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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Weihnachtliche Bescherungsstimmung mit Kostbarkeiten aus Silber und russischem Kunsthandwerk im Dorotheum

Maria Stuart mit Wiener Heimvorteil



Maria Stuart, Wien, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Maria Stuart, Wien, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Ihre Körperhaltung ist aufrecht und selbstbewusst, ihr Gesichtsausdruck jedoch voller Zweifel und Missmut, ihre Hautfarbe fahl. Für die Tücken der Blaublütigkeit ist die Ende des 16. Jahrhunderts als vermeintliche Verräterin hingerichtete Maria Stuart bis heute ein Inbegriff. Nicht etwa in Schottland, wo Maria geboren wurde und Königin werden sollte, bevor sie als Kleinkind nach Frankreich gebracht wurde, sondern in Wien widmete sich ein Email-Künstler der historischen Persönlichkeit und fertigte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine 44 Zentimeter hohe vollplastische Statuette an. Die auf quadratischem und rundem Sockelbau stehende, von einer Ädikula gerahmte und mit Vasen bekrönte Figur steckt in einer Renaissance-Tracht, die ihr in Dunkelblau und Grün wie auf den Leib geschneidert wurde. Zudem trägt Maria Stuart ein auf ihre gute Bildung hinweisendes rotes Buch in ihrer Hand und eine ebenso rote Kopfbedeckung. Von der reichhaltigen Emailarbeit in grünen, roten, blauen und weißen feingliedrigen Zierformen lebt die Statuette, die zusätzlich mit Silber und Süßwasserperlen veredelt wurde. Mit ihrem Wunschpreis von 15.000 bis 18.000 Euro geht die schottische Thronfolgerin aus Wien als eine der teuren Positionen ins anstehende Auktionsrennen von Silber und russischem Kunsthandwerk im Wiener Dorotheum.


Ein Heimspiel hat das 1784 in Wien gefertigte klassizistische Spiegeltableau des Silberschmieds Ignatz Josef Würth. Für 12.000 bis 18.000 Euro erhält der Käufer eine flachrechteckig geformte Tablettauflage mit geschliffenem Spiegelglas als Oberfläche, feingliedrigen Widderköpfen am Rand und verschiedenen Trophäen an den Eckvorlagen. Auch der von etwa 1855 stammende Wiener Reiter- und Jagdpokal des Duos Carl Klinkosch und Stephan Mayerhofer könnte von seinem Heimvorteil profitieren und mit seiner Elfenbeinwandung samt geschnitzter Jagdszene sowie seinem Schaft in Form dreier plastischer Pferdeköpfe punkten (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Ein neues Zuhause wünscht sich zudem ein ebenfalls historistisches, emailliertes Tintenzeug von Ludwig Politzer mit mythologischen Szenen und figürlicher Zier von 1867 (Taxe 9.000 bis 12.000 EUR). Insgesamt um die 470 Losnummern sollen am 12. Dezember unter den Hammer kommen, der preisliche Rahmen ist dabei weit gesteckt.

Für die Vollständigkeit einer reich gedeckten Tafel sind zwei dreiflammige Kandelaber nützlich, die 1804 der Amsterdamer Werkstatt Diederik Lodewijk Bennewitz entsprangen. Über einer dreipassigen Sockelzone erhebt sich der kannelierte Säulenschaft, getragen von drei Klauenfüße. Mit ihren drei weich geschwungenen Volutenarmen, die die Vasentüllen mit Tropftassen halten, machen die Leuchter auf jeder Festtafel eine gute Figur (Taxe 9.000 bis 10.000 EUR). In klassizistischen Bahnen bewegt sich der Kunde wiederum mit einer ausladenden Deckelterrine auf einem runden Untersatz, die der Pariser Silberschmied Jean-Baptiste Famechon um 1810 mit einem Pinienzapfen bekrönt hat (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Staatstragend ist zudem eine knapp 25 Zentimeter hohe Zuckerurne aus dieser Zeit, die sich mit ihren auf Hunden reitenden Amoretten, zwei in Löwenköpfen endenden Henkeln und der Schwanenbekrönung als charakteristische Pariser Empire-Arbeit von Denis Garreau erweist (Taxe 700 bis 1.000 EUR).

Britisches Understatement

Weitaus schlichter tritt ein nur mit zarten Arabeskenbändern bestückter Deckelpokal an, der aber durch sein Alter überzeugt. Wohl der Londoner Meister Robert Medley schmiedete ihn um 1569/70 zur Zeit Elisabeths I. (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR). Auch nicht viel schmuckvoller ist ein über 140 Jahre jüngerer Londoner Deckelhumpen aus der Regierungszeit Queen Annes mit seinem plastischen Löwen als Daumenrast; punziert hat ihn der Meister P.O. (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Etwas mehr macht ein Wiener Exemplar von 1719 her, dessen feinen Elfenbeinmantel mit spielenden, musizierenden, trinkenden und liebkosenden Putti Michael Gotthardt Unterhueber um einem vergoldeten Silberhumpen gefasst hat (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR).

