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Fotopreise der Wüstenrot Stiftung vergeben

Die zum zwölften Mal vergebenen „Dokumentarfotografie Förderpreise“ der Wüstenrot Stiftung gehen an Jens Klein, Jiwon Kim, Christian Kasners und Joscha Steffens. Die Jury konnte dabei unter 67 eingereichten Projekt- und Diplomarbeiten deutscher Kunsthochschulen und fotografischer Ausbildungsstätten wählen. Laut ihr verdeutlichen die Preisträger, „dass der dokumentarische Blick auf die Wirklichkeit für viele junge Fotografinnen und Fotografen eine relevante Haltung und damit nach wie vor ein wichtiges Thema darstellt“. Sie zeigten auch, wie „vielschichtig und originell die heutige fotografisch-künstlerische Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit sein kann“.

Jens Klein, geboren 1970 in Apolda, hat seine Meisterschülerarbeit an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst mit dem im Spector Verlag veröffentlichten Buch „Die Bewerber“ absolviert. Hier untersucht er anhand der Bewerbungsfotos für das evangelische Studienwerk die sich ändernden Moden und Porträtauffassungen junger Deutscher in den letzten 50 Jahren. Das für den Förderpreis eingereichte Projekt „Sunset“ ist eine ebenfalls Archivarbeit und widmet sich anhand der Aufnahmen von Mitarbeitern der Staatssicherheit der „dokumentierten Fluchtenergie“ von DDR-Bürgern.

Die 1982 in Seoul geborene Jiwon Kim qualifizierte sich mit ihrer Abschlussarbeit „The Hair of the Artist“ an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. In unterschiedlichen deutschen und europäischen Museen platzierte Kim eines ihrer Haare auf einem Kunstwerk und hielt diese „existentielle Spur“ fest, so als handele es sich um eine Aufnahme der kriminalistischen Spurensicherung. Für ihr Vorhaben „Where do you think is the most beautiful place in the world?“ folgt sie Hinweisen nach dem Paradies auf Erden, das sich ebenso auf Costa Rica, im Nationalpark Plitvicer Seen in Kroatien oder in Neuseeland befinden kann.

Der aus Bottrop stammende Christian Kasner, Jahrgang 1983, schloss seinen Master-Studiengang an der Folkwang Universität der Künste in Essen mit dem visuell eindrücklichen Essay „Neue Graeue“ ab. Das in Schwarzweiß gehaltene Buch verbindet in einer Montagetechnik Aufnahmen der Konsumkultur mit den Bildern von Straßenprotesten. Für sein Projekt „Kam jdeme? / (Nová Evropa) – Wohin gehen wir? (Neues Europa)“ will er sich mit den historischen Hinterlassenschaften und politischen Erwartungshaltungen der Bürgerinnen und Bürger in Tschechien befassen.

Der 1981 in Waiblingen geborene Joscha Steffens überzeugte die Jury mit den ikonischen Portraits und einer Videoarbeit seiner Diplomarbeit „Teen Spirit Island“ an der Hochschule für Kunst und Medien Köln. Das neue Projekt „Gamechurch“ knüpft an seine Auseinandersetzung mit der Spielekultur von Jugendlichen an. Standen in der Abschlussarbeit die Körpersprache und Gesten der Computerspieler im Vordergrund, so widmet er sich nun dem Phänomen von Jugendlichen, die über ihr gemeinsames Spiel zu einer (pseudo-)religiösen Erfahrung gefunden haben. Steffens wird diese Arbeit in Deutschland beginnen und später in Kalifornien fortsetzen, dem Ursprungsort unserer Computerwelt.

Die Wüstenrot Stiftung verleiht gemeinsam mit dem Museum Folkwang in Essen die Dokumentarfotografie Förderpreise alle zwei Jahre an junge Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den Darstellungsweisen einer abbildorientierten Fotografie beschäftigen. Die mit je 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ermöglicht es den Preisträgern, ein neues Projekt zu realisieren, das nach Ablauf eines Jahres in einer Wanderausstellung präsentiert wird. Die Preisträger werden am 16. November in Essen ausgezeichnet.

Quelle: Kunstmarkt.com/Sebastian Schmitt

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