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James Rosenquist total in Köln

Seit dem Wochenende veranstaltet das Museum Ludwig in Köln eine große Retrospektive für James Rosenquist. Der Künstler konnte vor seinem Tod am 31. März das Konzept und die Werkauswahl der Schau noch autorisieren. Unter den Exponaten befinden sich neben internationalen Leihgaben auch Arbeiten aus der Sammlung des Pop Art-Malers. Die Kuratoren Stephan Diederich und Yilmaz Dziewior haben die Arbeiten in einen kulturellen, sozialen und politischen Kontext gesetzt, da diese Dimensionen wichtig für die Bildfindung Rosenquists waren. Zudem sind bisher noch nicht veröffentlichte Archivmaterialien zu sehen, die Rosenquist als Quellen für seine Kunst nutzte, etwa Collagen oder Anzeigen aus Life-Magazinen. Neben den Werken der 1960er Jahre, die auf seine Anfänge als Plakatmaler großer Werbeflächen hinweisen, sind auch biografische Bilder der 1970er Jahre und seine Bearbeitung kosmischer Raumphänomene in Monumentalwerken zu sehen. Erstmals versammelt ein Museum alle drei Rauminstallationen „F-111“ von 1964/65, „Horse Blinders“ von 1968/69 und „Horizon Home Sweet Home“ aus dem Jahr 1970 gemeinsam, die Rosenquist für die New Yorker Castelli Gallery schuf.

Der Ausstellungstitel „Eintauchens ins Bild“ – seine eigene Wortwahl – ist ein zentraler Aspekt für das Schaffen von James Rosenquist. Die Rauminstallation „F-111“ umschließt den Betrachter mit ihren wandfüllenden Bildern zur Gänze. In der turbulenten Periode der USA in den 1960er Jahren setzte Rosenquist das Kampfflugzeug F-111 als zentrales Motiv ein. Damals war die F-111 eine neue Hochtechnologiewaffe. Der Künstler fügt dem Flugzeug irritierende Bilder amerikanischen Alltagskonsums hinzu wie Autoreifen oder ein lachendes blondes Kleinkind unter der Fönhaube eines Friseursalons. Schließlich wird der Betrachter selbst Teil dieses Werkes, da ihn Aluminiumpaneele als Spiegelung in die Installation integrieren. Mit einem gewissen Augenzwinkern mag Rosenquist 1996/99 das Bild „Der Meteor trifft Monets Garten“ angefertigt haben. Der rot glühende Meteor wird jeden Moment in das Gartenidyll des Impressionisten, in die kühlen Farben der Trauerweide, den blau-silbernen Teich mit Seerosen und die anliegenden Blumenbeete einschlagen.

Die Ausstellung „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“ ist bis zum 4. März 2018 zu sehen. Das Museum Ludwig hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und an jedem ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 11 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog für 49,95 Euro. Im Anschluss zieht die Schau ins ARoS Aarhus Kunstmuseum nach Dänemark.

Museum Ludwig
Heinrich Böll Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 26 165
Telefax: +49 (0)221 – 221 24 114

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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