Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.09.2018 Kunstauktion 22. September 2018

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Anton Melbye in Hamburg

Anton Melbye, Der Orkan, 1866

„Er war der erfolgreichste Künstler, den Skandinavien seit Thorvaldsen hervorgebracht hat. Und er avancierte zum beliebtesten Marinemaler ganz Europas.“ Das schrieb ein New Yorker Magazin 1875 über Anton Melbye. Heute ist der 1818 geborene Däne fast vergessen. Seinen 200. Geburtstag im kommenden Jahr nimmt derzeit das Altonaer Museum in Hamburg zum Anlass für eine umfangreiche Sonderausstellung und will den „Maler des Meeres“ wieder entdecken. Dafür hat Kuratorin Regine Gerhardt Leihgaben aus deutschen und dänischen Museen, dem dänischen Königshaus, aus Paris und den Niederlanden sowie zahlreiche Werke aus Privatsammlungen zusammengestellt, die teilweise erstmals öffentlich zu sehen sind. Neben den Gemälden bereichern auch Kohle-, Kreide- und Federzeichnungen sowie kulturhistorische Objekte aus seinem Umfeld die Schau.

Der gebürtige Kopenhagener Melbye erlernte zunächst den Beruf des Schiffszimmermanns, musste aber aufgrund einer Sehschwäche von Schifffahrt absehen. Ab 1838 studierte er dann an der Königlich Dänischen Kunstakademie seiner Geburtsstadt und war außerdem Privatschüler von Christoffer Wilhelm Eckersberg, dem Vater des „Goldenen Zeitalters“ dänischer Malerei. 1847 ging Anton Melbye dann in die Kunstmetropole Paris und fand hier in einer Zeit künstlerischer Umbrüche zu einer eigenständigen Malweise mit schnellem Strich und intensivem Kolorit.

Dem Meer und seiner erlernten Tätigkeit blieb er auch künstlerisch treu. Melbyes Motive reichen von gewaltigen Meeresstürmen im Kontrast mit einer stillen, spiegelnden See bis zu sonnig hellen Sommertagen und glutroten Sonnenuntergängen. Neben den emotional aufgeladenen Seestücke, die zwischen Naturalismus und Symbolismus oszillieren, zeigt sich Melbye auch in seinen lichterfüllten Kohlezeichnungen als virtuoser Landschaftsmaler. Seine einzigartigen „Meereslandschaften“ fanden bei Sammlern hohe Wertschätzung, etwa auch bei Kaiser Napoleon III. In Hamburg und Altona, wo Anton Melbye fast zehn Jahre lebte, besaß er unter den namhaften Kaufleuten, Bankiers, Reedern und Schiffsbauern seinen größten Sammlerkreis.

Die Ausstellung „Melbye. Maler des Meeres“ ist bis zum 4. Februar 2018 zu sehen. Das Altonaer Museum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Heiligabend, Silvester und Neujahr bleibt es geschlossen. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenlos. Der Katalog aus dem Verlag Dölling und Galitz kostet 34 Euro.

Altonaer Museum
Museumsstraße 23
D-22765 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 135 0
Telefax: +49 (0)40 – 428 135 21 22

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


28.09.2017, Melbye - Maler des Meeres

Bei:


Altonaer Museum - Norddeutsches Landesmuseum

Variabilder:

Anton Melbye, Der Orkan, 1866
Anton Melbye, Der Orkan, 1866

Künstler:

Anton Melbye








News vom 18.07.2018

Charline von Heyl in Hamburg

Charline von Heyl in Hamburg

Staatstragende Silberleuchter für die SPSG

Staatstragende Silberleuchter für die SPSG

Christa Dichgans gestorben

Christa Dichgans gestorben

News vom 17.07.2018

Loretta Fahrenholz in Wien

Loretta Fahrenholz in Wien

Sumowski-Sammlung geht online

Sumowski-Sammlung geht online

Kunst in Bewegung: Mediale Meisterwerke in Karlsruhe

Kunst in Bewegung: Mediale Meisterwerke in Karlsruhe

News vom 16.07.2018

Salzburg berichtet aus dem Exil

Salzburg berichtet aus dem Exil

DAAD-Preis für Anja Zhukova

DAAD-Preis für Anja Zhukova

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

MCH Group beteiligt sich an neuer Kunstmesse in Singapur

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

David Claerbout: In Bregenz ticken die Uhren anders

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce