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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Messe-Vorbericht

In München zeigt sich bis zum Wochenende, welche Potenz der Marktplatz Deutschland in Sachen Kunst und Antiquitäten hat. Auf höchstem Niveau agiert die Highlights – Internationale Kunstmesse München in der Residenz. Breiter aufgestellt sind die Kunst & Antiquitäten München im Postpalast

Kirchner und Co. – die Altmeister von heute



John und William Cary, Paar Globen, London 1816/18

John und William Cary, Paar Globen, London 1816/18

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München, die am Dienstagabend mit tausenden von Gästen in der Münchner Residenz eröffnet wurde, ist vor acht Jahren angetreten, Deutschlands schönste, hochkarätigste und eleganteste Kunst- und Antiquitätenmesse zu sein. Es hat sich einiges gewandelt seit der Anfangszeit. Aber diesen Rang kann ihr keine andere Messe hierzulande streitig machen. Wer Gerhard Richters „Abstraktes Bild (563-2)“ von 1984, das die Galerie von Vertes aus Zürich für 5 Millionen Euro anbietet, wer das opulente Globenpaar der um 1800 gefragten Instrumentenmachern und Kartographen John und William Cary, das bei Christian Eduard Franke aus Bamberg für 187.000 Euro zu haben ist, oder wer bei Thole Rotermund aus Hamburg die schwungvoll-dynamisch gezeichneten Varieté-Tänzerinnen von Ernst Ludwig Kirchner zum Preis von 195.000 Euro betrachtet, kommt schnell zu dem Schluss, dass diese Messe sich nicht mit weniger als dem Außergewöhnlichen, dem Bedeutsamen und Interessanten in puncto Kunst zufriedengibt.


Ein Meisterwerk des Fin de Siècle bietet der auf Kunst zwischen Salon und Sezession spezialisierte Münchner Handel Kunkel Fine Art an. Das von Ferdinand Keller 1886 brillant gemalte und dramatisch komponierte Gemälde „Selene“, das eine Unglücksszene mit Kaiser Hadrians Molosserhund Argus im alten Rom illustriert, soll 125.000 Euro kosten. Der Hamburger Kunsthandel Moeller & Cie, der einzig verbliebene klassische Zeichnungshändler der Messe, konnte unlängst eine Vorstudie Franz von Stucks zu einer Figur aus dessen Gemäldes „Inferno“ entdecken: Preis 45.000 Euro. Und Willi Baumeisters an die Ästhetik eines Fernand Légers erinnernde Komposition „Maschine auf Dunkel, Rot-Olive“ von 1924, eines der wenigen verfügbaren Frühwerke des Künstlers, das die Stuttgarter Galerie Schlichtenmaier für 580.000 Euro anbietet, war zwei Stunden nach der Eröffnung bereits reserviert.

Highlights – Internationale Kunstmesse München in der Residenz

Was für den internationalen Markt zutrifft, zeigt sich auch hier. Die Alten Meister unserer Tage, das sind die Werke der Klassischen Moderne geworden. Wienerroither & Kohlbacher mit Niederlassungen in Wien und New York offerieren neben Zeichnungen von Kirchner, Otto Mueller und Gustav Klimt für einen siebenstelligen Betrag das heitere und vor allem marktfrische Gemälde „Weg durch die Büsche“ von Erich Heckel, der in diesem Bild von 1907 seine Hinwendung zum Expressionismus manifestiert. Die Galerie Thomas aus München hat gleich vier Gemälde von Gabriele Münter aus den expressionistischen Jahren um 1908 als auch aus der sachlicher gewordenen Phase der 1930er Jahre mit auf die Kunstmesse gebracht. Die Preise liegen zwischen 200.000 Euro und 500.000 Euro. Den Bogen vom Berliner Spätimpressionismus zur Nachkriegskunst spannt die Galerie Luzán aus Berlin, die erstmals auf den Highlights vertreten ist. Direkt aus Privatbesitzt stammt das mit 380.000 Euro ausgepreiste Gemälde „Mutter mit Kind auf einer Straßenkreuzung“ von Lesser Ury. Die avantgardistische Aufbruchsstimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit vermittelt hingegen ein schwungvolles Rakelbild des gerade verstobenen Karl Otto Götz. Für die große, blitzartig den Moment der Entstehung eingefangene Arbeit von 1953 erwartet die Galerie Maulberger 248.000 Euro.

