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Die Fundación Mapfre in Madrid stellt das Werk Ignacio Zuloagas vor und macht deutlich, dass der Spanier ein Künstler der Moderne war

Wanderer zwischen zwei Kulturen



Ignacio Zuloaga, Portrait Maurice Barrès, 1913

Ignacio Zuloaga, Portrait Maurice Barrès, 1913

Ein Werk zwischen Spanien und Paris. Der 1870 im baskischen Eibar in eine wohlhabende Familie hinein geborene Maler Ignacio Zuloaga hat seine künstlerische Karriere schon sehr früh aufgenommen. Bereits mit 15 Jahren zog er nach Madrid, um im Prado die großen spanischen Meister zu kopieren. Mit 17 nahm er an der jährlich stattfindenden Exposición Nacional de Bellas Artes, einer dem Pariser Salon vergleichbaren, spanischen Nationalausstellung teil. Nach einem kurzen Intermezzo in Rom zog er schon bald weiter nach Paris. Die Stadt und der künstlerische Aufbruch dort sollten ihn für die folgenden 25 Jahre nicht mehr loslassen. Immer wieder reiste Zuloaga zwischen Spanien und der französischen Hauptstadt hin und her.


Dass dieses Mäandern zwischen zwei Kulturen auch in seinem Werk deutliche Spuren hinterlassen hat, zeigt jetzt die Ausstellung „Zuloaga – en el París de la Belle Époque“ in der Fundación Mapfre in Madrid. Kuratiert von Leyre Bozal Chamorro und Pablo Jiménez Burillo, versammelt die Schau mehr als 90 Werke von Ignacio Zuloaga und seinen Zeitgenossen, darunter Pablo Picasso, Auguste Rodin, Paul Gauguin und Emile Bernard. Den beiden Kuratoren geht es darum, Zuloaga endlich auch in Spanien als Maler der beginnenden Moderne zu präsentieren. Die Schau ist in enger Zusammenarbeit mit dem Pariser Musée d’Orsay entstanden, das auch etliche Leihgaben beigesteuert hat.

Obwohl von Zeitgenossen wie Rainer Maria Rilke oder Emile Bernard aufgrund seiner zeitweisen Modernität hoch geschätzt, wird Zuloaga in Spanien gemeinhin als Repräsentant des sogenannten „España negra“, des „schwarzen Spanien“, betrachtet. Der Tradition von Diego Velázquez verhaftet, wird diese Art der melancholischen Malerei mit der Darstellung von Zwergen, Bettlern, magischen Naturmotiven und der harten Lebensbedingungen der Landbevölkerung assoziiert. Neben Bildern, die auch diese explizit „spanische“ Seite seines Schaffens illustrieren, enthält die Madrider Schau aber überwiegend Werke, die Zuloagas Nähe etwa zu den Symbolisten oder den Nabis belegen. Insbesondere seine oft großformatigen Porträts, etwa das seines Freundes Emile Bernard, vereinen die dunklen Tonwerte der traditionellen spanischen Malerei mit Zuloagas Sinn für modern aufgefasste, impressionistisch wirkende Personendarstellungen.

Ein ganzes Kabinett mit Werken von El Greco, Francisco de Zurbarán, Diego Velázquez und Francisco de Goya widmet sich der Tatsache, dass Zuloaga auch ein anspruchsvoller Sammler war. Was die Ausstellungsmacher jedoch keineswegs verhehlen, ist die Tatsache, dass Ignacio Zuloaga, nachdem er Paris zu Beginn des Ersten Weltkriegs wieder verlassen hatte, bis zu seinem Tode 1945 zu einer eher traditionellen Malweise zurückgefunden hat. Seine 25 Pariser Jahre bilden also innerhalb seines Werkes eine abgeschlossene Periode, die nun erstmals ausführlich in einer Ausstellung gewürdigt wird.

Die Ausstellung „Zuloaga – en el París de la Belle Époque“ ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen. Die Fundación Mapfre in der Calle Bárbara de Braganza hat montags von 14 bis 20 Uhr, dienstags bis samstags von 10 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Der 290 Seiten starke Katalog in Spanisch kostet 42,90 Euro.

Kontakt:

Fundación Mapfre

Paseo de Recoletos, 23

ES-28004 Madrid

Telefon:+34 (091) 581 61 00



09.12.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Variabilder:

Ignacio Zuloaga, Portrait Maurice Barrès, 1913
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Jacques-Émile Blanche, Portrait Marcel Proust, 1892
Jacques-Émile Blanche, Portrait Marcel Proust, 1892

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Ignacio Zuloaga, Portrait Emile Bernard, 1897/1901
Ignacio Zuloaga, Portrait Emile Bernard, 1897/1901

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Ignacio Zuloaga, El enano Gregorio el botero (Zwerg Gregorio), 1907
Ignacio Zuloaga, El enano Gregorio el botero (Zwerg Gregorio), 1907

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Ignacio Zuloaga







Jacques-Émile Blanche, Portrait Marcel Proust, 1892

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Ignacio Zuloaga, Portrait Emile Bernard, 1897/1901

Ignacio Zuloaga, Portrait Emile Bernard, 1897/1901

Ignacio Zuloaga, El enano Gregorio el botero (Zwerg Gregorio), 1907

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