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Herford: Revolution in Rotgelbblau

in der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“

100 Jahre ist es her, dass sich unter der Leitung von Theo van Doesburg eine kleine Gruppe von Künstlern, Architekten, Gestaltern und Theoretikern zusammenschloss und die Zeitschrift „De Stijl“ gründete. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Marta Herford der Künstlerbewegung seine aktuelle Ausstellung, die das Werk des Architekten und Designers Gerrit Rietveld in den Mittelpunkt rückt. Während bedeutende Exponate aus dem Centraal Museum in Utrecht den historischen Kern der Schau bilden, hinterfragen im zweiten Teil 18 internationale Künstler die revolutionären Ideen der Moderne aus zeitgenössischer Perspektive.

Nach der Gründung im Jahr 1917 erklärte die niederländische Gruppe die Abstraktion, die Konzentration auf die Grundfarben und die Verwendung weniger klarer Formen zu ihren zentralen Richtlinien. Bestaunen lässt sich diese geometrisch abstrakte Darstellungsform an rund 140 Exponaten aus dem Centraal Museum, das mit der weltweit umfangreichsten Rietveld-Sammlung aufwarten kann. So präsentiert das Kuratoren-Team aus Franziska Brückmann, Friederike Fast, Ann Kristin Kreisel, Eva Wolpers und Natalie Dubois als eines der Highlights Piet Mondrians streng geometrisches „Tableau No. X“ von 1921. Dessen Kombination aus schwarzem Raster und rechteckigen Flächen in den Grundfarben hat bis heute große Wirkung auf Kunst, Architektur, Mode und Populärkultur.

Ein weiteres Highlight der Schau ist der „Rot-Blaue Stuhl“, den Gerrit Rietveld bereits 1917 in seiner Grundform entwickelte. Ein Jahr später entstand die Ausführung mit den charakteristischen Seitenteilen unter den Armlehnen. Die farbige Fassung in Schwarz, Rot und Blau mit gelben Akzenten erhielt der Stuhl erst 1923. Dieser Design-Klassiker, der auf alles Überflüssige verzichtet, bietet im zweiten Teil der Ausstellung drei Künstlern den Ausgangspunkt für ihre Antworten auf die Ideen der Künstlervereinigung „De Stijl“. So entsteht beim belgischen Künstler Adrien Tirtiaux aus dem sogenannten Rietveld-Knoten ein gewaltiger Raumkörper aus einfachem Baumholz, während der Schweizer Christoph Büchel den Stuhl mit Ledergurten zu einem Folterinstrument umdeutet. Interessant ist auch Tobias Rehbergers Idee, verschiedene Stuhl-Klassiker zu skizzieren und sie von afrikanischen Tischlern nachbauen zu lassen. Herausgekommen sind dabei sechs Möbel, denen eine unverkennbare Ironie innewohnt. Insgesamt sind es rund 50 Arbeiten, von internationalen Künstlern wie Yves Netzhammer, Stefan Hoffmann oder dem Paar Marie Cool und Fabio Balducci, die voller Anerkennung oder kritischer Reflexion auf den historischen Kern der Schau antworten.

Die Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“ läuft bis zum 4. Februar 2018. Das Marta Herford hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Marta Herford
Goebenstraße 2-10
D-32052 Herford

Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 300
Telefon: +49 (0)5221 – 99 44 30 23


21.11.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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in der Ausstellung „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die
 zeitgenössische Kunst“
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