Die Highlights geben sich dennoch als traditionelle Kunst- und Antiquitätenmesse, allerdings im modernen Gewand. Es ist gut, dass die sogenannte Alte Kunst hier in noblem Ambiente präsentiert wird. So kann ihre Bedeutung ebenso wahrgenommen werden wie ihr Zauber. Bei Peter Mühlbauer, der schon am Eröffnungsabend eine reich geschnitzte, italienische Konsole von etwa 1770 an einen Pariser Sammler veräußerte, demonstriert ein mit Korallen besetzter Spiegel aus Trapani um 1680 die Eleganz hochwertigen frühbarocken Kunsthandwerks. Der Preis liegt bei 285.000 Euro. Als meisterhafte Tierdarstellungen gelten die Modelle Johann Joachim Kändlers. Das einzige, noch existierende Paar Blauracken von ursprünglich drei Exemplaren aus der Meißner Porzellanmanufaktur, das 1730 in königlichem Auftrag entstand, bietet Langeloh Porcelain für einen unteren sechsstelligen Eurobetrag an. Dass die Highlights eine attraktive Bühne für die alte Kunst sind, hat auch den TEFAF-Aussteller Walter Senger aus Bamberg zur Teilnahme animiert. Der für seine gotischen Skulpturen bekannte Kunsthändler brachte aber nicht nur plastische Kunst mit, wie einen um 1500 galant geschnitzten Hieronymus aus dem schwäbischen Raum, sondern auch Antiquitäten. Ein Bayreuther Rokoko-Teetisch mit Fayence-Platte, der vermutlich einst Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth gehörte, kostet 95.000 Euro.

Es ist eine bittere Tatsache, dass nicht ein Antikenhändler vertreten ist. Aber nach der Verabschiedung des neuen Kulturgutschutzgesetzes ist das kein Wunder. Und zur Situation, dass nicht ein Altmeister-Spezialist vertreten ist, kann man nur sagen: Wo der Markt schwach ist, kann eine Messe keine Stärke entfalten. Stattdessen punkten die Highlights mit klassischer Fotografie. Stephen Hoffman aus München konnte den letzten noch nicht in privater oder musealer Hand befindlichen Abzug von Andreas Feiningers schwarz-weißer New York-Ansicht „42nd Street seen from Weehawken, N.Y.“ aus dem Life-Nachlass des Fotografen akquirieren. Mit Bill Brandts 1952 entstandener „Nude with Elbow“ hat der Wiener Galerist Johannes Faber zum Preis von 34.000 Euro ein Glanzstück des großen Erneuerers der Aktfotografie mit nach München gebracht, ein Paradebeispiel für den Stil des deutsch-britischen Fotografen, durch gezielte Lichtführung seinen Aktmotiven abstrakte Formen abzugewinnen. Zu den Meisterwerken der Fotografie zählen ebenso die Arbeiten des Pariser Fotografen Jeanloup Sieff. Sein Werk wird exklusiv von Ira Stehmann vertreten, die zum ersten Mal auf den Highlights ausstellt und den fotografischen Sektor um einige Facetten bereichert. Eine Attraktion an ihrem Stand ist der Sieff-Klassiker „Yves Saint Laurent Kleid“, der 1970 für Vogue entstand und hier in einem Autorenabzug aus den 1980er Jahren rund 30.000 Euro verlangt.

