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Albert Speer Jr. gestorben

Der Architekt Albert Speer Junior ist tot. Er starb plötzlich und unerwartet im Kreis seiner Familie am vergangenen Freitag im Alter von 83 Jahren in Frankfurt am Main. Laut „Bild“ sei er gestürzt, habe sich unter anderem die Hüfte gebrochen und sei einen Tag nach der Operation im Krankenhaus verschieden. Der international erfolgreich agierende Speer war der Sohn von Adolf Hitlers Chefarchitekten und Rüstungsminister Albert Speer.

Speer Junior, 1934 in Berlin geboren, machte sich einen Namen mit Großprojekten, wobei ihm insbesondere die für Mensch und Umwelt nachhaltige Gestaltung von Städten wichtig war. So strebte er bei der Stadtplanung einen möglichst geringen Flächenverbrauch an und engagierte sich früh für energieeffiziente Bauten. In Frankfurt wirkte Speer unter anderem an der Gestaltung des Museumsufers sowie am Neubau der Europäischen Zentralbank mit. Sein 1984 in Frankfurt gegründetes Architekturbüro „Albert Speer & Partner“ entwickelte unter anderem den Masterplan für die Fußballweltmeisterschaft in Katar 2022 und für das Stadtquartier Anting New Town in Shanghai.

Albert Speer Jr. stammte aus einer Architektenfamilie und übte den Beruf in der vierten Generation aus. Es war ihm stets wichtig, in der Öffentlichkeit und den Medien nicht mit seinem Vater verwechselt zu werden. Dennoch stellte er sich seiner Familiengeschichte, indem er etwa Heinrich Breloers dreiteiliges Doku-Drama über seinen Vater unterstützte, das 2005 in der ARD zu sehen war.

Nach einer Schreiberlehre und dem Abitur studierte Albert Speer Junior ab 1955 an der Technischen Universität München Architektur. Zwischen 1960 und 1964 arbeitete er in deutschen und internationalen Architekturbüros. 1964 gründete er sein erstes eigenes Architekturbüro für Stadt- und Regionalplanung, das vier Jahre später mit der Planung für West-Tripolitanien in Libyen den ersten Auftrag im Ausland erhielt. Seit 1970 war Speer Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und unterrichtete etwa an der Technischen Universität Kaiserslautern und an der ETH Zürich.

Der Architekt erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, eine der angesehensten Auszeichnungen seiner Heimatstadt, oder den Architekturpreis des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine. Für sein wissenschaftliches Engagement und die Weiterentwicklung von Architektur und Stadtplanung wurde Speer 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Seit 2007 war Speer Mitglied des Kuratoriums Nationale Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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