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Columbus-Förderpreis für Paul Spengemann

Paul Spengemann ist einer der Shooting-Stars der jungen deutschen Kunstszene. In diesem Jahr hat er schon den Art Cologne Award for New Positions erhalten und ist als einer der Sieger beim „Bundespreis für Kunststudierende“ aktuell in der Bonner Bundeskunsthalle vertreten. Nun kommt eine weitere Auszeichnung hinzu: Auch der „Columbus-Förderpreis für aktuelle Kunst in Kooperation mit der ADKV“ geht in diesem Jahr an den 1987 in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg geborenen Künstler. Spengemann darf sich nun über ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro freuen, wobei 6.000 Euro direkt an ihn gegen, der Rest in eine Publikation und eine Einzelausstellung fließen. Sie findet im kommenden Jahr im Kunstverein für Mecklenburg & Vorpommern in Schwerin statt.

In der Jurybegründung heißt es: „Paul Spengemanns Bewegtbildarbeiten sind faszinierende Grenzgänge zwischen Film und Videokunst. Häufig spielen sie in unscheinbaren, alltäglichen Interieurs. Mit experimentellen Kamerafahrten, befremdlichen Soundeinspielungen und digitalen Renderings erzeugt der 1987 geborene Künstler ein Spannungsfeld von Narration und Atmosphäre, Diskurs und Ereignis, schnoddriger Nonchalance und handwerklicher Präzision. Die Bandbreite seiner Interessen und Themen reicht dabei vom Coming of Age über das Erbe des Humanismus bis hin zur Hybridisierung von Natur und Technik. In nur wenigen Jahren hat Spengemann eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, die noch viele überzeugende ‚Sequels‘ erwarten lässt.“

Seit mehr als 20 Jahren vergibt die Eigentümerfamilie der Columbus Holding in Ravensburg den Columbus-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten der Bildenden Kunst. Seit 2012 steht die „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine“ an der Seite der Columbus Holding und präsentiert die Preisträger in einem Haus ihrer Mitglieder. Ausdrückliches Ziel ist es, Positionen und Persönlichkeiten zu fördern, die am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehen. Paul Spengemann, der an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Angela Schanelec und Andreas Slominski studiert und im vergangenen Jahr den Karl H. Ditze Preis für die beste Bachelor-Abschlussarbeit erhalten hat, gesellt sich nun zu den bisherigen Gewinnern Matthias Wermke und Mischa Leinkauf, Wilhelm Klotzek, Timo Seber, Raphaela Vogel und Inga Danysz.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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