Zu den Veränderungen der Messe gehört auch das Schrumpfen der Teilnehmerzahl. Im vergangenen Jahr traten 44 Aussteller an, in diesem Jahr verzeichnet die Messe nur 38 Teilnehmer. Ein Grund ist zweifellos in der zeitgleich stattfindenden TEFAF New York Fall zu sehen, der etwa Georg Laue, das Antiquariat Bibermühle und der Kunsthandel Böhler den Vorzug gaben. Das Kuratorium der Messe hat reagiert. Im kommenden Jahr werden die Highlights auf Mitte Oktober vorgezogen.

Kunst & Antiquitäten München im Postpalast

Über mangelnden Zuspruch können sich die Kunst & Antiquitäten München nicht beklagen, seit im vergangenen Jahr mit der Kunst-Messe München eine Konkurrenz weggefallen ist. Dadurch konnte die bis dato auf dem Nockherberg beheimatete Regionalmesse in den Postpalast ziehen, neue Kunsthändler anlocken und ihr Niveau heben. 65 Aussteller präsentieren hier ebenfalls bis zum kommenden Sonntag Kunst aus sechs Jahrhunderten. Mit dabei ist hier auch eine auf Altmeistergemälde spezialisierte Händlerin: Maria Galen aus Greven. Sie offeriert etwa Nicolaes Berchems antike Göttermythologie der durch Zeus in eine Kuh verwandelten Io und der auf diese Liebschaft eifersüchtigen Hera oder mit Jan Pieter Brueghel einen Maler der vierten Generation aus der weit verzweigten flämischen Künstlersippe. Sein „Blumenkranz mit Büste“ folgt den Traditionen seines Vaters Jan Breughel d.J. Der Münchner Textilhändler Max Lerch hat einen außergewöhnlichen und seltenen Teppich in den Postpalast verfrachtet. Sein überlebensgroßer Tigerteppich aus Tibet um 1800 sieht aus wie das plattgefahrene Raubtier, gilt als einziges bekanntes Exemplar am Markt und ist daher auch mit 135.000 Euro ausgezeichnet.

Viele der klassischen Möbelhändler schwenken auf das Design des 20. Jahrhunderts um. So trifft bei Ehrl Fine Art & Antiques ein klassizistischer süddeutscher Zylindersekretär um 1780 mit feiner Marketerie auf den konstruktiven schnörkellosen Kleiderschrank „Atbat“ von Le Corbusier aus der Zeit um 1950 für 11.500 Euro. Das gleiche Bild bei Brigitte Martini, deren Stand sonst in barocken Aufsatzsekretären und gefassten venezianischen Kommoden schwelgt. Sachliche Strenge macht sich bei ihrem ebenfalls auf 11.500 Euro veranschlagten Nussbaumschreibtisch „Terni“ von Ico Parisi aus dem Jahr 1958 breit. Der Freund des verspielten Rokoko wird dann beim Kunsthandel Richard Gilgenmann fündig. Die aus Lindenholz geschnitzte, vergoldete und farbig gefasste Konsole, die der Würzburger Kunsttischler Ferdinand Hundt um 1740 mit Rosengirlanden gefertigt haben soll, stand schon einmal bei Prinzessin Olga von Hannover.

Mit dem Relief eines süddeutschen Meisters um 1750 bleibt es in dieser Epoche. Das besondere bei diesem von Roderich Pachmann angebotenen Objekt ist die Darstellung der heiligen Kümmernis, der fiktiven, aber zeitweise sehr beliebten Volksheiligen, die als Gekreuzigte im langen Gewand mit Kröne dargestellt wird. Richtig staatstragend wird es dann bei Francis Walter aus Straßburg. Dort tritt Johann Wilhelm von der Pfalz auf, besser bekannt als Jan Wellem. Mit der Übertragung der Kurfürstenwürde im Jahr 1690 erhielt er vom Kaiser auch das Amt des Erzschatzmeisters des Heiligen Römischen Reiches, deshalb darf er wohl die Reichskrone auf seinem Schoß halten. Diese außergewöhnliche Gouache gehört eigentlich in ein Museum, dafür müsste es aber 22.000 Euro springen lassen. Aber auch in die Moderne greift die Offerte bei den Kunst & Antiquitäten aus, etwa bei Michael Schwarze aus Kelkheim, der an seinem Stand Karl Hofers charakteristisch zurückhaltendes „Blumenstilleben“ von 1944 oder Ernst Ludwig Kirchners energische Tuschezeichnung „Königstein im Taunus“ von 1916 gehängt hat.

