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Natur zwischen Zeit und Idee in Düsseldorf

Carl Wilhelm Kolbe d.Ä., Die Kuh im Schilf, um 1801

Wie gehen Künstler mit der Natur um? Ihre Abbildung dürfte unmöglich sein, denn selbst genaueste Zeichnungen, wie sie für botanische oder zoologische Werke entstanden sind, geben nicht „Natur“, sondern ein Idealbild wieder, dem die Dimension der Zeitlichkeit fehlt. Daher geht es stets um eine Idee von Natur, wie sie auch immer begrifflich gefasst sei. Vier künstlerische Positionen zur Natur und 55 Arbeiten hat Kuratorin Gunda Luyken in einer Ausstellung im Museum Kunst Palast in Düsseldorf verknüpft.

Ausgehend von der eigenen Sammlung an Radierungen von Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. will die Schau „Magische Natur“ dem Blick auf die Natur und seinen Wandlungen auf die Spur kommen. Der Ausgangspunkt sind die sogenannten „Kräuterblätter“ Kolbes. An der Wende zum 19. Jahrhundert in der Zeit früher Romantik entstanden, wirkt dieser Bildtypus surreal, manchmal sogar unheimlich. Anders als in klassischen Landschaftsdarstellungen kennt Carl Wilhelm Kolbe keine Gliederung des Raumes in drei Ebenen und keinen Ausblick in die Ferne. In seinen Radierungen und Zeichnungen wuchern riesige Pflanzen den Vordergrund zu, sind durch manchmal auf den ersten Blick kaum erkennbare Figurengruppen noch monumental gesteigert. Die Natur, inspiriert durch die wasserreiche Umgebung seiner Wirkungsstätte Dessau, wächst ins Fantastische.

Kolbes in seiner Zeit einzigartige Blätter, die unter anderem Max Ernst inspiriert haben, gelten als „Geheimtipp“, wie Felix Krämer, Generaldirektor des Museums Kunst Palast, schreibt. Ihnen gegenüber stehen in der Ausstellung Holzschnitte von Franz Gertsch. In seinen Pestwurz-Bildern führen die starke Vergrößerung und die monochrome Ausführung dazu, dass Natur auf der einen Seite übergenau dargestellt, andererseits aber abstrahiert erscheint.

Die Fotografinnen Simone Nieweg und Natascha Borowsky, beide aus der Schule von Bernd und Hilla Becher, setzen auf ihre Weise das Spiel zwischen Realität und Abstraktion in der Gegenwart fort. In ihren Bildern ist die Spannung zwischen dem Moment der Aufnahme und dem unvermeidlichen Vergehen des Augenblicks erfahrbar. Perspektiven, Licht und Komposition heben die „Natur“ über sich selbst hinaus und stellen sie in Zusammenhänge, in denen der Betrachter der Magie des künstlerischen Augenblicks erliegt.

Die Ausstellung „Magische Natur. Carl Wilhelm Kolbe d.Ä., Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky“ ist bis zu 7. Januar 2018 zu sehen. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Ein Katalog mit 80 Seiten enthält einen Essay von Gunda Luyken und Beiträge der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Er ist im Museum für 19,80 Euro erhältlich.

Stiftung Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Veranstaltung vom:


20.10.2017, Magische Natur - Carl Wilhelm Kolbe d. Ä., Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky

Bei:


Museum Kunst Palast

Variabilder:

Franz Gertsch, Pestwurz „Ausblick“, 2005
Franz Gertsch, Pestwurz „Ausblick“, 2005

Variabilder:

Natascha Borowsky, o.T. 251 201214
Natascha Borowsky, o.T. 251 201214

Variabilder:

Carl Wilhelm Kolbe d.Ä., Die Kuh im Schilf, um 1801
Carl Wilhelm Kolbe d.Ä., Die Kuh im Schilf, um 1801

Variabilder:

Simone Nieweg, Zucchini, Villetaneuse, Seine-Saint Denis 2005
Simone Nieweg, Zucchini, Villetaneuse, Seine-Saint Denis 2005

Künstler:

Natascha Borowsky

Künstler:


Franz Gertsch

Künstler:

Carl Wilhelm Kolbe d.Ä.








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