Gut bestückt ist die Offerte mit Augsburger Waren, etwa mit einem Humpen um 1671/75, für den sich Marx Schaller II einen raffinierten Dekor aus ineinander verschachtelten, teils leicht verzogenen Herzen ausdachte (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR). Noch etwas älter ist der Pokal von Emanuel Kessbair mit seinem nicht so stark ausgeprägten Buckeldekor (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Schlicht und trotzdem ansprechend ist gleichfalls der Schlangenhautbecher mit Deckel von Hans Georg Brechtel um 1630 (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR). Wer mehr Prunk liebt, sollte zu zwei Schauplatten greifen: Hans Jakob Schech hat seine Version um 1685/90 mit reichem Früchte- und Blumenkranz auf breiter Fahne sowie einer Flusslandschaft mit Fischer in Spiegel gestaltet, Abraham Warnberger II seine Platte um 1680 mit drei Früchtebouquets zwischen römischen Imperatorenköpfen und zarter Punzierung im Spiegel (Taxe je 1.000 bis 1.500 EUR). Durch ihre Beschriftung lassen sich die drei Häupter auf dem Deckelbecher von Johann Drentwett I um 1685 den römischen Kaisern Claudius, Nero und Caligula zuordnen. Laut Widmung soll es sich bei dem kampfesfreudigen Objekt mit Waffentrophäen um ein Geschenk Kaiser Leopolds I. handeln (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Friedlicher tritt da das Ziborium von Johann Joachim Lutz I mit seinen Engelsköpfen und Heiligenbildern um 1690 auf (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Sammlung Helmut Seling

Hier reiht sich passgenau die Sammlung von Helmut Seling ein. Der Händler und Wissenschaftler, der im Oktober 2016 im Alter von 95 Jahren verstorben ist, gilt als Doyen der Augsburger Gold- und Silberschmiedekunst. Seine jahrzehntelange Beschäftigung mit diesem Thema mündete 1980 in das dreibändige Standardwerk „Die Kunst der Augsburger Goldschmiede 1529-1868“. Sein Archiv zur Augsburger Goldschmiedekunst, in dem er die Meister, ihre Marken und ihre Werke erforschte, wird heute vom Bayerischen Nationalmuseum fortgeführt. Nun steht Selings Nachlass im Dorotheum zum Verkauf. Zu den gut 70 Positionen gehören neben ausgeführten Werken auch einige Entwurfszeichnungen. Noch in Renaissanceformen zeigt sich eine vielfigurige Szene am Wasser, die wohl Christoph Lencker als Relief für den Spiegel einer Schale zu einem Set mit den „Vier Elementen“ umformte. In die Zeit um 1600 datiert ebenso die deutsche Federzeichnung einer prächtigen Deckelvase mit Maskarons und Fruchtgirlanden über Rollwerk (Taxe je 2.000 bis 4.000 EUR).

Teuerstes Objekt mit Seling-Provenienz ist ein Deckelhumpen von Johann Caspar Lutz um 1741/43 mit Volutenwerk, der uns stolz sein Allianzwappen des Grafen Ferdinand Joseph von Perusa und der Gräfin Anna Maria Nicolea von Törring präsentiert (Taxe 9.000 bis 12.000 EUR). Unprätentiös geben sich dagegen ein Schlangenhautbecher von Daniel Fischbacher um 1615/20 (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR), eine barocke Kaffeekanne mit geraden Faltenzügen von Matthäus Baur III um 1725/30 (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR), ein Paar kleine Tischleuchter mit großer Auffangschale von Esaias Hofmann von 1732/33, das einst zu Hofsilberkammer in Coburg gehörte (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR), oder eine gleichaltrige vergoldete Kaffeekanne von Esaias Busch III mit graviertem Régencedekor (Taxe 2.500 bis 4.000 EUR). Aber auch für Silber aus anderen Städten interessierte sich Helmut Seling, etwa für einen klassischen Schlangenhautbecher des Hamburger Meisters Dirick Mundt II um 1650 (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR) oder für zwei Handkerzenleuchter von Christian Gottfried Berg aus Dorpat in Spätrokokoformen um 1760 (Taxe 2.500 bis 3.500 EUR).