Paper Positions München

Dass Bayerns Hauptstadt einer der vielversprechenden Standorte für den Kunsthandel ist, signalisiert übrigens auch der Ableger der heuer in Berlin gegründeten Paper Positions. Vom 26. bis zum 29. Oktober findet die Messe, die sich auf Papierarbeiten konzentriert, in der Alten Bayerischen Staatsbank in der Kardinal-Faulhaber-Straße statt. Unter den 35 Teilnehmern der ersten Paper Positions München sind unter anderem die Galerie Kleindienst aus Leipzig, die Galerie Renate Bender aus München, Balzer Projects aus Basel und die Fotogaleristin Elke Jordanow aus München.

Die Highlights – Internationale Kunstmesse München finden bis zum 29. Oktober in der Residenz München statt. Geöffnet ist täglich von 11 bis 19 Uhr, am 26. Oktober zusätzlich bis 22 Uhr. Der Eintritt inklusive Messemagazin beträgt 25 Euro, für Senioren 20 Euro und für Studenten 10 Euro; für Kinder ist er kostenlos.

Highlights – Internationale Kunstmesse München
Residenz München, Eingang Hofgarten
Residenzstraße 1
D-80333 München
www.munichhighlights.com

Die 96. Kunst & Antiquitäten München haben ebenfalls bis zum 29. Oktober täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt inklusive Messekatalog beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Kunst & Antiquitäten München
Postpalast
Wredestraße 10
D-80335 München
www.kunst-antiquitaeten.de

Die Paper Postions München hat am 26. Oktober von 18 bis 21 Uhr, am 27. und 28. Oktober von 11 bis 19 Uhr und am 29. Oktober von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 9 Euro; für Kinder unter 14 Jahre ist er kostenlos.

Paper Postions München
Alte Bayerische Staatsbank
Kardinal-Faulhaber-Straße 1
D-80333 München
www.paperpositions.com



26.10.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Sabine Spindler/Ulrich Raphael Firsching

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25.10.2017, Highlights – Internationale Kunstmesse München

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Ernst Ludwig Kirchner, Zwei Tänzerinnen, 1910/11
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Tigerteppich, Tibet, um 1800
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Johann Wilhelm von der Pfalz als Kurfürst, Deutschland, um 1700
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Ferdinand Hundt zugeschrieben, Konsole, Würzburg um 1740
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Karl Hofer, Blumenstilleben, 1944
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Süddeutscher Meister, Heilige Kümmernis, um 1750
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Nicolaes Berchem, Hera und Io
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Ferdinand Keller, Selene, 1886
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Karl Hofer, Blumenstilleben, 1944

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Ferdinand Hundt zugeschrieben, Konsole, Würzburg um 1740

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Tigerteppich, Tibet, um 1800

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Ferdinand Keller, Selene, 1886

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Lesser Ury, Mutter mit Kind auf einer Straßenkreuzung, um 1915/20

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Süddeutscher Meister, Heilige Kümmernis, um 1750

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Jeanloup Sieff, Yves Saint Laurent Kleid. Model Marina Schiano, Paris 1970

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Spiegelrahmen, Trapani, um 1680

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Johann Wilhelm von der Pfalz als Kurfürst, Deutschland, um 1700

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Erich Heckel, Weg durch die Büsche, 1907

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Willi Baumeister, Maschine auf Dunkel, Rot-Olive, 1924

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Nicolaes Berchem, Hera und Io

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