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Die Avantgarde der 1920er Jahre in Hannover

Grethe Jürgens, Karl Eggert, 1927

In seiner aktuellen Ausstellung widmet sich das Sprengel Museum der Epoche der Avantgarde in Hannover zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit über 300 Exponaten von 96 Künstlern und Künstlerinnen lässt es die Blütezeit der hannoverschen Kulturgeschichte zwischen 1912 und 1933 wieder aufleben, in der innovative Museumsdirektoren, eine umtriebige Künstlerszene und private Mäzene den Anschluss an die internationalen Kunstströmungen suchten. Mit der Schau will Kuratorin Karin Orchard einen breit gefächerten Überblick zu Privatsammlungen, zur institutionellen Ankaufspolitik, zur Ausstellungstätigkeit und den vor Ort vorherrschenden künstlerischen Tendenzen geben. Zu sehen sind etwa Arbeiten von Willi Baumeister, Otto Gleichmann, August Heitmüller, Ferdy Horrmeyer, Robert Michel, Christian Rohlfs, Hermann Max Pechstein oder Adolf Hölzel.

Eine Zäsur bildet der Amtsantritt von Albert Gideon Brinckmann als Direktor des städtischen Kestner-Museums im Jahr 1912, der eine progressive Ankaufspolitik betrieb und damit andere Institutionen und Personen beflügelte. Schon vor dem Ersten Weltkrieg begann der Unternehmererbe und spätere Galerist Herbert von Garvens, Kunst von Wassily Kandinsky, Robert Delaunay, Oskar Kokoschka, Marc Chagall, Fernand Léger, Edvard Munch oder Emil Nolde zu sammeln, und trug eine der reichsten und qualitätsvollsten modernen Kunstsammlung zusammen. Daneben vergaben private Unternehmer wie Hermann Bahlsen und Fritz Beindorff von Pelikan Aufträge an junge Künstler und begründeten damit ein bürgerschaftliches Engagement in Hannover. Dies alles gipfelte 1916 in der Gründung der Kestner Gesellschaft, ein Jahr später in der Hannoverschen Sezession. In ihren Ausstellungen und Publikationen verhandelten sie die aktuellen Kunstströmungen wie Expressionismus, Abstraktion und Neue Sachlichkeit.

Mit seinen weltweiten Kontakten steht Kurt Schwitters im Mittelpunkt der Modernebewegung in Hannover. Durch ihn kamen etwa László Moholy-Nagy, Theo van Doesburg und El Lissitzky in die Stadt an der Leine. Im Salon von Käte Steinitz traf sich die Avantgarde um Schwitters, Künstlergruppen wie „die abstrakten hannover“ entstanden. Beauftragt von Alexander Dorner, dem Direktor des Provinzial-Museums, und mit finanzieller Unterstützung Fritz Beindorffs entwickelte El Lissitzky für das Museum eine zeitgemäße Raumgestaltung zur Präsentation der abstrakten Kunst. Sein 1927 eingerichtetes „Kabinett der Abstrakten“ gilt als einer der Höhepunkte der Kunst der 1920er Jahre. Auch die städtische Kunstgewerbeschule beteiligte sich an der lebendigen Kunstszene. Aus ihr heraus hatte sich mit Ernst Thoms, Grethe Jürgens, Gerta Overbeck und Erich Wegner eine hannoversche Spielart der Neuen Sachlichkeit gebildet. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten fand die Avantgardebewegung 1933 auch in Hannover ein abruptes Ende.

Die Ausstellung „revonnaH – Kunst der Avantgarde in Hannover 1912-1933“ ist bis zum 7. Januar 2018 zu sehen. Das Sprengel Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Es bleibt am 31. Oktober, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, jeden Freitag ist er kostenlos. Der Katalog aus dem Snoeck Verlag kostet im Museum 38 Euro.

Sprengel Museum Hannover
Kurt Schwitters Platz
D-30169 Hannover

Telefon: +49 (0)511 – 168 438 75
Telefax: +49 (0)511 – 168 450 93

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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23.09.2017, revonnaH. Avantgarde in Hannover 1912–1933

Bei:


Sprengel Museum Hannover

Bericht:


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El Lissitzky, Proun R.V. N. 2, 1923
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Otto Gleichmann, Zwei Menschen in Stadt, 1919
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László Moholy-Nagy, Abstrakte Komposition, um 1927
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Grethe Jürgens, Karl Eggert, 1927
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Käte Steinitz, Mann mit Dreieck, um 1931
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