Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.09.2018 Kunstauktion 22. September 2018

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ernst Würtenberger in Konstanz

Ernst Würtenberger, Knabe am Schrank (Sohn Thomas), 1913

Die Wessenberg-Galerie Konstanz macht ab morgen mit Ernst Würtenberger auf einen Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker aufmerksam, der heute hinter großen Namen seines direkten Umkreises weit weniger bekannt ist. Die Schau konzentriert sich dabei auf seine Jahre in Zürich, seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene sowie auf die Werke, die seinerzeit Würtenbergers Freunde schufen. Diese waren unter anderem die Maler Cuno Amiet, Max Buri, Ferdinand Hodler, Sigismund Righini, Ernst Georg Rüegg und Hans Sturzenegger. Viele weitere Künstler und Literaten wie Hermann Hesse, Adolf Frey oder Hans Trog hielt Würtenberger als Porträtist eindrucksvoll fest. Sein Malstil ist dabei realitätsnah und doch leicht abstrahierend. Die Charakteristika seiner Bildgegenstände arbeitet er in dieser Weise heraus, behält dabei aber immer eine gewisse Ordnung und klare objektive Struktur. Neusachliche Tendenzen prägen sein Spätwerk.

Würtenberger wurde 1868 in Steißlingen bei Konstanz geboren und studierte an den Kunstakademien in München und Karlsruhe. Zudem bildete er sich privat bei Arnold Böcklin in Florenz fort. 1902 zog der Künstler nach Zürich und unterrichtete an Luise Stadlers „Kunst- und Gewerbeschule für Damen“, bevor er sich als freischaffender Künstler etablierte und besonders als Porträtist hervortat. Neben seiner Tätigkeit als Maler verfasste Ernst Würtenberger zahlreiche Aufsätze und Bücher, beispielsweise über Böcklin. Er engagierte sich als Mitglied der Züricher Sammlungs- und Ausstellungskommission und beriet Kunstsammler. Damit verhalf er unter anderem Ferdinand Hodler zur Durchsetzung in der Schweiz und setzte sich für den Bau des Züricher Kunsthauses ein. Von 1914 bis 1921 war er Lehrer an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Danach zog er nach Karlsruhe, wo er eine Professur an der Landeskunstschule übernahm und 1934 starb.

Die Ausstellung „Ernst Würtenberger 1868-1934. Ein deutscher Maler in Zürich“ läuft vom 2. Dezember bis zum 1. April 2018. Die Wessenberg-Galerie hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Nimbus-Verlag, der für 24,80 Euro an der Museumskasse erhältlich ist. Zeitgleich zur Konstanzer Schau beleuchtet das Hesse Museum in Gaienhofen Würtenbergers vielfältige Beziehungen zur literarischen Szene am Bodensee und in der Schweiz.

Städtische Wessenberg-Galerie
Wessenbergstraße 43
D-78462 Konstanz

Telefon: +49 (0)7531 – 900 921
Telefax: +49 (0)7531 – 900 608

Quelle: Kunstmarkt.com/Jan Soldin

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


02.12.2017, Ernst Würtenberger. 1868-1934. Ein deutscher Maler in der Schweiz

Bei:


Städtische Wessenberg-Galerie

Variabilder:

Ernst Würtenberger, Knabe am Schrank (Sohn Thomas), 1913
Ernst Würtenberger, Knabe am Schrank (Sohn Thomas), 1913

Künstler:

Ernst Würtenberger








News vom 17.08.2018

Johannes Janssen leitet die Niedersächsische Sparkassenstiftung

Johannes Janssen leitet die Niedersächsische Sparkassenstiftung

Kunst im Berliner Humboldt-Forum nimmt Gestalt an

Kunst im Berliner Humboldt-Forum nimmt Gestalt an

News vom 16.08.2018

Düsseldorf: Gemälde ist keine Raubkunst

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Sturies Kunst und Auktionen - Richard Pettibone, Blue Marilyn, 1973

Kunst kann man finden. So oder so.
Sturies Kunst und Auktionen





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce