Land Institute für das Embarcadero Center in San Francisco. Zudem trat Portman auch als Designer von Möbeln, als Bildhauer und Maler hervor.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

John Portmans erstes Atriumhotel: Das Hyatt Regency
 Atlanta von 1967
John Portmans erstes Atriumhotel: Das Hyatt Regency Atlanta von 1967

Variabilder:

John Portman: Das Atrium im Atlanta Marriott Marquis von 1985
John Portman: Das Atrium im Atlanta Marriott Marquis von 1985

Variabilder:

John Portman: Das Atrium im Hyatt Regency San Francisco
John Portman: Das Atrium im Hyatt Regency San Francisco

Künstler:

John Portman








News vom 25.09.2018

Kaiserring-Stipendiat Matt Copson in Goslar

Kaiserring-Stipendiat Matt Copson in Goslar

Berliner Kunstszene lädt zur Art Week

Berliner Kunstszene lädt zur Art Week

Humorvolle Kunst in Zug

Humorvolle Kunst in Zug

Bogomir Ecker in Wuppertal

Bogomir Ecker in Wuppertal

News vom 24.09.2018

„Congo Stars“ in Graz

„Congo Stars“ in Graz

Henry Wessel gestorben

Henry Wessel gestorben

Konstanz zeigt Meisterblätter aus der Sammlung Brandes

Konstanz zeigt Meisterblätter aus der Sammlung Brandes

Ludwig Galerie in Oberhausen feiert 20. Geburtstag

Ludwig Galerie in Oberhausen feiert 20. Geburtstag

News vom 21.09.2018

Eva Besnyö in Köln

Eva Besnyö in Köln

Archäologie und Migration in Berlin

Archäologie und Migration in Berlin

Berliner DAU-Kunstprojekt abgesagt

Berliner DAU-Kunstprojekt abgesagt

Die Pattern- und Decoration-Bewegung in Aachen

Die Pattern- und Decoration-Bewegung in Aachen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Van Ham Kunstauktionen - Van Ham Auktionen: Neues Online-Werkverzeichnis zu Bernd Berner

Bernd Berner: Neues Online-Werkverzeichnis bei Van Ham Art Estate
Van Ham Kunstauktionen

Kunsthaus Lempertz - Ikone mit der Gottesmutter der sieben Schmerzen, Russland, 19. Jahrhundert

Benefiz-Auktion des Nachlasses Kardinal Meissner Teil II: Fulminanter Erfolg
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - Katz - Laura 3

Alex Katz: Zwei neue Editionen erschienen
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce