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Gudrun Piper in Ingolstadt

Zu Ehren des 100. Geburtstags von Gudrun Piper widmet ihr das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt eine Schau, die Teil der Ausstellungsreihe „Happy Birthday! 10 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design“ ist. Zu sehen sind Arbeiten auf Papier aus den letzten Lebensjahren der Künstlerin, die am 12. Oktober 2016 in Wedel bei Hamburg verstarb. Die circa 60 Zeichnungen wurden in dieser Form der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert und können alle käuflich erworben werden.

Gudrun Piper, die 1917 im japanischen Kobe geboren wurde und 1986 den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg und 1995 das Bundesverdienstkreuz erhielt, saß bis zu ihrem Tod im Atelier und zeichnete. In ihren frühen Arbeiten malte sie noch gegenständlich. Ab 1948 zog es sie dann zur Abstraktion und schließlich zur Konkreten Kunst hin. Ihre Vorliebe für Einfachheit und klare Linien führten zur Bevorzugung des Quadrates. Piper erklärte: „Das Quadrat ist das reinste Zeichen. Es ist das wesentliche Ausdrucksmittel in der Konkreten Kunst… Die Einfachheit steht gegen die Kompliziertheit… Zur Reinheit des Quadrates bevorzuge ich Primärfarben.“

Insbesondere die Werke aus ihren letzten beiden Lebensjahren „tragen die Essenz ihres künstlerischen Schaffens in sich“, so Museumsleiterin Simone Schimpf. Hier wird deutlich, dass Piper das Lineal und den Bleistift weglegte, nun Formen mit freier Hand zeichnete, das Quadrat als Bezugspunkt aber beibehielt. Die Freude an der Farbe bildet ein weiteres Element dieser Werke. So geben zwei dicke schwarze horizontale Striche die Rahmung eines Rechtecks vor. In ihm bewegen sich kleine hochkant sowie mit geringem Abstand angeordnete Rechtecke in Türkis, Gelb, Schwarz, Orange und Violett. In einem anderen Blatt ordnet Piper, die von 1937 bis 1943 an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und nach dem Zweiten Weltkrieg an der Kunstakademie in München studierte, eine lose Gruppe kleiner Quadrate an. Die Primärfarbe Blau in den kleinen Kästchen wird durch den Komplementärkontrast einiger orangefarben kolorierter Quadrate in ihrer Intensität auf dem weißen Papier gesteigert.

Die Ausstellung „Gudrun Piper – Jubiläumsausstellung zum 100. Geburtstag. 10 Jahre Stiftung für Konkrete Kunst und Design“ ist bis zum 19. November zu sehen. Das Museum für Konkrete Kunst hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er kostenlos.

Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstraße 6-8
D-85049 Ingolstadt

Telefon: +49 (0)841 – 30 51 871
Telefon: +49 (0)841 – 30 51 877

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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