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Chinesische Portraitkunst in Berlin

Unbekannter Maler, Porträt des Dawaci, um 1756

Im Rahmen des deutsch-chinesischen Kulturprogramms 2017 präsentiert das Museum für Asiatische Kunst in Berlin aktuell die Ausstellung „Gesichter Chinas“ und damit erstmals eine Schau in Europa, die sich gezielt der chinesischen Portraitmalerei widmet. Das Besondere sei die Darstellung lebender Personen wie auch verstorbener Ahnen in einer Präsentation, so die Mitteilung des Museums. Die mehr als 100 Exponate wurden größtenteils noch nie in Europa gezeigt, darunter Arbeiten aus dem Palastmuseum in Peking. Die Werke umspannen einen Zeitraum ab der Mitte des 14. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf der Zeit der Qing-Dynastie liegt (1644-1912). Damals erfuhr die Portraitkunst eine Blüte mit den Bildnissen der Mitglieder des kaiserlichen Hofes, der Ahnen, des Militärs, berühmter Frauen und informeller Künstlerportraits. Weitere Objekte der Schau verdeutlichen den gesellschaftlichen und religiösen Kontext der jeweiligen Portraits. So sind den Kaiserportraits seidene Kleidungsstücke zugeordnet, während die Ahnenbildnisse von einem Altar begleitet werden.

Die Portraitmalerei hat in China eine zweitausendjährige Tradition. Während der späten Ming-Dynastie seit der Mitte des 16. Jahrhunderts führen der wirtschaftliche Aufschwung und die intellektuelle Offenheit zu einer Blüte des Genres. Damals reisten auch mehrere italienische Jesuiten-Maler nach Asien, darunter Matteo Ricci, der 1583 die neuen Ansätze der europäischen Portraitkunst nach China exportierte. 1644 eroberte das Volk der Mandschu China und etablierte die Qing-Dynastie, die den Kulturaustausch mit Europa verstärkte. Dies spiegelt sich auch in den Bildnissen der Zeit, wobei der 1688 in Mailand geborene Jesuiten-Maler Giuseppe Castiglione, gestorben 1766 in Peking, eine Schlüsselrolle einnimmt.

In China gibt es zwei Darstellungstraditionen: Die Ahnenbildnisse und die Wiedergabe lebender Personen. Beide Zweige beeinflussten einander. Augenfällig wird der Stilwandel beim Vergleich des Portraits von Yang Maolin der Ming-Dynastie aus dem frühen 17. Jahrhundert und dem Bildnis des Dawaci von etwa 1756 aus der Qing-Zeit. Das ältere Werk erscheint im alterslosen Äußeren Yang Maolins stark stilisiert. Dagegen steht die realitätsnahe Malerei des runden und freundlichen Antlitzes des Mongolenfürsten Dawaci im mittleren Alter. Das Ahnenportrait, das dazu diente, die Verstorbenen bei religiösen Andachten im Familienkreis zu ehren, übernimmt diese naturnahen Elemente, wie es eine Hängerolle des 18. Jahrhunderts illustriert. Die Stirn des Mannes durchzieht deutlich sichtbare Falten. Herabhängende Lieder und erschlaffte Hautfalten unter dem Kinn betonen zudem sein Alter.

Die Ausstellung „Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“ läuft bis zum 7. Januar 2018. Die Sonderausstellungshalle am Kulturforum ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr geöffnet. Der begleitende Katalog kostet im Kulturforum 49,95 Euro.

Kulturforum – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 6
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0) 30 – 266 42 41 99

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


12.10.2017, Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368- 1912)

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

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Unbekannter Maler, Porträt des Dawaci, um 1756
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 der Ding Familie, 19. Jahrhundert
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 Ausstellung „Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1912)“
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