Silber, Ikonen und Kunsthandwerk aus Russland

Hochwertige russische Silberkunst vertritt ein Paar sechsflammiger Kandelaber aus St. Petersburg von 1866. Aus über acht Kilogramm Silber schufen die Hoflieferanten Nicholls & Plincke die überbordenden Kerzenleuchter, die sich besonders durch ihren plastischen Weinlaub- und Traubendekor auszeichnen (Taxe 18.000 bis 28.000 EUR). Für lauschige Wärme an kalten Wintertagen sorgt ein kugelrunder Moskauer Samowar von Pawel Owtschinnikow aus dem Jahr 1896 (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Als weihnachtliche Attraktion unter jedem Christbaum tut sich die goldene Taschenuhr mit russischem Doppeladler um 1900 hervor, die Zar Nikolaus II. zum Verschenken gedient hat (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Wohl Felix Chopin, der im 19. Jahrhundert in Sankt Petersburg als Eisen- und Bronzegießer arbeitete und als Lieferant im Dienste des Zarenhofes stand, fertigte eine naturalistische Tazza in Form einer Brunnenschale, in der sich Meeresschnecken, Vögel und eine Eidechse tummeln (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Martialischer wird es bei einem Deckelhumpen, für den sich Henrik August Long in den 1830er Jahren eine wilde und mörderische Schlachtenszene erdachte (Taxe 6.000 bis 9.000 EUR).

Liebhaber von russischen Ikonen kommen in der Auktion besonders auf ihre Kosten. Eine Moskauer Ikone mit dem Bildnis des heiligen Nikolaus’ und einem aufwendigen, teilweise vergoldetem Silberoklad aus den 1870er Jahren wünscht sich 8.000 bis 10.000 Euro. Eine Darstellung mit dem Mandylion von Edessa, vergleichbar im Westen mit dem Schweißtuch der Veronika, die von einem reichen vergoldeten Oklad von 1858 eingefasst ist, steht ebenfalls bei 8.000 bis 10.000 Euro. Zu den ältesten Ikonen zählt eine erweiterte Deësis, die schon um 1600 in Russland entstanden ist. Neben der charakteristischen Dreifigurengruppe mit dem thronenden Christus in der Mitte sowie der Gottesmutter Maria und Johannes dem Täufer an seinen Seiten reihen sich auf der querformatigen Tafel zwölf Apostel und Heilige aneinander (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Die Auktion „Silber“ startet am 12. Dezember um 14 Uhr, das russische Silber, die Ikonen und Kunsthandwerk im Anschluss gegen 17 Uhr. Die Vorbesichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich außer sonntags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr möglich. Der Katalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



11.12.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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Henrik August Long, Deckelhumpen mit Schlachtenszene und Medaille Zar Peter der Große, St. Petersburg 1839

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Taxe: 6.000 - 9.000 EURO

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Taxe: 4.000 - 6.000 EURO

Zuschlag: 6.500,- EURO

Losnummer: 70

Esaias Hofmann, Paar Nachttischleuchter, Augsburg 1732/33

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Taxe: 4.000 - 5.000 EURO

Zuschlag: 7.000,- EURO

Losnummer: 281

Dirick Mundt II, Schlangenhautbecher, Hamburg um 1650

Dirick Mundt II, Schlangenhautbecher, Hamburg um 1650

Taxe: 2.000 - 3.000 EURO

Zuschlag: 2.000,- EURO

Losnummer: 293

Marx Schaller II, Deckelhumpen, Augsburg 1671/75

Marx Schaller II, Deckelhumpen, Augsburg 1671/75

Taxe: 6.000 - 9.000 EURO

Zuschlag: 6.000,- EURO

Losnummer: 8

Hans Jakob Schech, Schauplatte mit Flusslandschaft und Angler, Augsburg 1685/90

Hans Jakob Schech, Schauplatte mit Flusslandschaft und Angler, Augsburg 1685/90

Taxe: 1.000 - 1.500 EURO

Losnummer: 2

Abraham Warnberger II, Platte mit Früchtebouquets und Imperatorenköpfen, Augsburg um 1680

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Taxe: 1.000 - 1.500 EURO

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Zuschlag: 8.000,- EURO

Losnummer: 156

Nicholls & Plincke, Paar sechsflammige Kandelaber, St. Petersburg 1866

Nicholls & Plincke, Paar sechsflammige Kandelaber, St. Petersburg 1866

Taxe: 18.000 - 28.000 EURO

Zuschlag: 18.000,- EURO

Losnummer: 351

Pawel Owtschinnikow, Samowar, Moskau 1896

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Taxe: 12.000 - 18.000 EURO

Zuschlag: 12.000,- EURO

Losnummer: 359

Jean-Baptiste Famechon, Deckelterrine, Paris 1809/19

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Taxe: 8.000 - 12.000 EURO

Zuschlag: 8.500,- EURO

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Heiliger Nikolaus, Moskau

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Taxe: 8.000 - 10.000 EURO

Losnummer: 405




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