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Bundeskunsthalle konzipiert Preis für Kunststudierende neu

Es gibt nur einen Wettbewerb, bei dem sich alle 24 deutschen Kunsthochschulen und Akademien miteinander messen. Bislang hieß er „Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus“ und wurde all zwei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobt. Jeweils zwei ihrer besten Studenten schickten die Hochschulen dabei nach einem selbst abgestimmten Auswahlverfahren ins Rennen. Heuer findet der Wettbewerb zum 23. Mal statt. Zum zwölften Mal zeigt nun die Bonner Bundeskunsthalle die Preisträger in einer exklusiven Schau.

Das Procedere gestaltet sich nun in neuer Konzeption. Der frischere Titel „Bundespreis für Kunststudierende“ signalisiert bereits die Fokussierung auf die Werke der Preisträger. Während bisher Arbeiten aller Nominierten in einer Gruppenausstellung zu sehen waren, ruht der Fokus nun ausschließlich auf den Werken der bis zu acht Preisträger. Folglich erhalten sie deutlich mehr Raum für ihre Kunst. Neu ist auch, dass neben dem insgesamt zur Verfügung stehenden Preisgeld von 30.000 Euro die Ausgezeichneten ein Produktionsstipendium erhalten, für das 18.000 Euro verfügbar sind. Die Mittel werden zu gleichen Teilen vergeben. Darüber hinaus wurde die Ausstellungsdauer von einem Monat auf zweieinhalb Monaten verlängert.

Ziel der Bemühungen ist es, den Studierenden schon früh eine aussagekräftige Plattform zu bieten, die einen Weg in eine erfolgreiche berufliche Praxis ebnen soll. Eine unabhängige Fachjury hat die Preisträger ausgewählt. Diesmal gehörten ihr Rita Kersting, stellvertretende Direktorin des Kölner Museums Ludwig, Matthias Ulrich, Kurator an der Frankfurter Kunsthalle Schirn, sowie Bettina Steinbrügge, Direktorin des Kunstvereins in Hamburg, an. Sie einigten sich auf Stephanie Glauber von der Kunsthochschule für Medien in Köln, Ivana Matic von der Kunsthochschule Mainz, Vera Palme von Städelschule in Frankfurt, auf das Duo Lukas Rehm und Tilmann Rödiger von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Jonas Roßmeißl von der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Paul Spengemann von der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Andrzej Steinbach von der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

Der Besucher wandelt in zwei Kabinetten der Bundeskunsthalle durch unterschiedliche mediale Ausdrucksformen. Von Mixed Media-Installationen über UV-Prints, HD Videos, Kohle- und Bleistiftzeichnungen bis hin zur traditionellen Ölmalerei reicht das heterogene Spektrum. Zu den kuriosesten und auffallendsten Arbeiten zählt Jonas Roßmeißls „Dienstleister-Denkmal“ von 2017. Dabei nutzt der 1995 in Erlangen geborene Künstler die Brüstungen des Durchblicks vom Zentralkabinett ins Foyer als Sockel einer Plattform, auf der Motoren, eine Drehbühne, Leuchtmittel, Solarpaneele, eine Wasserpumpe, ein Roboterarm und andere Gerätschaften platziert sind. Roßmeißl nimmt darin Bezug auf den vergangenen, denkmalwürdigen Arbeitermythos und will eine künftige Kollektivität versinnbildlichen.

Die Ausstellung „Bundespreis für Kunststudierende. 23. Bundeswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung“ ist bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Die Bundeskunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr, dienstags und mittwochs bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zur Ausstellung ist ein von einem Gummiband zusammengehaltenes Bündel aus sieben Einzelkatalogen erschienen, das an der Kasse 12 Euro kostet.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Friedrich-Ebert Allee 4
D-53113 Bonn

Telefon: +49 (0)228 – 91 71 0
Telefax: +49 (0)228 – 23 41 54

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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