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Mittelalterliche Wandmalerei in Bamberg entdeckt

Systemskizze des mittelalterlichen Mäanderfrieses in St. Gangolf, Bamberg

Bei einer Dachsanierung der Bamberger Kirche St. Gangolf ist eine bisher unbekannte Wandmalerei aus dem 12. Jahrhundert wieder ans Tageslicht getreten. Das teilte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege und spricht von einem Sensationsfund. Dabei handelt es sich um einen romanischen Mäanderfries in Rot- und Ockertönen, der den Innenraum der Kirche bis zu einem schweren Brand 1185 ausschmückte. Reste der Malerei hätten sich aber über 832 Jahre hinweg unterhalb der Mauerkrone erhalten, so das Landesamt für Denkmalpflege. Der Einbau von Gewölben im Jahr 1753 habe die älteren Putzschichten zwar großflächig zerstört, doch der schmale Streifen oberhalb der Wölbung sei jahrhundertelang unberührt geblieben.

Der perspektivische Mäanderfries ist regelmäßig von rechteckigen Bildfeldern unterbrochen, die gemalte Büsten von männlichen Heiligen zeigen. Im Streiflicht sind vertikale Ritzungen und horizontale farbige Markierungen erkennbar. An ihnen orientierten sich die Maler, um die Dekoration exakt anzubringen. Getupfte Zeichen wie Punkte oder Haken gaben ihnen Hinweise auf die für die perspektivische Wirkung entscheidende Farbverteilung. Der Mäanderfries datiere in eine Phase der Bamberger Geschichte, aus der bisher keine Malerei und kaum eine Wandgestaltung bekannt sind, und erlaube einen Blick in die Malerwerkstatt des 12. Jahrhunderts, so das Landesamt für Denkmalpflege. Trotz der Spuren von Feuer und Reparaturen ließen sich die Fragmente unter Zuhilfenahme modernster Untersuchungsmethoden analysieren. Von St. Gangolf aus könnten Rückschlüsse auf die verlorene Ausmalung des Bamberger Heinrichsdoms nach dem Brand von 1081 möglich werden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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