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Georges Adéagbo in Hamburg

in der Ausstellung „Georges Adéagbo. À la rencontre de l’art“

Anlässlich der Verleihung des Finkenwerder Kunstpreises 2017 stellt das Kunsthaus Hamburg aktuell das Schaffen Georges Adéagbos vor. Es ist die erste umfangreiche Personale des 1942 im westafrikanischen Cotonou geborenen Künstlers in seiner Wahlheimat. Dazu präsentiert Adéagbo zwei umfangreiche Werkgruppen, setzt sie in Beziehung zueinander und erweitert sie um ortsbezogene Fundstücke und aktuelle Zeitdokumente. In „L’Allemagne avant la Guerre et l’Allemagne après la Guerre“ von 2013 beschäftigt er sich mit der Kultur und Geschichte Deutschlands und mit Beispielen identitätsstiftender Symbolik. In seiner raumgreifenden Assemblage verwebt er lokale kulturelle Klischees, Artefakte und Dokumente mit jenen aus Westafrika. In ähnlicher Weise nähert er sich in der Werkgruppe „Globale Imagination: La Défense…!“ von 2015 der postkolonialen Geschichte Europas im Bezug zu Afrika.

In der Ausstellung geht es neben den Fragen der kulturellen Identität und des postkolonialen Erbe Europas auch um das Selbstverständnis als Künstler. Mit dem Titel der Schau „À la rencontre de l’art“ – „Kunst als Ort der Begegnung“ – weist Georges Adéagbo darauf hin, dass der vor allem westlich geprägte Begriff der Kunst nur eine von vielen möglichen Definitionen ist, um seine tägliche Praxis des Reflektierens, Sammelns und Arrangierens von „kulturellen“ Fundstücken zu beschreiben. Er selbst bezeichnet sich auch gerne als „Archäologe“, wählt aber die Kunst als Kommunikationsmittel, da sie seiner Auffassung nach in der Lage ist, auf subtile Weise Kritik zu üben, ohne zu konfrontieren. Durch die Art, wie Adéagbo seine unterschiedlichen Referenzen und Artefakte arrangiert und mit eigenen Texten kommentiert, entstehen Erzählungen, die einer einseitigen Leseweise der Geschichte entgegentreten.

Der Autodidakt Georges Adéagbo entwickelte in Cotonou eine tägliche Praxis des Denkens mit gefundenen Objekten, Bildern und Texten. Seine Assemblagen, die er meist ortsspezifisch installiert, lassen sich als „assoziative kulturgeschichtliche Puzzle“ anreden. Die verwendeten Objekte, Schriftstücke, Fotos, Bücher oder Gemälde sammelt Adéagbo unter anderem auf Reisen, Flohmärkten, im Antiquariat oder im Alltag. Dann sortiert er sie thematisch, setzt sie zu diskursiven, aber auch subjektiven Erzählungen zusammen und verknüpft sie mit seiner Biografie. Seine Werke beziehen sich teils auf berühmte Personen, Politiker oder namhafte europäische Philosophen, teils auf abstrakte Konzepte wie Fremdheit, Globalisierung und Kolonialismus. Seit Mitte der 1990er Jahre stellt Adéagbo international aus und erhielt 1999 als erster afrikanischer Künstler für seine Teilnahme bei der Biennale in Venedig eine Auszeichnung. 2002 folgte eine Installation auf der Documenta 11. Seine Werke waren etwa im Museum Ludwig in Köln, dem MAK in Wien oder dem Israel Museum in Jerusalem zu sehen.

Die Ausstellung „Georges Adéagbo. À la rencontre de l’art – Qu’est-ce qu’est l’art? Une manière de parler avec son prochain, sans devenir son ennemi“ ist bis zum 8. Oktober zu sehen. Das Kunsthaus Hamburg hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Schüler 1,50 Euro.

Kunsthaus Hamburg
Klosterwall 15
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 33 58 03
Telefax: +49 (0)40 – 32 17 32


07.09.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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