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Eike Schmidt übernimmt das Kunsthistorische Museum Wien

Kulturminister Thomas Drozda stellt den neuen Chef des KHM vor: Eike Schmidt

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Eike Schmidt die Uffizien in Florenz leitet. Im November 2015 trat er dort seinen Direktorenposten an. Nun ruft ihn schon wieder ein anderes weltberühmtes Museum: Nach Beendigung seines vierjährigen Vertrags soll der gebürtige Freiburger ab Mitte 2019 das Kunsthistorische Museum (KHM) in Wien steuern. Das gab heute der österreichische Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda bekannt. Schmidt konnte sich in der Findungsphase gegen 14 Mitbewerber durchsetzen und folgt damit auf die Österreicherin Sabine Haag, die das Haus seit 2009 führt und sich ebenfalls um eine Verlängerung ihres Direktorenamts bemüht hatte.

„Eike Schmidt hat klare Vorstellungen von neuen strategischen, inhaltlichen wie finanziellen Partnerschaften. Er hat einen schlüssigen Plan dafür, welche Rolle das Museum und dessen Sammlung im digitalen Zeitalter einnehmen müssen. Als ausgewiesener Experte auf wissenschaftlichem Gebiet bringt er einen ausgeprägten Gestaltungswillen mit“, lobte Drozda den neuen wissenschaftlicher Leiter des Museums. Dabei könne Schmidt auf ein solides Fundament aufbauen – das KHM stehe dank Sabine Haag und ihres Teams gut da.

Eike Schmidt, geboren 1968, studierte Kunstgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und erhielt dort 1994 die Doktorwürde für seine Arbeit zur Sammlung von Elfenbeinarbeiten der Medici aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Darüber hinaus war er von 1994 bis 2001 am Deutschen Kunsthistorischen Institut in Florenz tätig. Die Galileo-Galilei-Stiftung in Pisa zeichnete ihn 1997 mit dem Preis für den besten Beitrag eines jungen Forschers zu italienischen Geisteswissenschaften aus.

Seine Karriere führte ihn dann unter anderem nach Washington D.C. und Los Angeles, wo er als Kurator in der National Gallery und dem J. Paul Getty Museum arbeitete. 2008 verantwortete er ein Jahr lang den Bereich für europäische Skulpturen und Kunsthandwerk der Londoner Dependance von Sotheby’s. 2009 ging er dann als Abteilungsleiter für Skulptur, Kunsthandwerk und Textilkunst ans Minneapolis Institute of Arts. Der Großteil seiner Publikationen setzt sich mit der italienischen Kunst auseinander, etwa mit florentinischen Bronzen des 16. bis 18. Jahrhunderts oder den Malern Tintoretto und Michelangelo. Sieben Mal wurden seine Ankäufe für das Getty Museum und das Minneapolis Institute of Arts unter den „Museum Acquisitions of the Year“ der Londoner Fachzeitschrift „Apollo“ geführt.

Im Rahmen eines bewussten Schritts des italienischen Kulturministeriums wurden 2015 mehrere Direktorenposten renommierter italienischer Museen mit Ausländern besetzt. So kam Eike Schmidt bei den Uffizien zum Zug und ist der erste Ausländer an der Spitze in der knapp 500jährigen Geschichte des Museums. In Florenz hat er in seiner kurzen Amtszeit eine Modernisierungswelle angeschoben. So wurden mehrere Säle und der Vasari-Korridor über dem Arno renoviert, um ihn allen Besuchern zugänglich zu machen, die Sicherheitsanlagen erneuert, eine natürliche Beleuchtung installiert und für eine innovative Neuaufstellung der Sammlung gesorgt. Schmidt fand neue Geldgeber, etwa das Modeunternehmen Gucci, und vertiefte die Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen. Unter seiner Ägide wurde 2016 erstmals die Grenze von zwei Millionen Besuchen überschritten. Zudem initiierte er ein Forschungsprojekt zur digitalen Besucherführung und ein digitales Vermittlungsprogramm. Auch das KHM will er für die digitale Zukunft rüsten, was Thomas Drozda gefallen haben dürfte. Denn dieser will das KHM „offensiv weiter und neu zu denken“.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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