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Neo Rauch kritisiert „gendersensible Bücklinge“

Neo Rauch hat eine Neubewertung seines Kollegen Arno Rink gefordert und dabei den derzeitigen übertriebenen Moralismus in der Kunst beanstandet. In einem aktuellen Interview in der heute erscheinenden Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“ erinnert sich der Malerstar seines kürzlich verstorbenen Lehrers und Freunds Rink und beschreibt ihn rückblickend als „eine Thomas Mannsche Erscheinung“ mit einer „respekteinfordernden Haltung“. Das Interesse an Rinks Kunst habe nach der Wende nachgelassen. Sein Lehrer sei ein „DDR-Produkt wie Fit oder Nudossi oder die Brocken-Splitter“ gewesen, das niemand mehr wollte. „Bloß war Nudossi auch nie so gut wie Nutella. Arno Rinks Malerei jedoch war immer besser als manches, was auf der westlichen Seite fabriziert wurde“, so Rauch. Er sei jahrzehntelang unter Wert gehandelt worden, unter dem Radar der Skribenten und der Kuratoren geblieben. „Das ist ungerecht“, klagt Rauch.

In dem Gespräch ärgert sich Rauch auch über den aktuell grassierenden überzogenen Moralbegriff. Wenn man sich zur Schönheit der Frau bekenne und sie auf seinen Leinwänden einschränkungslos feiere, so wie es Rink einst getan hat, sei das sofort Sexismus, fast Rassismus, kritisiert Rauch. „Heute dominiert der Typus des gendersensiblen Bücklings, der sich nicht ins Leben hineinwagt, weil dort zu viele Gefahren lauern. Und weil man zu viel falsch machen kann in dem Versuch, sich auszurichten an den Meinungs- und Haltungsvorgaben des inquisitorischen Umfeldes“, so Rauch. In seiner DDR-Studienzeit, in der er unter Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Malerei studierte, sei das Klima liberaler gewesen: „Es war nichts verboten und alles willkommen“, schwärmt Rauch. Durch den Außendruck des SED-Staats habe seine Hochschule eine „enorme innere Betriebstemperatur“ gehabt. Er und die anderen Rink-Schüler seien wie ein „U-Boot auf Feindfahrt“" gewesen – „in brüderlicher Gemeinschaft aneinandergeschweißt“. Noch bis Ende April kommenden Jahres zeigt Neo Rauchs Grafikstiftung in Aschersleben eine Gegenüberstellung der Werke beider Künstler.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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