Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ernst Eitner im Hamburger Jenisch Haus

Am 30. August 1867 kam in Hamburg Ernst Eitner zur Welt. Den 150. Geburtstag nimmt derzeit das Altonaer Museum zum Anlass, den Maler wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Dazu haben die Kuratorinnen Nicole Tiedemann-Bischop und Verena Fink Werke aus museumseigenen Beständen sowie Arbeiten aus Familien- und Privatbesitz zusammengetragen, die bisher selten gezeigt wurden. Zudem präsentieren sie im Jenisch Haus persönliche Gegenstände aus dem Anwesen und dem Atelier des Impressionisten. Dank Eitners schriftlich hinterlassenen Erinnerungen sollen die Besucher darüber hinaus einen lebendigen Eindruck vom Privatleben des Malers und vom facettenreichen Hamburger Kunst- und Kulturgeschehen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erhalten.

1881 nahm Ernst Eitner eine Lithografenlehre in Hamburg auf, besuchte die Kunstgewerbeschule am Steintor und bekam 1887 ein Stipendium der Hansestadt für ein Studium an der Akademie in Karlsruhe, das er dann noch an den Kunstakademien in Düsseldorf und Antwerpen fortsetzte. Mit Arthur Illies, Friedrich Schaper, Alfred Mohrbutter, Arthur Siebelist und anderen jungen Malern gründete er 1897 den Hamburgischen Künstlerclub und gehörte damit zu den von Alfred Lichtwark geförderten jungen Künstlern. Der damalige Kunsthallendirektor war es auch, der Eitner riet, sich besonders mit dem französischen Impressionismus und dem Schaffen Claude Monets auseinanderzusetzen. Er hellte seine Farbpalette zunehmend auf und schuf lichtdurchflutete Malereien, die unverfälscht und unmittelbar die Natur, den Hafen, die See, Menschen, Interieurs und deren Atmosphäre einfingen. Den Hamburgern gefiel das anfangs nicht so sehr. Seine neue impressionistische Malerei und die seiner Künstlerkollegen bezeichneten das Publikum zunächst empört als „Schmieralien“ und „Spinat mit Ei“. Später wurde Ernst Eitner jedoch als „Monet des Nordens“ gerühmt und gilt heute als einer der experimentierfreudigsten Hamburger Maler jener Zeit.

Die Ausstellung „Ernst Eitner – Monet des Nordens“ ist bis zum 12. November zu sehen. Das Jenisch Haus hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Dank des Engagements der Hamburger Sparkasse gibt es ein digitales Werkverzeichnis aller in der Ausstellung präsentierten Gemälde, das kontinuierlich um weitere Arbeiten zu einem Online-Bestandskatalog ergänzt wird.

Altonaer Museum – Stiftung Historische Museen Hamburg
Jenisch Haus
Baron-Voght-Straße 50
D-22609 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 82 87 90
Telefax: +49 (0)40 – 81 97 99 37


Infos: eitner.jenisch-haus.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:








News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

News vom 14.12.2017

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

News vom 13.12.2017

Studienpreis der HGB Leipzig geht an Julie Hart

Studienpreis der HGB Leipzig geht an Julie Hart

Wie sich Künstler sehen – Selbstporträts in Rüsselsheim

Wie sich Künstler sehen – Selbstporträts in Rüsselsheim

Preisträgerausstellung in Hannover

Preisträgerausstellung in Hannover

Abu Dhabi hat Salvator Mundi gekauft

Abu Dhabi hat Salvator Mundi gekauft

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - BEDEUTENDE IKONE MIT GOTTESMUTTER GLYKOPHILOUSA, Kreta, 2. Hälfte 15. Jh., Eitempera auf Kreidegrund, Hintergrund vergoldet. 52 x 40 cm. Erlös 46.000,- €

Nachbericht: 80. Auktion - Glückbringende Gottesmutter
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - OTTO MUELLER (1874 - 1930), SITZENDER FRAUENAKT AN EINEM GEWÄSSER, Pastellkreide auf bräunlichem Papier. SM 48 x 68 cm. Limit 4.000,- €

Vorbericht: 81. Auktion - Moderne & Zeitgenössische Kunst
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - DIAMANT-RING, Weißgold. Ringmaß ca. 62, ein Brillant, ca. 3,10 ct., acht Diamanten im Baguetteschliff, zusammen ca. 0,4 ct. Limit 9.000,- €

Vorbericht: 82. Auktion - Modern Merry Christmas
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 81. Auktion - Alpine Ruhe und städtische Ruhelosigkeit
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 82. Auktion - Das beliebte ‚Enfant terrible‘ der Uhrenwelt
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce